SpVgg SV Weiden will die Mittwochsniederlage gegen den nächsten Mitaufsteiger vergessen machen

Weiden. Nach der unnötigen Niederlage in Kornburg bekommt es die SpVgg SV am Samstag (15 Uhr) mit dem FC Geesdorf, einem weiteren Neuling, zu tun.

Wird schmerzlich vermisst: Torjäger Michael Jonczy fällt weiter verletzt aus. Foto: Dagmar Nachtigall

Der Bayernliganeuling SpVgg SV Weiden bekommt es dabei mit einem direkten Tabellennachbarn zu tun. Extrem bitter war die 1:3 (0:0)-Niederlage beim TSV Kornburg. „Wir hätten aufgrund der ersten Halbzeit und der guten Chancen von David Bezdicka, der zwei
Mal frei zum Schuss kam, gewinnen können“, trauert der sportliche Leiter Rüdiger Hügel den vergebenen Möglichkeiten nach.

Kämpferisch überzeugt

Co-Trainer Oliver Eckl, der für den beruflich verhinderten Rüdiger Fuhrmann am Spielfeldrand stand, verzweifelte auch an der Abschlussschwäche seiner Mannschaft. „Wir haben so gut auf den Gegentreffer mit dem 1:1 durch Bezdicka geantwortet und kämpferisch überzeugt, mussten aber am Ende durch zwei Standardsituationen Lehrgeld bezahlen.“ Die Enttäuschung aus den Köpfen der Spieler in der Kürze der Zeit herauszubekommen, dürfte sehr schwierig werden für die Verantwortlichen. „Wir haben gleich nach dem Spiel mit den Akteuren gesprochen und erklärt, dass wir diese Niederlage abschütteln müssen. Nun müssen wir den Fokus unbedingt auf das Heimspiel legen, das wir unbedingt gewinnen wollen“, sagt Hügel.

Jonczy fehlt weiter

Der Schwung aus der letzten Heimpartie gegen Eltersdorf (3:1) müss mitgenommen und auf dem Platz gezeigt werden. Moritz Zeitler wird nach längerer Verletzungspause wieder auf der Bank Platz nehmen. „Wenn Michael Jonczy in Kornburg dabei gewesen wäre, hätten wir nie verloren“, ist Hügel überzeugt. Doch Jonczy fällt mindestens noch für die nächsten zwei Wochen mit einem Muskelfaserriss aus.

Zwei starke Linksfüße

Geesdorf hat zuletzt 0:2 gegen den TSV Ammerthal verloren. Die Samstagsgegner haben je
drei Punkte auf dem Konto und rangieren auf Platz 15 und 16. Hügel: „Wir müssen uns auf die eigenen Stärken besinnen und den Tabellennachbarn in die Schranken weisen.“ Mit den Neuzugängen Bezdicka und Martin Ruda habe man zwei Linksfüßler, die immer besser würden. Mit der kämpferischen Leistung von Kornburg braucht man gegen Geesdorf mit Sicherheit nicht zu verstecken.

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