Schneeglatte Straßen – mehrere Unfälle

Anzeige

Nordoberpfalz. Schneefall über den ganzen Tag verteilt hat die Nordoberpfalz mit einer Schneeschicht überzogen – leider aber auch die Straßen. Im Laufe des Tages sind deshalb auch eine ganze Reihe Unfälle passiert. 

Unfall Schneeglätte Kleinkotzenreuth

Vielerorts hat der Schnee auf oberpfälzer Straßen für Rutschpartien gesorgt. Symbolbild: Archiv.

Die winterlichen Straßenverhältnisse am Dienstag waren im Bereich der Polizei Neustadt/WN mehrfach Ursache für Unfälle. Zum Glück ist es in diesen Fällen aber bei Blechschäden geblieben.

Ein Tirschenreuther (25) war am Morgen mit dem Auto auf der B15 in Richtung Tirschenreuth unterwegs. Sein VW ist während der Fahrt ins Bankett geraten und gegen die Leitplanke gerutscht. Dadurch ist am Auto und der Leitplanke Schaden in Höhe von 2.000 Euro entstanden.

Ebenfalls ins Bankett abgedriftet und gegen eine Leitplanke ist am Nachmittag ein US-Soldat (27) auf der Kreisstraße von Hütten nach Parkstein geraten. Auch hier hat der Unfall laut Angaben der Polizei 2.000 Euro Schaden zur Folge.

Am Abend hat es noch einmal auf der B15 gekracht: Ein Püchersreuther (19) ist bei Ernsthof mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanke gefahren. 3.000 Euro Schaden sind entstanden, das Auto war außerdem nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden.

Mit Sommerreifen in den Straßengraben

Auf der Staatsstraße 2665 in Trabitz ist ein Fahrer eines Kleintransporters mit montenegrinischer Zulassung auf schneeglatter Fahrbahn in den Straßengraben gerutscht. Das Auto war nur mit Sommerreifen ausgerüstet, wie die Polizei festgestellt hat. Der Fahrer blieb unverletzt.

„Im Großen und Ganzen verhielten sich die Verkehrsteilnehmer vernünftig und passten ihre Fahrweise den widrigen Straßenverhältnissen entsprechend an“, lobt der Polizeisprecher aus Neustadt/WN. Eine kleine Ausnahme stellt wohl ein Autofahrer (21) in Erbendorf dar, der auf einem belebten Supermarktparkplatz seine Fahrkünste mit Driftübungen demonstriert hat.

Anzeige

2 Kommentare

  1. Was hatten wir früher Schneemassen. Kein ESP, keine elektronischem Helferleine. Unfälle waren eher die Seltenheit. Warum? Wir fuhren mit Köpfchen, nicht mit den Fuß.

  2. Es wäre ja schon schön, wenn einige Fahrer mal überprüfen würden, ob sie ihr Abblendlicht (nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch bei schlechter Sicht wg. Nebel, Schneefall etc.) anhaben. Viele haben nur auf „Automatik“ gestellt, was aber bei den meisten nur bedeutet „Tagfahrlicht“, bei dessen Einstellung leider die Heckleuchten n i c h t ebenfalls an sind !!! Wenn man dann einen solchen „unbeleuchteten“ Vorausfahrenden zu spät sieht kann es schon mal zu gefährlichen Situationen kommen! Wäre mal einen Presseaufruf wert

Deine Meinung dazu!