Hebammengemeinschaft startet durch

24-Stunden-Präsenz am Krankenhaus Tirschenreuth garantiert optimale Betreuung bei Geburten

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Tirschenreuth. Vor rund einem Monat hat die neue Hebammengemeinschaft am Krankenhaus Tirschenreuth ihre Tätigkeit aufgenommen. Die Bilanz des ersten Monats fällt positiv aus.

Baby Kind gähnen müde

Durch die Hebammengemeinschaft Tirschenreuth ist eine 24-Stunden-Präsenz im Krankenhaus garantiert, damit es auch in Zukunft viele kleine Tirschenreuther geben kann. Foto: Karin Aulinger-Derda.

Mit Karin Aulinger-Derda, Erika Ebert, Francesca Ignacollo, Petra Saskova und Sonja Stejskalova ist die Gemeinschaft bestens aufgestellt. „Durch diese Gemeinschaft können wir gewährleisten, dass rund um die Uhr 24 Stunden eine Hebamme im Krankenhaus für die Patientinnen anwesend ist“, betonen Karin Aulinger-Derda und Erika Ebert, die Leiterinnen der Gemeinschaft. Die diensthabende Hebamme ist rund um die Uhr über ihr Diensthandy unter 0151 / 202 50 766 erreichbar.

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Die häusliche Betreuung vor und nach der Geburt erfolgt weiterhin durch selbst ausgewählte Hebammen. Margarete Ackermann, die seit mehr als 30 Jahren als Hebamme in Tirschenreuth tätig ist, führt zudem ihre Arbeit in gewohnter Art und Weise von zu Hause aus weiter.

„Gerade vor dem Hintergrund der neuen Ansprüche, die an Krankenhäuser und Hebammen gestellt werden, sind solche Gemeinschaften einerseits unumgänglich, aber auch ein Modell für die Zukunft“, beschreibt Dr. Michael Rüth, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, die Konstellation. Ein weiterer Vorteil: „Wir haben durch diese 24-Stunden-Präsenz und die ständige Erreichbarkeit eine hervorragende Basis für eine heimatnahe Versorgung geschaffen“, betont Prof. Dr. Anton Scharl, leitender Chefarzt der Frauenkliniken Amberg-Tirschenreuth-Weiden.

Betreuung bei Risikoschwangerschaft

Darüber hinaus ist mit Dr. Michael Rüth eine Betreuung bei Problemen in der Frühschwangerschaft (z.B. bei Blutungen, Schmerzen oder Schwangerschaftserbrechen) auch die Betreuung einer Risikoschwangerschaft bei einer Erkrankung der Mutter möglich. Dies geschieht in enger Kooperation mit dem Perinatalzentrum Nordostbayern, genauer gesagt den Kliniken in Weiden und Amberg. „Damit können wir eine optimale Betreuung und medizinische Sicherheit garantieren“, erklärt Dr. Michael Rüth, stellvertretender Leiter des Perinatalzentrums Nordostbayern.

Die aktuellen Entwicklungen in der Geburtshilfe am Krankenhaus Tirschenreuth zeigen also vor allem eines: kleine Tirschenreuther wird es auch zukünftig geben. Die Hebammen sind Tag und Nacht bereit – und zwar direkt vor Ort.

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