„Riesige Sauerei“: Bienenvölker bei Waldthurn vergiftet

Waldthurn. In Unterfahrenberg haben Unbekannte zwei Bienenvölker vergiftet. Das hat nun ein Gutachten bestätigt.

Symbolbild: Pixabay

Der Betreuer der Bienenvölker, Stefan Weig aus Schafbruck, ist aufgebracht. Denn durch ein Gutachten wurde bewiesen, dass mutwillig Insektizide in das Bienenhaus, welches auf dem Grundstück der Bayerischen Staatsforsten steht, eingebracht wurden und die Bienen so zum Teil getötet worden sind. „Ich finde es eine riesige Sauerei und ein Schaden für Mensch und Natur“, sagte Weig, der die Bienen zusammen mit seiner 91-jährigen Großmutter Theresia Feneis aus Unterfahrenberg betreut.

Viele tote Bienen

Haufenweise hätten sie verendete Bienen am Einflugloch liegend festgestellt. Der erste Schadensfall sei bereits zwischen 24. und 25. Mai eingetreten, der zweite am 26. Juni, der dritte am 27. Juli. Weig hat bei der Polizeiinspektion Vohenstrauß Strafanzeige gestellt, teilt er mit. Er musste aber erst das Ergebnis des Gutachtens abwarten, um an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Polizei Vohenstrauß habe seinen Bericht an die Presse auch abgesegnet.

Weig bittet, sachdienliche Hinweise über Beobachtungen in diesen Zeiträumen an die Polizeiinspektion Vohenstrauß zu stellen.

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