MdB Albert Rupprecht fordert Fortsetzung von Sprachprogramm für Kitas

Weiden. Laut MdB Albert Rupprecht (CSU) will die "Ampel" das erfolgreiche Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" einstampfen. Der Abgeordnete wendete sich deshalb an die Bundesfamilienministerin.

Der CSU-Abgeordnete Albert Rupprecht fordert die Fortführung des Programms „SprachKitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Foto: Evangelischer Kita Vohenstrauß

„Wie kann man ein von der gesamten Fachwelt hochgelobtes und erfolgreiches Programm, wie das Bundesprogramm Sprach-Kitas einstampfen und das in der aktuellen Situation? Noch vor
wenigen Wochen habe ich vom Bundesfamilienministerium ein Schreiben erhalten, in dem mir zugesichert wird, dass man sich für eine Verlängerung der Förderung im Jahr 2023 einsetzen
wolle“, schreibt MdB Albert Rupprecht in seiner Pressemitteilung. Es sei absolut unverständlich, diese so wichtige Maßnahme zu streichen, da sie wichtiger sei denn je.

Hoher Bedarf

Die Coronapandemie und der Angriffskrieg auf die Ukraine mit vielen nach Deutschland geflüchteten Kindern hätten die große Bedeutung der Sprach-Kitas noch einmal verdeutlicht.

„Auch im pädagogischen Bereich haben wir einen eklatanten Fachkräftemangel, der durch die Streichung der Förderung für besonders ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher noch einmal verstärkt wird. Bei uns in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stößt das Vorgehen auf massives
Unverständnis“, so Rupprecht weiter.

„Falsche Prioritäten“

Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werde im Haushaltsentwurf für das Jahr 2023 üppig ausgestattet, während die Ampel-Regierung die frühkindliche Bildung trotz vollmundiger anderer Ankündigung aus den Augen verloren zu haben scheine.

Rupprecht: „Was für eine Prioritätensetzung. Ich werde mich an die Bundesfamilienministerin Lisa Paus und an meine fachpolitischen Kollegen in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wenden und alles daran setzen, dass das wichtige Bundesprogramm Sprach-Kitas fortgeführt werden kann. Diese Unterstützung ist die Politik sowohl den Kindern, als auch den Erzieherinnen und Erziehern schuldig.“

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