Fachschulen für Heilerziehungspflege: Hier haben Absolventen fast schon eine Job-Garantie

[Advertorial] Weiden. Die Absolventen der Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe der bfz in Weiden müssen sich beruflich keine Gedanken machen. Sie sind gefragt und werden gut bezahlt.

Da können die Absolventinnen und Absolventen der Schule schon mal die Luftballons steigen lassen. Sie haben die allerbesten Jobaussichten. Foto: bfz

Runter von der Schulbank und gleich rein in den Beruf. Keine langwierige Jobsuche, kein Versenden von Stapeln von Bewerbungen. Ein Traum? Kein Traum, es ist Realität. „Uns werden die Absolventen fast schon aus den Händen gerissen“, erzählt Christine Riedel. Sie ist Leiterin der Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe der bfz in Weiden. Dort kann man sich in zwei Jahren zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger oder Heilerziehungspflegerin (HEP) ausbilden lassen.

Wer sich parallel noch ein Englisch-Seminar gönnt, hat gleich auch noch die Fachhochschulreife in der Tasche. Ideal für diejenigen, die im Anschluss noch mit einem Studium liebäugeln. Wer nur ein Jahr die Schulbank drücken möchte, bitteschön. Er kann seinen staatlich anerkannten Heilerziehungspflegehelfer/-in machen und sich damit den mittleren Bildungsabschluss sichern.

90 Prozent der Oberklässler haben schon einen Job

Wie gefragt die Leute sind, kann die Schulleiterin am aktuellen Ausbildungsjahrgang festmachen. 14 Schüler zählt die Oberklasse. Dort drücken die Damen und Herren im zweiten Ausbildungsjahr die Schulbank. „13 davon haben jetzt schon einen Arbeitsplatz“, weiß Riedel. Ein Absolvent noch nicht – aber er hat jetzt schon Angebote.

Absolventen übernehmen pädagogische Aufgaben

Heilerziehungspfleger oder Heilerziehungspflegehelferin, das alles klingt schwer nach Essen füttern, Inkontinenzwindeln wechseln oder die Oma zur Toilette führen. „Das stimmt aber so nicht“, räumt Christine Riedel mit einem Missverständnis auf. „Unsere Absolventen sind im pädagogischen Bereich tätig.“ Etwa in Behindertenwerkstätten, sonderpädagogischen Förderzentren, in der stationären Jugendhilfe, in Kindergärten oder integrativen Kindertagesstätten. Mittlerweile wird aber bereits an der Berufsbezeichnung gefeilt, um für mehr Klarheit und Abgrenzung zu den klassischen Pflegeberufen zu sorgen.

Viele Zugangswege stehen offen

Wer ein HEP’ler werden will, muss einen mittleren Bildungsabschluss vorweisen. Ansonsten führen viele Zugangswege an die Weidener Fachschule. Man kann eine zweijährige einschlägige Berufserfahrung oder Berufsausbildung mitbringen; aber auch, wer vier Jahre lang einen Mehrpersonenhaushalt geführt hat, kann sich anmelden. Gleiche Voraussetzungen gelten für den Heilerziehungspflegehelfer (HEPH). Nur dass hier der Hauptschulabschluss ausreicht. Wichtig sind für beide Ausbildungsberufe zudem Soft-Skills, wie Humor, Offenheit, Einfühlungsvermögen, Kreativität und viel Geduld. Und: „Man muss Freude an der Arbeit mit Menschen haben“, betont die Schulleiterin.

Sabine Reitmeier eine Einser-Absolventin

Bemerkenswert: Diese Berufe zu erlernen, ist keine Frage des Alters. „In unseren Klassen sitzen Leute im Alter von 17 bis 60 Jahren“, weiß Christine Riedel. Sabine Reitmeier ist eine von ihnen. Die heute 50-Jährige hat in Weiden zunächst ihren Heilerziehungspflegehelfer gemacht und dann noch den Heilerziehungspfleger draufgesattelt. Mit der Traumnote von 1,0 hat sie den Abschluss in der Tasche. Die gelernte Groß- und Einzelhandelskauffrau wollte nach vielen Erziehungsjahren wieder zurück ins Arbeitsleben. „In meinem ursprünglichen Beruf hatte ich keine Chance mehr, dafür war ich einfach zu lange weg“, erzählt sie. Ihr hatte eine soziale Tätigkeit vorgeschwebt. Als sie den Flyer der Fachschule studiert hatte, war für sie klar, wohin die berufliche Reise gehen würde.

Foto bfz
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Unterstützung von der Schule

Zwei Tage später und mit dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit in der Tasche hatte sie sich angemeldet. „Ich habe echt einen Volltreffer gelandet“, erzählt die Mutter von vier erwachsenen Kindern rückblickend. Die Weidener bfz-Fachschule kann sie nur loben. „Man wird immer unterstützt“, erzählt sie. Als sie keinen Babysitter für ihren Hund hatte, konnte sie ihn mit in den Unterricht bringen. „Ich habe alle Mitschüler natürlich vorher gefragt, aber alle waren einverstanden“, erzählt sie. Und einen Vollzeit-Job hat die Einser-Schülerin übrigens auch schon. Am 1. September fängt die gebürtige Niederbayerin beim Sozialteam Passau an.

Mittlerweile werden in der Branche auch ordentliche Gehälter bezahlt. „Die allermeisten Arbeitgeber vergüten nach Tarif“, weiß Christine Riedel. Müssen sie auch, denn der Bedarf nach qualifizierten Mitarbeitern ist groß. Und er wird weiter steigen, nicht zuletzt durch das Thema Inklusion, das mittlerweile eine bedeutende gesellschaftspolitische Rolle spielt.

Von Anfang an mitlernen

Eine Top-Ausbildung, extrem gute Jobaussichten und hernach ein vernünftiges Gehalt. Vieles spricht also für einen Besuch der Fachschulen für Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe der bfz in der Max-Reger-Stadt. Doch das alles fällt einem nicht einfach in den Schoß. Darum rät Schulleiterin Riedel: „Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, von Anfang an mitzumachen und fleißig zu lernen.“ Das Chillen sollte man besser auf die Zeit nach der Ausbildung verschieben.

Wer auf den Geschmack gekommen ist: Anmeldungen sind bis zum Start des nächsten Schuljahrs am 13. September möglich. Mehr Informationen findet man auf den Social Media Accounts der Heilerziehungspflegeschule auf Facebook und Instagram.

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1 Kommentare

Lotta - 08.11.2022

Wie komme ich denn genau zum Beruf des Heil- und Erziehungspflegers? Das würde mich sehr interessieren. Ich bin momentan nämlich auf der Suche nach einer Ausbildung für meine Tochter. https://www.regens-wagner-schule-neumarkt.de/heilerziehungspflege