CSU zu Besuch im St. Michaelswerk: „Eine unbezahlbare Einrichtung für die Region!“

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Grafenwöhr. „Die berufliche Bildung ist wichtig für die mittelständischen Unternehmen im Landkreis“, stellte CSU-Fraktionsvorsitzender Stephan Oetzinger heraus. Über die hervorragende Arbeit der Berufsschule zur Sonderpädagogischen Förderung am St. Michaels-Werks informierten sich die CSU-Kreisräte und Landrat Andreas Meier.

Von Gerald Morgenstern

CSU Besuch St. Michaelswerk

Eine unbezahlbare Einrichtung für die Handwerker in der Region. An der Werkbank brachten Schulleiter Peter Fleischmann (rechts) und Vorstand Tassilo Heimberg (siebter von links) den CSU-Kreisräten und Landrat Andreas Meier das St. Michaels-Werk näher.

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Tassilo Heimberg und Sigrid Groß die Vorstände des St. Michaels-Werk gaben bei der Begrüßung einen Überblick. Der Verein sei Träger für die private Berufsschule in Grafenwöhr mit der Außenstelle Regensburg, des Internats, der Jugendhilfe und der Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) in Grafenwöhr und Vohenstrauß. Der Sachaufwand wird über die Regierung in Regensburg bestritten, auf den Landkreis kommen keine Kosten zu.

850 Schüler, 700 in Grafenwöhr und 150 in Regensburg, besuchen die Schule. Neben den pädagogischen und schulischen Erfolgen für die Jugendlichen sei das St. Michaels-Werk mit 145 Beschäftigten ein konstanter und wichtiger Arbeitgeber in der Region. „Wir sind eine tolle und besondere Schule“, schwärmte Schulleiter Peter Fleischmann. Kleine Klassen von 10 bis 17 Schüler, Diagnosegeleiteter Unterricht, Einzelförderung, Berufsberatung und intensive Prüfungsvorbereitung kommen den Schülern mit ihrer Lernverzögerung zu Gute. Diese seien nicht unbedingt inklusiv zu beschulen merkte der Schulleiter an

Moderne Ausstattung

„Wir geben unseren Schülern eine Tagesstruktur und klare Abläufe mit Unterricht und praktischer Ausbildung“, brach Fleischmann auch eine Lanze für die Ganztagesschulen. Im integrierten Fachraumkonzept liegen Werkstatt und Unterrichtsraum Wand an Wand. Modern seien Maschinenausstattung und Lernmittel stellte Fleischmann beim Gang durch die Werkstätten dar.

Seit 35 Jahren existiert die Einrichtung. 2002 wurde der moderne Erweiterungsbau fertig. Der werde auch von den Schülern wie beispielsweise den Malern selbst mit erhalten und gepflegt, das habe einen Mehrwert so Fleischmann. 550 der Schüler haben nach dem Dualen System eine Ausbildungsstelle und werden am St. Michaels-Werk fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Die 10 Berufsfelder erstrecken sich von Bau- und Holztechnik über Elektrotechnik bis zu Nahrung sowie Körperpflege/Gesundheit. Ziel sei der anerkannte Berufsabschluss des Gesellen- oder Facharbeiterbriefs.

72 Schüler im Internat

Bürgermeister Edgar Knobloch, der zusammen mit Landrat Andreas Meier auch im Aufsichtsrat des Michaels-Werks ist, lobte die 86-prozentige Erfolgsquote bei den Gesellenprüfungen.

Das St. Michaels-Werk wird mit viel Elan betrieben und ist eine unbezahlbare Einrichtung für das Handwerk in der Region,

so Knobloch.  72 Betten stehen im Internat für Schüler mit weiter Anreise zur Verfügung erläuterte Johannes Stahl der Internat und Jugendhilfe leitet. Im Internat sind auch derzeit 17 unbegleitete minderjährige Asylbewerber (UMA) aus den verschiedenen Herkunftsländern von Eritrea bis Pakistan untergebracht. Sie besuchen die Schulen, Berufsschulen und auch die Wirtschaftsschule in Eschenbach.

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