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Marktgemeinderat stimmt geändertem Bebauungsplan zu

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Parkstein. Der Marktgemeinderat stimmt mit 9:6 Stimmen dem geänderten Bebauungsplan-Entwurf zu. Ein Hauseigentümer muss die Nutzung außerhalb seines Grundstücks beseitigen.

Der Marktgemeinderat stimmte dem geänderten Entwurf für das Baugebiet Grün – Weidener Straße zu. Foto: Walter Beyerlein

Der Marktgemeinderat Parkstein hat den geänderten Entwurf des Bebauungsplans „Grün – Weidener Straße“ angenommen. Mit Folgen für den Eigentümer des Hauses im Amselweg 1: Er muss die vorhandenen Nutzungen außerhalb dieses Grundstückes, also auf der Parzelle eins des künftigen Baugebietes beseitigen.

Rad- und Fußweg wird zwischen den Parzellen angelegt

Architekt Josef Schöberl stellte dem Marktgemeinderat die eingearbeiteten Änderungswünsche aus der Septembersitzung des Gremiums vor. Demnach wird nach der damaligen Anregung von Martin Bodenmeier (FWG) der Radweg und Fußweg zwischen den Parzellen fünf und sechs angelegt. Die Entwässerung und Abwasserbeseitigung soll im Trennsystem erfolgen.

Leidenschaftliches Plädoyer

Mit einem leidenschaftlichen Plädoyer versuchte Sonja Reichold (Die Grünen) den Marktgemeindrat davon zu überzeugen, auf die Beseitigung des Grundstücksüberbaus der Eigentümer von Amselweg 1 zu verzichten. Sie räumte die Richtigkeit des Überbaus ein, auch dass daraus keine weiteren Rechte abgeleitet werden können. Die Markträtin betonte, dass die Eigentümer vor 20 Jahren um Erlaubnis nachgefragt hätten, die Familie in Parkstein integriert ist und sich ehrenamtlich engagiert.

Seitens des Marktes bestehe kein Zwang, die überbaute Fläche in den künftigen Bauplatz 1 zu integrieren. Reichold schlug vor, dass die Familie das überbaute Grundstück zum aktuellen Preis erwirbt, ebenso das sogenannte Grundstück 1 und dies auch bebaut, sollte sich innerhalb von zwei Jahren kein Käufer finden. Der Markt Parkstein habe noch nie einen Rückbau erzwungen, betonte die Markträtin.

Planunterlagen werden ausgelegt

Dieser Anregung vermochten Georg Janner (SPD) und Heinz Rast (CSU) nicht zu folgen. „Wer überbaut, bekommt das Grundstück“, könne daraus gefolgert werden, war deren Meinung, während andere Grundstücksinteressenten jahrelang warten müssten. Josef Scheidler (CSU) zeigte sich kompromissbereit im Sinne von Sonja Reichold. „Kaufen und bebauen, nicht wieder zwei Jahre Zeit einräumen“, war die Meinung Martin Bodenmeiers (FWG). Mit 9:6 Stimmen beschloss der Marktgemeinderat die Verwaltung mit der Auslegung der Planunterlagen zu beauftragen.

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