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Cleverness in Sieg verwandelt: SpVgg SV Weiden auf Bayernligakurs

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Weiden. Die SpVgg SV Weiden kann ihre Tabellenposition behaupten. Die Mannschaft ist zwar geschwächt, doch die Bayernliga winkt. Wie viel Cleverness und Kampfgeist die Spieler von Trainer Andreas Schelern noch haben, zeigten sie beim Spiel gegen den TSV Kareth-Lappersdorf.

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Erol Özbay (links) und Torschütze Chouesein Chousein im Zweikampf mit einem Spieler des TSV Kareth-Lappersdorf. Bild: Dagmar Nachtigall
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Nico Argauer im Zweikampf. Bild: Dagmar Nachtigall
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Fabian Helleder beim Kopfball. Bild: Dagmar Nachtigall

Der ungeschlagene Tabellenführer SpVgg SV Weiden schlug den TSV Kareth-Lappersdorf am vergangenen Freitagabend mit 2:1 (1:0). Beide Trainer waren sich einig, die Mannschaften hätten sich bis zuletzt sehr gut auf dem Spielfeld präsentiert.

„Am Ende geht das dann aber immer bitter für uns aus“, so der Coach des Gastes, Matthias Bösl. „Man hat über die ganzen 90 Minuten auf dem Rasen nicht gemerkt, wer ganz vorne steht. Aber am Ende hat Weiden 34 Punkte und wir nur 17“.

Mannschaft geschwächt

Trainer Andreas Scheler hatte viel umgestellt. Die Erkrankung von Josef Rodler und Moritz Zeitler (Ersatzbank) und die schwere Verletzung von Michael Busch hatten die Mannschaft geschwächt.

„Die Partie war recht ausgeglichen, es gab sehr viele Zweikämpfe, und manchmal war das Eine oder Andere Stückwerk“, bilanzierte Scheler. Die erste Hälfte sei zwar ausgeglichen gewesen, Weiden habe nach dem Wechsel aber einfach Cleverness in einen Sieg verwandeln können.

Ärger für Andreas Scheler

Der erste Treffer entstand durch einen Freistoß den Chousein Chousein auf das Tor setze. Keeper Thomas Rachner fiel der Ball dabei unglücklich auf den Boden und dieser kullerte hinter die Linie (43*.). „In den ersten 45 Minuten waren wir einfach einen Tick stärker, Weiden kam nur durch Nico Argauer gleich zu Beginn und dann durch diesen unglücklichen Torwartfehler zum 1:0“, erklärte Trainer Bösl.

Danach hätten Kareth-Lappersdorf die Kräfte verlassen. Gerade der Ausgleich der Gäste zum 1:1 (60.), durch einen gekonnt gesetzten Kopfball von Michael Gröschl, ärgerte dagegen den Weidener Trainer. „Der Ausgleich war viel zu billig. Zwei Spieler der Gäste standen am zweiten Pfosten vollkommen frei. Hier muss man einfach stärker verteidigen.“

Gefährlicher Eckball

Die Weidener erhielten aber noch eine Chance auf einen leichten Führungstreffer. Fabian Moser klärte den Ball im Strafraum mit der Hand (76.). Die Entscheidung des Schiedsrichters: Strafstoß. Argauer konnte aber den Elfmeter nicht gegen Keeper Rachner verwandeln. Rachner merzte so seinen Fehler aus der ersten Hälfte wieder aus.

Doch gerade in dieser Phase waren die Gäste nicht wachsam genug. Der aus dem Handelfmeter entstandene Eckball von Moritz Zeitler landete im Strafraum und Stefan Graf war zur Stelle (77.). „So ein schönes Tor von unserem Capitano“, schwärmte Scheler.

Die restliche Zeit rannte Kareth-Lappersdorf zwar unentwegt in den Weidener Strafraum, aber der neuverpflichtete Keeper Michael Heisig klärte mit seiner Hintermannschaft jede Chance. Weiden ist nun im zwölften Spiel ungeschlagen und mit 30:7 Toren und 34 Punkten klar auf Bayernligakurs.

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