Klinikum kämpft gegen den Schmerz

Anzeige

Weiden. Die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden nimmt ihre Arbeit wieder auf. Chronische Schmerzen beeinträchtigen den Alltag vieler Patienten. Den Umgang und die Behandlung stellt der „Aktionstag gegen den Schmerz“ in den Fokus. 

Blasenschmerz Kliniken Nordoberpfalz Vortrag

Die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden läuft wieder an und beteiligt sich am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Symbolbild: Kliniken Nordoberpfalz AG

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Am 2. Juni machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden.

[TIPP: Die OberpfalzECHO-App mit Benachrichtigung für deinen Ort!]

Von 9 bis 18 Uhr ist dafür unter anderem eine kostenlose Telefon-Hotline (0800 / 8 18 120) eingerichtet, in der Experten Patientenfragen rund um das Thema Schmerz beantworten. Schon eine Woche zuvor steht die Chefärztin der Schmerztagesklinik bei Fragen telefonisch zur Verfügung. Am Donnerstag, den 28. Mai, wird Dr. Susanne Neumeier eine eigene Telefonhotline für alle
Schmerzpatienten der Nordoberpfalz anbieten. Sie wird von 9 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr unter 0961 / 303 13244 für Fragen zur Verfügung stehen.

Am Aktionstag selbst, also am 02. Juni, wird Dr. Florian Sturm von der Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden telefonisch als Experte am bundesweiten Aktionstag teilnehmen. „Gerade in einer von der Corona-Pandemie geprägten Zeit darf das Thema Schmerz und der Umgang damit nicht vergessen werden“, erklärt Dr. Susanne Neumeier, Chefärztin der Schmerztagesklinik am Klinikum Weiden.

Chronische Schmerzen – Versorgung lückenhaft

Etwa 23 Millionen Deutsche berichten über chronische Schmerzen, bei rund einem Viertel davon sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind daher die Ziele des Aktionstags gegen den Schmerz.

Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein umfassendes Konzept, das neben Arzneimitteln auch nichtmedikamentöse Therapien berücksichtigt“, erklärt Dr. Susanne Neumeier:

„Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir Patienten und Angehörige beraten und zugleich mit ihnen ins Gespräch kommen.“

Zudem ist der Aktionstag auch ein weiterer wichtiger Schritt zurück in die Normalität für die Schmerztagesklinik. Denn durch die Corona-Pandemie war der Betrieb in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt. Seit einigen Tagen sind Erstvorstellungen und ab nächster Woche Gruppenbehandlungen unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen aber wieder möglich.

Anzeige

Schlagworte: ,

Deine Meinung dazu!