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Mystisch und unheimlich: Nordoberpfalz als Thrillerkulisse

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Nordoberpfalz. Nach dem "Beckenrand Sheriff" kommt das nächste Filmteam in die nördliche Oberpfalz. Diesmal wird es mysteriös und schaurig im Thriller "Schweigend steht der Wald".

Schon am 19. April geht es los. Die Filmcrew von Poison Film aus Berlin dreht in der nördlichen Oberpfalz. Verfilmt werden soll der Roman "Schweigend steht der Wald" von Wolfram Fleischhauer. Dabei geht es um eine Forstpraktikantin, Anja Grimm, die zurück in den Wald kommt, in dem ihr Vater einst verschwand. Hier kommt sie nicht nur ihrer eigenen Geschichte, sondern auch lange zurückliegenden Morden auf die Spur. 

Regie führt Saralisa Volm. Ihr Mann Patrick Volm-Dettelbach ist Produktionsleiter. Schon 2022 könnte der Streifen zuerst in die Kinos und dann ins öffentlich-rechtliche Fernsehen kommen. 

Gänsehaut aus der nördlichen Oberpfalz

Der Thriller verspricht Gänsehaut: Es wird mystisch, düster und ein wenig unheimlich. Neblig und bewölkt soll die Stimmung sein. Und das am besten in der Nordoberpfalz. Rund um Flossenbürg und Weiden habe man bereits einige perfekte Drehorte gefunden, denn der Film solle auch dort gemacht werden, wo der Roman spielt. 

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Mystisch und ein bisschen gruselig: Das haben der geplante Thriller und der Doost gemeinsam. Fotos: Poison Film
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Die passende Stimmung: Ein verlassener Hof passt genau auf die Atmosphäre, die der Thriller "Schweigend steht der Wald" erzeugen soll.
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"Genau hier finden wir die Motive, die es braucht, um dem Geist der Geschichte gerecht zu werden. Auf unseren ersten Motivtouren machten wir uns mit der Gegend und den Menschen vor Ort vertraut. Die Begeisterung für das Projekt ist groß", heißt es in einer Mitteilung. Unterstützung erhielt das Produktionsteam dabei unter anderem vom Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Jörg Skriebeleit, und vom Neustädter Landrat Andreas Meier.

Doost und Stützelvilla erlauben Authentizität

"Wir fanden Gebäude, verlassene Campingplätze und Straßenzüge vor, die sich seit 1999 nicht verändert zu haben scheinen und uns damit große Authentizität erlauben." Gedreht wird zum Beispiel am Doost, in der Stützelvilla, im Neustädter Hallenbad und in Eslarn, Floß und Weiden.

Auch die Bayerischen Staatsforsten habe man als Partner gewinnen können. Außerdem muss alles gut vorbereitet sein. Auch Gesundheitsamt und weitere Behörden sind involviert. 

Für die Zeit der Dreharbeiten ist das Ehepaar Volm - samt Familie - für die nächsten drei Monate nach Weiden gezogen. Die Hauptrollen spielen Henriette Confurius, Noah Saavedra und Josef Bierbichler.

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