Lebensmelodie ist verstummt: Nachruf auf Konrad Daubenmerkl

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Grafenwöhr. Die Musik war der rote Faden in Konrad Daubenmerkls Leben. Schon mit 16 Jahren trat er dem Männergesangverein 1890 bei. Am Sonntag verstummte seine Lebensmelodie, denn er verstarb.

Von Renate GradlDaubenmerkl Konrad NAchruf

Der Grafenwöhrer Konrad Daubenmerkl kam am 6. März 1935 er in der Soldatenstadt zur Welt. Bei der Firma „Knörr & Keßl absolvierte er nach der Schule eine Lehre zum Industriekaufmann. Nur kurz zog es ihn dann in die Ferne: Nach 14 Monaten in Freiburg kehrte Daubenmerkl zurück nach Grafenwöhr, um für 16 Jahre im Lager bei American Express zu arbeiten.

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Von 1973 bis 1998 war Daubenmerkl bei der Raiffeisenbank beschäftigt, 1976 stieg er sogar in den Vorstand der Bank auf. Bevor er sich in den Ruhestand verabschiedete, war er zwei Jahre Vorsitzender der Vorstands. Engagement zeigte Daubenmerkl auch mehrere Jahre in der Kirchenverwaltung und als Kirchenpfleger.

60 Jahre aktiv im Chor

Daubenmerkl war von 1983 bis 2010 Vorsitzender beim Männergesangverein. Für seine Leistung in 27 Jahren ernannte ihn der Verein zum Ehrenvorsitzenden. Für 60 aktive Jahre im Chor erhielt er zudem die Ehrenurkunde des Fränkischen Sängerbunds und eine Urkunde vom Deutschen Chorverband. Selbst singen kann Konrad Daubenmerkl seit längerem nicht mehr. Seit rund zehn Jahren kämpfte er gegen seine Parkinson-Krankheit.

Neben den Chormitgliedern trauern Ehefrau Renate und Sohn Peter um Daubenmerkl. Der Trauergottesdienst für ihn fand am Donnerstag in der Friedenskirche statt. Wegen der Urlaubszeit plant der Männergesangverein mit seinem gemischten Chor im Herbst zu Ehren des Ehrenvorsitzenden eine Messe musikalisch zu gestalten.

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