Die Innenstadtentwicklung brennt der CSU und der Frauenunion unter den Nägeln

Weiden. Am Freitag wird das neue "Stadtlabor" am Issy les Moulineaux-Platz eröffnet. Die Frauenunion und der CSU Ortsverband Stadtmitte bekamen vorab schon interessante Einblicke.

Das Thema Innenstadtentwicklung interessierte die Mitglieder der Frauen-Union und des CSU-Ortsverbands Stadtmitte. Foto: Dagmar Nachtigall

Die Eröffnung des Weidener Stadtlabors nahm der Kreisverband der Frauenunion (FU) und der CSU Ortsverband Stadtmitte zum Anlass, das zweite Treffen zum Thema Innenstadtentwicklung durchzuführen. Die Kreisvorsitzende der FU, Dr. Eva Nitsche hatte sich zu diesem Termin mit Wirtschaftsförderer Dr. Fabian Liedl und der Geschäftsführerin des Weidener Stadtmarketings Andrea Schild-Janker kompetente Gäste eingeladen.

Fördermittel machen das Stadtlabor erst möglich

„Mit Partnern wie der Luce-Stiftung und der OTH Amberg-Weiden ist es der Stadt gelungen, einen Ort zu schaffen, der sich für Coworking, Veranstaltungen oder Unternehmenspräsentationen bestens eignet“, sagte der Wirtschaftsförderer. Dass dieses Stadtlabor überhaupt verwirklicht werden konnte, ist den Fördermitteln aus dem Förderprogramm digitale Innenstadt zu verdanken.

Treffen beim Bräuwirt

Beim Bräuwirt wurde im Anschluss sehr rege diskutiert. So war ein entscheidendes Thema die Leerstände in der Innenstadt. „Wir kommen damit noch gut weg. Andere Städte, die sehr viele Filialisten in ihrem Portfolio hatten, schauen nun nach der Corona-Zeit sehr schlecht aus“, erläuterte Liebl. Die Themen in der anschließenden Diskussion waren breit gefächert. Professor Dr. Gabriele M. Murray von der OTH Weiden machte auf ein brisantes Thema aufmerksam. Nachdem das Studium wieder in Präsenz durchgeführt wird, fehle es in Weiden an Wohnraum für die Studierenden.

„Wenn diese auswärts wohnen, geht der Stadt wirklich Kaufkraft verloren“, erläuterte Murray. Stadtrat a.D. Veit Wagner machte hier den Vorschlag eine städtische Initiative zu gründen, um hier die Studenten und Studentinnen mit Bürgen der Stadt zusammenzubringen, die frei stehenden Wohnraum zur Verfügung hätten.

Neue Initiative „Mein Weiden stellt sich vor“

Andrea Schild-Janker stellte die neue Initiative „Mein Weiden stellt sich vor“ des Stadtmarketings vor, die Anfang Oktober gestartet wird. Vereinen und Institutionen hätten hier die Möglichkeit sich Studierenden, Neubürgern aber auch allen Weidenern vorzustellen.

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