Zweiter öffentlicher „Defi“ in Betrieb genommen

Neustadt/WN. Ein Stück mehr Sicherheit gibt es ab sofort in der Kreisstadt dank des finanziellen Engagements der Vereinigten Sparkassen.

Die Handhabung des Defis ist einfach. Davon überzeugten sich Feuerwehrkommandant Dominik Lang, Michael Spranger, Vorstandsvorsitzender Gerhard Hösl, Bürgermeister Sebastian Dippold und Wolfgang Huber (von links). Foto: Hans Prem

Der Einsatz eines Defibrillators kann im Notfall Leben retten. In der Kreisstadt gab es bisher einen öffentlich zugänglichen auf dem Platz vor der Stadtpfarrkirche St. Georg. Nun gibt es am anderen Ende des Stadtplatzes im Foyer der Vereinigten Sparkassen einen weiteren, der 24 Stunden am Tag zugänglich ist.

Defi für alle rund um die Uhr zugänglich

Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende des Kreditinstituts und die Bereitstellung des Eingangsbereichs für die Anbringung des Notfallgeräts an der Wand. Von Anfang an involviert in das „Defi-Projekt“ waren Michael Spranger, der ehemalige Kommandant der Neustädter Feuerwehr und Wolfgang Huber, ebenfalls Feuerwehrmann.

Die beiden sind von seiner Funktion und Notwendigkeit ebenso überzeugt wie der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Sparkassen Eschenbach Neustadt Vohenstrauß, Gerhard Hösl. „Wir sind ein großer Arbeitgeber im Zentrum der Stadt und wollten für unsere Mitarbeiter und vor allem die Neustädter Bevölkerung ein Stück mehr Sicherheit schaffen“, erklärte Hösl. Im Eingangsbereich der Bank sei der Defi für alle rund um die Uhr zugänglich.

Neustädter Feuerwehr betreut das Notfallgerät

Mit der Neustädter Feuerwehr fand die Bank den idealen Partner. Spranger und Huber kontrollieren das Gerät regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit, die Kosten für notwendige Ersatzteile übernimmt die Sparkasse. Die Anschaffung hat rund 3.000 Euro gekostet.

„Wir sind mit zwei öffentlichen Defis an den beiden Enden des Stadtplatzes jetzt gut aufgestellt“, fand Bürgermeister Sebastian Dippold. Zudem gebe es einen weiteren in der Stadthalle und einen im Landratsamt. Beide seien jedoch nicht jederzeit zugänglich. Dippold überzeugte die Sprachführung des Geräts im Notfall. „Die sprachliche Anleitung zum Reanimieren ist für mich fast wichtiger, als dann letztlich der Elektroschock, der das Herz wiederbeleben soll“.

Handhabung für jedermann verständlich erklärt

„Der Einsatz des Geräts ist durch die Spracherklärung wirklich für jedermann zu handhaben. Man muss im Notfall nur handeln und rangehen“, ergänzte Spranger. Im an das Foyer angrenzenden Servicebereich sind mittlerweile alle Angestellten für den Notfall geschult. So können auch diese im Ernstfall schnell Hilfe leisten.

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