Neue Erkenntnisse im Fall des verstorbenen Ehepaars

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Wiesau/Muckenthal. Die Polizei hat jetzt neue Erkenntnisse zum Fall des in Muckenthal Ende Januar verstorbenen Ehepaars bekannt gegeben.

Muckenthal Markt Wiesau Kohlenmonoxid Vergiftung

In dem früheren Forsthaus kam es zu dem schrecklichen Unglück. Foto: Udo Fürst

Bereits am Freitag, 25.01.2019 wurden in einem Ferienhaus im Ortsteil Muckenthal eine Frau (71) und ihr Ehemann (74) tot aufgefunden. Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Weiden gehen aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse davon aus, dass ein tragischer Unglücksfall zum Tod des Ehepaares führte.

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Keine Gewalttat

Sofort begann die Kripo Weiden mit umfangreichen Ermittlungen zu den Todesumständen. Bisher ergaben sich keine Hinweise auf eine Gewalttat. Die Weidener Ermittler zogen zur genaueren Untersuchung Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes und Techniker einer Firma für Heizgeräte hinzu, um insbesondere eine Gastherme genau in Augenschein zu nehmen.

Kohlenmonoxidvergiftung führt zum Tod

Grund dafür war das vorläufige Ergebnis einer rechtsmedizinischen Untersuchung der Leichname, die zeigte, dass das Ehepaar an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung verstorben war.

Heizgerät im Bad untersucht

Heute begutachtete die Kripo Weiden zusammen mit den technischen Spezialisten erneut das Heizgerätes im Badezimmer des Ferienhauses. Vorbehaltlich dem Umstand, dass die Ermittlungen noch andauern, zeichnet sich ab, dass das Heizgerät für den tödlichen Kohlenmonoxid-Ausstoß verantwortlich war.

Wie es genau dazu kam, ist Teil der noch andauernden Ermittlungen.

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