Buntes

Endspurt in Richtung Abiprüfungen

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Nordoberpfalz. Am 12. Mai starten für Gymnasiasten in der Nordoberpfalz die Abi-Prüfungen. Wie laufen die Prüfungen heuer ab? 

Abstand halten Abiturienten während ihrer Abi-Prüfungen schon seit jeher - wie hier während der Prüfungen 2017 in der Mehrzweckhalle des Gymnasiums Eschenbach. Archivbild: OberpfalzECHO.

In Bayern laufen die Vorbereitungen auf die Abiturprüfungen auf Hochtouren. Das Kultusministerium hatte die Prüfungstermine vom 30. April auf den 12. Mai verschoben. Deshalb starten die Schülerinnen und Schüler gut zwei Wochen später als sonst üblich mit Deutsch in die Prüfungsphase - auch heuer mit Maske und Mindestabstand.

Nach Vorgaben des Kultusministeriums gehört zur Organisation heuer auch eine intensivere Raumplanung. Die Schüler sollen in verschiedene Kategorien eingeteilt werden, zum Beispiel Risikogruppen oder nicht, getestet oder nicht. Das ist eine Besonderheit: Obwohl im Schulalltag eine Testpflicht besteht, ist der Schnelltest an Tagen der Prüfung freiwillig. Entsprechend müssten Schüler in unterschiedliche Räume verteilt werden.

Die meisten Schulen beschreiten ihre Abiturprüfungen in schuleigenen Turnhallen und/oder größeren Klassenräumen im Schulhaus, nur Abiprüfungen am Augustinus-Gymnasium finden extern in der Max-Reger-Halle statt.

"Das Ding schaukeln"

Abiturienten des Kepler-Gymnasiums Weiden, Elly-Heuss-Gymnasiums und Augustinus Gymnasiums haben sich dazu entschieden voraussichtlich bis zu den Prüfungen im Distanzunterricht für ihre finale Prüfungsvorbereitung zu bleiben, um Kontakte zu vermeiden. Im Gymnasium Neustadt/WN und Stiftlandgymnasium Tirschenreuth beispielsweise werden die Oberstufen in Präsenz unterrichtet und auf die Prüfungen vorbereitet.

"Das haben wir letztes Jahr auch bewältigt, wir werden das Ding schon schaukeln", sagt Elly-Heuss Schulleiter Reinhard Hauer. Peter Schobert, Schulleiter im Gymnasium Eschenbach, glaubt an die Leistungsfähigkeit der Abiturienten 2021 und spornt sie dazu an, zu zeigen, was in ihnen steckt: "Die Schüler werden ein gleichwertiges Abitur schreiben und zwar unter wesentlich schlechteren Vorbedingungen." Aus seiner Sicht sei das "Corona-Abitur" deshalb absolut kein Makel.

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