Grafenwöhr ballert sich ins Finale des Toto-Pokals

Grafenwöhr. Im Halbfinale des Toto-Pokals musste Titelverteidiger SV TuS/DJK Grafenwöhr bei der SG Waidhaus/Pfrentsch/Neukirchen antreten und siegte klar gegen den A-Klassisten.

Der Gastgeber wehrte sich Tapfer gegen den Bezirksligisten und steckte nie auf. Foto: Florian Danninger

Die rund 120 Besucher sahen am Dienstagabend im Halbfinale des Toto-Pokals am Fußballplatz in Neukirchen zu St. Christoph ein munteres Spielchen zwischen der SG Waidhaus/Pfrentsch/Neukirchen und dem SV TuS/DJK Grafenwöhr. Am Ende des torreichen Fußballabends zieht die SV Grafenwöhr mit einem 7:3-Auswärtserfolg letztendlich auch verdient ins Finale ein.

Bezirksligist legt vor, Heimmannschaft hält dagegen

Das erste Tor ließ auch nicht lange auf sich warten. Nach einer scharf getretenen Flanke von Alexander Dobmann war der heimische Michael Vogl mit der Fußspitze als Erstes am Ball und hob die Kugel in die eigenen Maschen. 24 Minuten waren gespielt als Dobmann nach guter Vorarbeit zum 0:2 erhöhte. In der 28. Spielminute trug sich Daniel Tarchila nach einer schönen Kombination in die Torschützenliste ein.

Nochmal drei Zeigerumdrehungen später war Johannes Renner zur Stelle und zirkelte nach einer Flanke den Ball in die Maschen. Die SG ließ sich aber nie wirklich beeindrucken und hielt dem Bezirksligisten stets dagegen.

Die Spielgemeinschaft belohnt sich

Im zweiten Spielabschnitt drückte Grafenwöhr weiter und war in Person von Daniel Tarchila erneut erfolgreich, als er eine Flanke von Xavier Siemski in der 54. Minute über die Linie drückte. Nun durfte aber auch der Gastgeber jubeln. Rene Schwarz zog ein blitzsauberes Solo aus dem Ärmel, ließ die Grafenwöhrer Hintermannschaft quasi im Alleingang stehen und netzte zum viel umjubelten Anschlusstreffer ein.

Luca Reiß erstickte die Freude der SG-Anhänger jedoch in Keimen, als er von halblinker Position einfach abzog und den Ball im oberen rechten Eck einschlagen ließ. Das 1:7 erzielte dann Youngster Xavier Siemski, nachdem er sich über links schön durch getankt hat und das Spielgerät nur noch ins lange untere Eck schieben musste.

Gastgeber gaben nicht auf

Die Schlussphase gehörte aber dann definitiv nochmal den gut kämpfenden Gastgebern. Max Woppmann tauchte vor Thorsten Kindlein auf und nahm die Flanke direkt per Kopf und
verkürzte auf 2:7. In der letzten Spielminute bekamen die Hausherren nochmal einen Freistoß zugesprochen, der von Simon Spitzner direkt zum 3:7 verwandelt wurde.

Endspielgegner gesucht

Nun wartet der SV TuS/DJK Grafenwöhr noch auf seinen Endspielgegner. Denn das zweite Halbfinale zwischen den beiden Bezirksligisten 1. FC Schlicht und dem SV Hahnbach findet erst am 7. September statt.

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