Drogenprävention #staystrong: Vorurteile online abbauen

Wernberg-Köblitz/Erbendorf/Marienbad/Wiesau/Pardubitz. Drogenprävention geht auch online. Das Jugendmedienzentrum T1 hat das deutsch-tschechische Projekt #staystrong durchgeführt. Mit vielen kreativen Ideen.

Philipp Reich vom Jugendmedienzentrum T1 präsentiert vor der riesigen LED-Leinwand, wie die Workshops abliefen. Bild: T1

Philipp Reich vom Jugendmedienzentrum T1 präsentierte in einem Live-Stream auf der riesigen LED-Leinwand des Studios von TCLG in Wernberg-Köblitz, wie die Workshops abliefen: Über interaktive Online-Tools wurden anonyme Umfragen gestellt, über acht eigens produzierte Filme das Thema Resilienz erklärt und auf der interaktiven Plattform der Projekte wurden die Produktionen des Projektes gesammelt: So stellten sich beispielsweise alle Schülerinnen und Schüler mit einem „that´s me“-Bild, einem mit Emojis verziertem Selfie, vor.

„Tankstellen des Lebens“

Es wurden Lebenstanks erarbeitet, bei den die 38 Schülerinnen und Schüler ihre ganz persönlichen „Tankstellen des Lebens“ für positive Energien erarbeiteten. Eine weitere Aufgabe für die Teilnehmerinnen war die Gestaltung eines Bildes, wo sie sich denn in zehn Jahren sehen: „me in ten years“.

Zu diesen imposanten Bildern komponierte eine Combo der Musikinitiative Vohenstrauß zwei Indie-Pop-Songs und performte diese live im Studio. Im Hintergrund liefen dazu die Bilder der Schülerinnen und Schüler, die passend zur Musik zu einem Film zusammengestellt wurden. Ein wahres Highlight und eine tolle Würdigung für die engagierte Mitarbeit jeweils neun Schülerinnen und Schüler aus der Mittelschule Erbendorf, der Grundschule Marienbad und den Berufsschulen Wiesau und Pardubitz.

Die Jugendlichen sind zufrieden mit dem Projekt, zeigt eine Abstimmung. Bild: T1

„Haben vieles gelernt“

Natürlich kamen auch diese per Videobotschaft zu Wort und ließen die Zuschauer wissen: „Dieses Online Projekt hat richtig Spaß gemacht und wir haben dabei auch Vieles gelernt!“ Von mehreren Schülern kam auch die Aussage, wie gewinnbringend es war auch mal wieder mit Menschen aus einem anderen Land in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu kommunizieren.

Besonders eindrucksvoll waren die Schilderungen einiger Schülerinnen und Schüler, die Schwierigkeiten mit der Corona-Pandemie hatten und welche Strategien sie entwickelten, um sie zu lösen. Resilienz ist gerade in Zeiten der Pandemie ein wichtiger Baustein, um gut durch diese schwierige Zeit zu kommen. Wer wissen möchte, wie er Resilienz erlernen kann, kann sich dazu die Videos auf dem Youtube Kanal des T1 ansehen.

Eigene Persönlichkeit entwickeln

Begeistert vom Projekt zeigte sich Christian Schönberger vom Rotary Club Stiftland: „Ich denke die Jugendlichen sind durch dieses Projekt ein Stück weiter gekommen auf ihrem Weg stark zu werden und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.“

Landrat Roland Grillmeier bedauerte, dass das Projekt nicht in Präsenz durchgeführt werden konnte, wie die beiden Vorgängerprojekte, bei denen er sogar mitwirkte. Er zeigte sich aber beeindruckt, was das Jugendmedienzentrum T1 trotz der Umstände daraus gemacht hat.

Youtube-Kanal von T1

Wer die Premiere von #staystrong verpasst hat, kann diese auf dem Youtube-Kanal und der Facebook-Seite des T1 ansehen. Die Aktion ist ein Projekt des Jugendmedienzentrums T1 in Kooperation mit Prostor pro rozvoj. Das Projekt ist gefördert von der EU aus dem Programm „Ziel ETZ (INTERREG V) Freistaat Bayern – Tschechische Republik“, das über den Dispositionsfond der Euregio Egrensis ausgereicht wurde. Unterstützt wurde es von den Rotary Clubs Stiftland und Eger.

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