Leuchtturm in der Tumorbehandlung

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Weiden. Mit dem Onkologischen Zentrum Nordoberpfalz wurde am Klinikum Weiden eine Struktur geschaffen, die unterschiedliche Fachabteilungen, direkte und indirekte Behandler und weitere unterstützende Mitarbeiter zusammenführt – zum Wohl der Patienten und deren Angehörigen.

Onkologisches Zentrum Nordoberpfalz Klinikum Weiden Tumorbehandlung Weiden Fortschritt Dr. Werner Heinz

Dr. Werner Heinz, Leiter des Onkologischen Zentrums, stellte beim Patiententag die Strukturen und Möglichkeiten des Onkologischen Zentrums Nordoberpfalz vor. Bild: Kliniken Nordoberpfalz AG.

All diese Gruppen wurden jetzt bei zwei Veranstaltungen über die Ziele, Möglichkeiten und Abläufe des Onkologischen Zentrums informiert. Beim Patiententag stellt Priv. Doz. Dr. Werner Heinz das Zentrum mit all seinen Facetten, den beteiligten Fach- und Funktionsbereichen, den Organkrebszentren und allen weiteren Strukturen vor.

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Eine Vielzahl von Ärzten, Pflegekräften und weiteren Mitarbeitern steht unseren Patientinnen und Patienten bei der Diagnostik, der Therapie und in der Betreuung im Umfeld der Krebserkrankung zur Verfügung“

erklärte der Leiter des Onkologischen Zentrums Nordoberpfalz. Viele beteiligte Ärzte und Bereiche stellten im Anschluss ihre jeweiligen Kernthemen vor und zeigten auf, wie Patientinnen und Patienten von der Zusammenarbeit im Onkologischen Zentrum profitieren. Dr. Thomas Schichtl, Facharzt für Hämatologie/Onkologie des MVZ Onkologie in Weiden, berichtete über die vielfältigen neuen medikamentösen Therapiemöglichkeiten in der Onkologie, die deutlich über die klassische Chemotherapie hinausgehen. Die Leiterin der Palliativstation, Dr. Stephanie Kuchlbauer, legte die Möglichkeiten dar, wie Patienten mit einer Krebserkrankung durch die stationäre und auch ambulante Palliativversorgung unterstützt werden können. Eine gute Schmerztherapie, die Unterstützung im täglichen Leben und intensive Gesprächsmöglichkeiten stellen dabei die wesentlichen Aufgaben der palliativen Medizin dar.

 Brausepulver gegen Tumorerkrankungen

Markus Hüttner aus der Physiotherapie erklärt, auf welche Weise Bewegung während und nach einer Krebstherapie unterstützen kann. Leiblicher Gesundheit hat sich auch Kerstin Dobberstein, Ernährungswissenschaftlerin und Diätassistentin aus Bayreuth verschrieben: Sie stellte dar, was die richtigen Bausteine einer Ernährungstherapie bei einer Tumorerkrankung sind und wie auch kleine Element, zum Beispiel Brausepulver, eine wertvolle Hilfe sein können. Susanne Meißner und Regina Buchner zeigten die Möglichkeiten, die die psychoonkologische Betreuung am Klinikum Weiden bieten.

Sie betonten, dass eine frühzeitige Kontaktaufnahme meist schon mit der Diagnosestellung im Onkologischen Zentrum Nordoberpfalz erfolgt – ein wichtiger Schritt zur psychischen Stärkung im Umgang mit der Erkrankung. Dass auch Angehörige und dabei vor allem Kinder Unterstützung benötigen, wenn zum Beispiel Mama oder Papa an Krebs erkranken, darauf wiesen Dr. Susanne Rinnert und Dr. Daniela Runkel vom Sozialpädiatrischen Zentrum hin.

Leistungsspektrum im oberen Drittel

Vor einigen Tagen stand dann bei der ersten Herbsttagung Hämatologie/Onkologie der Austausch auf ärztlicher Ebene im Fokus. „Für unser Onkologisches Zentrum ist es ein zentrales Anliegen, alle beteiligten Fachbereiche aktiv einzubinden. Dazu gehören auch Tagungen wie diese, bei denen auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt steht“, erklärte Priv. Doz. Dr. Heinz. Bei dem Symposium präsentierten Prof. Dr. Christina Rieger aus München, Priv. Doz. Dr. Thomas Papathemelis vom Klinikum St. Marien in Amberg, Dr. Thomas Schichtl vom MVZ Onkologie in Weiden, Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl und Dr. Albert Rossmann einen Überblick über aktuelle Therapien, neue Behandlungsmöglichkeiten und Studien zu zukünftigen Therapien für wichtige Tumorformen.

Hans Hagn, Oberarzt in der Klinik für Allgemeinchirurgie am Klinikum Weiden, stellte beispielhaft für das Darmzentrum am Klinikum Weiden, die Entwicklungen der letzten Jahre in diesem Bereich vor. Hier liege das Leistungsspektrum im oberen Drittel deutscher Zentren und – beruhigend für alle Patienten – die Qualitätsmarker werden durchgehend erfüllt.

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