Mission: Neues Gerätehaus 2019!

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Neuhaus. 2019 ist ein Jahr in dem es die Feuerwehr Neuhaus anpacken will. Ein Defibrillator und ein neues Gerätehaus müssen her! 

Die Wehr zählt aktuell 73 aktive und 55 passive Mitglieder, wie Vorsitzender Christian Windschiegl bei der Generalversammlung verkündete. Gemeinsam blickten die Kameraden auf ein spannendes Jahr 2018 zurück, das von vielen Einsätzen aber auch gemeinsamen Ausflügen geprägt war.

Letztes Johannisfeuer und neues Gerätehaus?

Schöne Erinnerungen teilten die Feuerwehrleute dank Rosenmontagsball oder gemeinsam besuchten Feuerwehrfesten. Das Thema Johannisfeuer machte die Feuerwehrler aber etwas wehmütig, denn im Bezug darauf hatte Windschiegl auch schlechte Nachrichten für die Floriansjünger: „Es war das letzte Johannisfeuer an diesem Standort“, verkündete er. Bebauung und Feuer seien inzwischen zu nah beieinander. „Die geltenden Vorschriften hinsichtlich des Brandschutzabstands können nicht mehr erfüllt werden“. Ob ein neuer geeigneter Platz für ein Johannisfeuer zu finden ist, bleibt fraglich.

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„Das packen wir an“

2019 hat sich die Feuerwehrgemeinschaft vorgenommen einen für alle offen zugänglichen Defibrillator in der Nähe des Marktpodestes anzubringen. „Hierzu wird es demnächst einen Spendenaufruf geben“, kündigte der Vorsitzende an. Rund 2.000 Euro wird das Gerät wohl kosten.

Auch die Lage im Gerätehaus soll sich heuer verbessern. Im Winter ließe sich die Halle nicht über 5 Grad heizen, was vor allem für nasse Einsatzkleidung problematisch sei. Schnelles Trocknen? Fehlanzeige. Außerdem würden 61 Einsätze laut Kommandant Andreas Bogner auch 61 Male bedeuten, an denen die Feuerwehrleute mit dem Privatauto auf der Straße parken mussten, da keine Parkplätze vorhanden sind. Zu allem Übel werde auch der Platz im alten Gerätehaus knapp: Die Jugendfeuerwehr musste mit ihrer Übungskleidung bereits in den Nebenraum im Obergeschoss ausweichen. Sein Appell an zweiten Bürgermeister Erich Sperber und anwesende Stadträte war damit klar: 2019 müsse der Neubau des Gerätehauses beim Kriegerdenkmal beginnen. Laut Bürgermeister seien die Pläne noch bei der Prüfung im Landratsamt, aber er versprach: „Das packen wir an“.

965 Stunden für Feuerwehr im Einsatz

Kommandant Bogner lobte die 73 aktiven Feuerwehrleute für 965 geleisteten Stunden: Zu 61 Einsätzen waren sie 2018 ausgerückt. Darunter waren sechs Brandeinsätze, drei größere Brände in Obersdorf, Leichau und Windischeschenbach, 47 Technische Hilfe Leistungen, zwei ABC-Gefahrstoff Einsätze, eine Sicherheitswache und fünf sonstige Tätigkeiten. Von allen Einsätzen waren alleine 32 auf der A93.

150 Jahre Feuerwehr Neuhaus

2021 ist für die Neuhauser Feuerwehr ein besonderes Jahr: Schließlich feiert die Wehr dann ihr 150. Gründungsfest. Weil die Sache auch gut organisiert sein soll, gründete die Wehr einen Festausschuss. Fabian Zetzl erklärte sich bereit, das Amt des Festleiters zu übernehmen. Zu Pfingsten 2021 ein drei oder viertägiges Fest abgehalten werden. „Wer sich noch an die Doppelfahrzeugweihe 2013 erinnern kann, der kann sich jetzt schon auf ein Spektakel freuen“, waren sich die Floriansjünger einig.

Treu der Feuerwehr Neuhaus

Feuerwehr Neuhaus Generalversammlung

Die Feuerwehr Neuhaus ehrte seine treuen Mitglieder. Von links: Reiner Windschiegl, Christian Windschiegl, Andreas Bogner, Andreas Witt, Franz Bäumler, Simon Windschiegl, David Kreinhöfner, Bernhard Riebl, Simon Schönberger, Ismail Quayum, Stefan Käck, Siegfried Bauer, Fabian Kühnl, Johannes Eibl, Thomas Wilhelm, Erich Sperber, Renate Nastvogel, Andreas Punzmann, Brigitte Kreinhöfner, Andreas Egeter. Bild: Feuerwehr Neuhaus.

Die Feuerwehr Neuhaus nutzte auch die Gelegenheit, verdiente Mitglieder für ihre Treue auszuzeichnen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Neuhaus wurden Wolfgang Beer, Andreas Reis und Reiner Windschiegl, für 40 Jahre Bernhard Riebl und für 50 Jahre Franz Bäumler, Siegfried Bauer und Robert Schricker geehrt.

Folgende Ehrungen und Beförderungen nahm Kommandant Bogner außerdem vor:

Feuerwehrmann: Moritz Punzmann
Oberfeuerwehrmann: Tobias Bergler, Florian Mayer, Simon Schönberger, Simon Windschiegl, Andreas Witt
10 Jahre aktive Dienstzeit: David Kreinhöfner, Ismail Qayum, Johannes Schönberger, Michael Stangl, Andreas Witt
20 Jahre aktive Dienstzeit: Johannes Eibl, Michael Ermer
25 Jahre aktive Dienstzeit: Reiner Windschiegl
30 Jahre aktive Dienstzeit: Stefan Käck

 

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