„Augen auf!“ beim Online-Banking

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Vohenstrauß. Online-Banking ermöglicht es, Bankgeschäfte schnell und bequem rund um die Uhr zu erledigen. Die wenigsten Nutzer wissen jedoch, wie sie sich vor den Gefahren im Netz schützen können. Welche Regeln es zu beachten gibt, um sicheres Banking zu betreiben, weiß Johannes Sier. 

Augen auf Online-Banking Sparkasse

Johannes Sier, Fachberater Electronic Banking, erläutert den interessierten Zuhörern die unterschiedlichen Online-Betrugsvarianten und die entsprechenden Präventionsmaßnahmen.

Johannes Sier ist Fachberater Electronic Banking bei der Vereinigte Sparkassen. Stellvertretende Filialbereichsleiterin Monika Höllerer und Erika Grötsch von der VHS hatten mit ihm einen Vortrag organisiert. Sier ging zunächst auf die unterschiedlichen Online-Zahlungsmöglichkeiten und Online-Banking-Verfahren wie chipTAN, smsTAN und pushTAN ein. Vorsicht sei bei Drittanbietern geboten, da oft nicht nachvollziehbar ist, was mit den übermittelten Personendaten passiert. Allein im Jahr 2017 seien laut BKA Bundeslagebild Cybercrime durch Computerbetrug Schäden in Höhe von 71,4 Millionen Euro entstanden.

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Die Betrugsvarianten im Banking-Bereich seien zahlreich und oftmals nicht sofort als solche erkennbar. Deshalb lautete der Rat des Sparkassen-Fachberaters „Augen auf!“ beim Online-Banking. Jeder Nutzer sollte stets alles aufmerksam lesen, bevor er Daten preisgibt oder beispielsweise fragwürdige Software auf dem Rechner installiert.

Um Datendieben keine Chance zu geben, erhielten die Zuhörerinnen und Zuhörer neben technischen auch praktische Hinweise, wie zum Beispiel zur sicheren Passwortvergabe. Ist es doch passiert und man ist Opfer eines Betruges geworden, sollten bestimmte Schritte unternommen werden. Hier helfen die Sparkasse und auch die örtliche Polizei weiter.

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