Schmelzer bleibt Wurzeln treu

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Waldershof. Die Firmengruppe Schmelzer bleibt seinen Wurzeln treu. Stehen bleibt die Metallbaufirma aber nicht. 

Helmut_Keck Führung Firma Schmelzer Metall Waldershof

Schmelzer-Geschäftsführer Helmut Keck (rechts) zeigt den Besuchern die Produktion an den Standorten in Waldershof. Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer (dritte von rechts) und Landratskandidat Roland Grillmeier (fünfter von rechts) sind beeindruckt von der Entwicklung des Unternehmens.

Die Tour „Ein Landkreis im Aufbruch“ soll zeigen, was der Landkreis zu bieten hat. Ein Besuch bei der Metallbaufirma Schmelzer, die ihren Hauptsitz in Waldershof hat, gibt Aufschluss. Die Geschäftsführer Gerhard Schmelzer und Helmut Keck führte die Gäste durch den Betrieb und gab Einblicke in die Firmengeschichte.

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Seit der Gründung im Jahr 1913 eröffnete das Unternehmen neben dem Hauptsitz in Waldershof, der sich mittlerweile über drei Werke erstreckt, ein weiteres Werk in Tschechien und erweiterte den Betrieb um Verkaufsbüros in der Ukraine, Russland, Bulgarien und Indien. Mittlerweile zählt die Firmengruppe Schmelzer fast 200 Mitarbeiter und bietet ein breites Ausbildungsangebot.

Breites Leistungsspektrum

Helmut Keck brachte den Besuchern bei einem Rundgang die verschiedenen Produktionsbereiche näher. Die Firma fertigt für den Anlagenbau unter anderem Kamin- und Ofenanlagen. Zudem zählen die Formentechnik und eine innovative Werkzeugfertigung zu den Kernkompetenzen. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Lichtleitertechnik oder Chrom- und Akzentleisten für die Automobilindustrie. Vor allem aber in der Agrartechnik ist das Nordoberpfälzer Unternehmen führend.

Helmut Keck demonstrierte zusammen mit Mitarbeitern die Herstellung einer Einzugsschnecke für Feldhäcksler. Darüber hinaus hat das Unternehmen eine ganze Reihe von Patenten für seine Produkte angemeldet. „Trotz Digitalisierung und Automatisierung setzen wir vor allem auf das handwerkliche Know-How unserer Mitarbeiter“, betonte Helmut Keck. Für 2020 plant das Unternehmen weitere Investitionen in die robotergestützte Fertigung, mit der unter anderem die Produktion der Agrartechnik erheblich ausgebaut werden kann.

Den Wurzeln als Spenglerei bleibt der Betrieb bis heute treu. Dort liege der Schwerpunkt derzeit im Bereich Flachdach. „Zum Beispiel hat Schmelzer das Dach des Hotel Adlon in Berlin neu ausgestattet“, erläuterte Gerhard Schmelzer. Auch Balkone und Geländer gehören zum Portfolio.

„Unternehmen wie die Firma Schmelzer sind es, die jungen Menschen gute Perspektiven in unserer Heimat geben“, resümiert JU-Kreisvorsitzender Matthias Grundler. Unter den Gästen waren unter anderem Landratskandidat Roland Grillmeier, Waldershofer Bürgermeisterkandidatin Margit Bayer und CSU-Ortsvorsitzender Mario Rabenbauer .

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