Das neue Stadtlabor „DENK.max“ belebt die Weidener City

Weiden. Mit einem kräftigen, gemeinsamen Druck auf den Buzzer eröffneten Oberbürgermeister Jens Meyer, der Vorsitzende der Luce-Stiftung, Professor Dr. Erich Bauer und der Präsident der OTH Amberg-Weiden, Professor Dr. Clemens Bulitta am Freitag das Stadtlabor DENK.max in der Weidener Fußgängerzone.

Mit dem Druck auf den Buzzer eröffneten Professor Dr. Erich Bauer, Oberbürgermeister Jens Meyer und OTH-Präsident Professor Dr. Clemens Bulitta (von links) das Stadtlabor. Foto: Helmut Kunz

DENK.max sei eine Mischung aus DENKwelt und Max Reger, erklärte der Rathauschef in seiner Rede. „Es ist gleichzeitig Ausdruck maximalen Denkens.“

In einem kurzen Rückblick ließ der Oberbürgermeister die Entstehungsgeschichte des Stadtlabors Revue passieren. Die allererste Idee einer Kooperation zur Belebung der Innenstadt sei während der anfänglichen Corona-Zeit entstanden, berichtete er. Und zwar zwischen der Weidener Wirtschaftsförderung und der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz – kurz DGO. Hierbei dankte Meyer seinem Wirtschaftsförderer Dr. Fabian Liedl und Andre Pscherer. Hintergrund sei gewesen, in der Innenstadt einen Anlaufpunkt für die OTH Amberg-Weiden zu schaffen und den Leerstand in der Fußgängerzone zu beheben.

Anregungen aus anderen Städten geholt

Dabei hätten sich die Planer von den bereits bestehenden Stadtlaboren in Amberg und Nürnberg inspirieren lassen. „Letzten Endes haben wir uns dann vorwiegend am Nürnberger Konzept orientiert.“ Mit Fokus auf Innovation und Digitalisierung sowie Bildung und Nachhaltigkeit. „Im DENK.max soll somit nicht nur die OTH mitten in der Innenstadt sichtbar sein, sondern ebenso Möglichkeiten für CoWorking, Workshops, Showrooms für Unternehmer und Gründer, Veranstaltungen und Ausstellungen geschaffen werden“, sagte Meyer.

In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger betonte Bauer, hier in diesen Räumen Ideen und Innovationen einen passenden Rahmen verleihen zu wollen. Von der Idee bis zur Fertigstellung habe es eineinhalb Jahre gedauert. Hier gehe es um Miteinander, Mehrwert und Magnetfunktion. „Hier soll ein Ort der Begegnung entstehen.“

Markgraf-Stiftung gab eine großzügige Spende

OTH-Präsident Bulitta betonte die aktive Rolle der OTH als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Die wesentlichen, beiden Elemente für Innovation seien Inspiration und Transpiration. Der geschäftsführende Vorstand der Bayreuther Margraf-Stiftung, Florian Prosch, sagte, dass das DENK.max-Konzept zum Stiftungszweck passe: Nämlich Bildung und Forschung in Franken und der Oberpfalz voranzutreiben und die Innenstädte mit Leben zu füllen. Die Stiftung habe das Projekt mit einer großzügigen Spende unterstützt.

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