Kultur

Volkslieder sorgen für Freude und stillen Konzertsehnsucht

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Hammergmünd. Endlich wieder Konzerte - das haben Publikum aber auch Musikschüler vermisst. Im Seniorenheim Hammergmünd sorgen die Volkslieder für Riesenfreude.

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Mit Gitarrenklängen bereiteten Theresa Kraus (links) und Linda Walberer zusammen mit ihrem Lehrer Benno Englhart viel Freude. Bei Volksliedern stimmten die Senioren mit ein. Bild: Doris Mayer. 
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Das Trompetenquartett Paul Schnabel, Dominik Kopp, Stefan Kirschner und Lehrer Benno Englhart (von rechts) animierten mit bekannten Liedern zum Mitsingen. Bild: Doris Mayer. 

„Heute haben wir nach etwa eineinhalb Jahren wieder die erste Veranstaltung hier im Haus“, freute sich Einrichtungsleiterin Martina Günther und begrüßte die Bewohner des Seniorenheims Hammergmünd im großen Speisesaal. Da die Stechmücken derzeit unerträglich sind, wurde beschlossen, die Veranstaltung drinnen durchzuführen. „Wir dürfen den Musiklehrer Benno Englhart mit einigen seiner jungen Schüler begrüßen. Viel Spaß!“, wünschte Günther.

Mit bekannten Volksliedern, Gassenhausern und Gospels konnten die Schüler in kurzer Zeit die Senioren zum Mitsingen bewegen. Ob bei „Kommt ein Vogel geflogen“, „Kuckuck“, „Auf der Mauer“, „Wahre Freundschaft“, „My Bonnie“, der „Vogelhochzeit“ oder den „drei Chinesen“ - bei diesen und etlichen weiteren Melodien zeigten sich die Senioren text- und melodiesicher.

Trompeten- und Blockflötenklänge

Zusätzlich gaben Stefan Kirschner, Paul Schnabel und Dominik Kopp Melodien wie Bubbly, Bella Bimba, Lambada oder Tequila auf der Trompete zum Besten. Jannik Hausmann, Theresa Kraus und Linda Walberer ließen unter anderem solo oder im Duett mit Benno Englhart „Im Frühtau zu Berge“ oder den Kanon „Froschkonzert“ erklingen. Applaus gab es auch für die schönen Blockflötenklänge von Elisabeth Denk. Sie bewegte ebenso mit „“O du lieber Augustin“,“Auf der Mauer, auf der Lauer“ oder „Weißt du wie viel Sternlein“ das Publikum zum Mitsingen.

„Für die Schüler ist heute auch nach eineinhalb Jahren die erste Möglichkeit, das Können öffentlich zu zeigen“, freute sich Englhart. Abschließend bedankte sich Einrichtungsleiterin Martina Günter bei den Musikern für die kleine Serenade mit einer Erfrischung und kleinen Geschenken.

Die Senioren ließen derweil den Spätnachmittag bei einer spritzigen Weinschorle und mit knusprigem Flammkuchen ausklingen.

29 Jahre als Musiklehrer - Beruf ist Berufung

Seit 29 Jahren gibt Benno Englhart Instrumentalunterricht (Trompete und weitere Blasinstrumente, Gitarre, E-Gitarre und Blockflöte). „Jetzt kommen oft die Kinder ehemaliger Schüler“, freut sich der Diplom- Musiklehrer und Diplom-Musiker, für den sein Beruf eine Berufung ist.

Bei Interesse kann ein Termin für Probeunterricht unter der Nummer 0171/7990262 vereinbart werden. Es stehen hygienisch desinfizierte Instrumente zur Verfügung.

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