Kilometerlange Ölspur durch Kirchenthumbach

Kirchenthumbach. Eine Ölspur, drei Feuerwehren, sechs Stunden Arbeit. „So etwas habe ich in meiner 30-jährigen Zeit bei der Feuerwehr noch nicht erlebt“, sagt ein Feuerwehrmann aus Kirchenthumbach.

Die Ölspur zog sich durch ganz Kirchenthumbach. Bild: Jürgen Masching
Auch eine Kehrmaschine wurde angefordert. Bild: Jürgen Masching
Die Ölspur an der Abzweigung Görglas. Bild: Jürgen Masching

Am Donnerstag gegen 9.30 Uhr ist die Feuerwehr Kirchenthumbach zu einer Ölspur auf die Kreisstraße NEW43 in Richtung Thurndorf alarmiert worden. Dort solle sich eine längere Ölspur befinden. „Nachdem wir eintrafen, sahen wir erst das Ausmaß“, sagte Einsatzleiter Torsten Goss. Insgesamt verbrauchten die Floriansjünger etwa 30 Sack Ölbinder. 37 ehrenamtliche Feuerwehrler waren an der fast sechsstündigen Reinigungsaktion beteiligt.

Mehrere Wehren alarmiert

Goss alarmierte die Freiwillige Feuerwehr Sassenreuth um 9.50 Uhr zur Unterstützung nach. Derweilen meldeten Fahrzeugführer weitere Ölspuren im gesamten Ortsgebiet von Kirchenthumbach. „Die Ölspur begann an der Abfahrt der Bundesstraße 470 und zog sich durch das gesamte Ortsgebiet“, so Goss. „Weiter auf der NEW 43 Richtung Burggrub, Görglas, Höflas und das ganze zurück über Görglas, Görglaserstr., Bahnhofstr., Eschenbacher Straße wieder zurück auf die B470, wo sich die Spur verliert“.

Ursache unbekannt

Um 11.35 Uhr hatte man dann noch zusätzlich die Feuerwehr Neuzirkendorf nach alarmiert. „Unterstützt haben uns zusätzlich zwei Kehrmaschinen vom Kirchenthumbacher Bauhof und vom Straßenbauamt. Eine Streife der Polizeiinspektion Eschenbach war zur Ursachenforschung in Kirchenthumbach, der Verursacher blieb jedoch unbekannt. Auch Bürgermeister Jürgen Kürzinger machte sich ein Bild vom Feuerwehreinsatz, der gegen 15.30 Uhr endete.

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