Wenn Feuerwehren Hand in Hand arbeiten

CSU Grafenwöhr besucht Lagerfeuerwehr

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Grafenwöhr. Der Dienst der Feuerwehr ist unverzichtbar. Insbesondere an einem Gefahrenschwerpunkt wie dem Truppenübungsplatz. Seit fast 40 Jahren stattet deshalb der CSU Ortsverband Grafenwöhr der Lagerfeuerwehr zu Silvester einen Besuch ab.

Von Stefan Neidl

Besuch Lagerfeuerwehr CSU Grafenwöhr

Neben Ortsvorsitzendem Gerald Morgenstern (rechts außen), Bürgermeister Edgar Knobloch (vierter von rechts) und Vertreterin Anita Stauber (sechste von links), schlossen sich Landtagsabgeordneter Tobias Reiß(zweiter von rechts), Landrat Andreas Meier mit Stellvertreter Albert Nickl (siebter und achter von rechts) dem Besuch an. 

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Im Gemeinschaftsraum erklärte Ortsvorsitzender Gerald Morgenstern seinen Dank und seine Hochachtung für den guten Dienst im Militär, aber auch bei Einsätzen im Zivilgebiet. Als Präsent hatte er einen Brotzeitkorb und Glühwein dabei. Dieter Gebhardt von der US Armee Garnisons Bavaria meinte, der aktuelle Präsident Donald Trump sei unberechenbar, umso wichtiger seien die guten Beziehungen zur Führung des Truppenübungsplatzes.

Bestes Beispiel für die gute Zusammenarbeit

Betriebsratsvorsitzenden Johann Danninger des 7th US Training Commands nahm Bezug auf die Versetzung neuer Einheiten nach Grafenwöhr und die zahlreichen Investitionen der US Armee. Er hoffe, dass damit auch neue Zivilarbeitsplätze entstehen werden. Bürgermeister Edgar Knobloch berichtete von den vielen Berührungspunkten mit der Lagerfeuerwehr im ganzen Jahr. Der Einsatz am Altenheim in Gmünd nach dem Sturm Fabienne sei ein ideales Beispiel dafür.

Landrat Andreas Meier betonte die Bedeutung des Truppenübungsplatzes als Arbeitgeber im Landkreis und die guten Beziehungen zu den Amerikanern. Tobias Reiß fügte an, dass Amerikaner und Deutsche voneinander profitieren würden. „Selbst in München hat Grafenwöhr einen Sonderstatus“, so der Landtagsabgeordnete.

Feuerwache wächst

Fire Chief Josef Rodler bedankte sich für die Wertschätzung der Arbeit: „Gerne nehmen wir auch an Einätzen im Zivilgebiet teil“. Bei Großeinsätzen innerhalb des Truppenübungsplatzes seien auch sie auf die Leistung der Freiwilligen Feuerwehren angewiesen. „Dort sind auch alle unsere Mitarbeiter in ihrer Freizeit aktiv“, so Rodler.

Die aktuelle Wache soll erweitert und modernisiert werden. Die Arbeiten sind bereits sichtbar. Neben dem Gebäude wird auch der Fuhrpark und Personalstand ausgebaut. So werden in Grafenwöhr bald zwölf, in Vilseck fünf und in Hohenfels sechs Mitarbeiter mehr ihren Dienst leisten.

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