Bezirksliga: Nimmt Spitzenreiter SC Luhe-Wildenau die Hürde FC Weiden Ost?

Weiden. Vor zwei nicht unlösbaren Aufgaben stehen der SC Luhe-Wildenau und der SV Etzenricht am Samstag in der Bezirksliga.

Zum mit Spannung erwarteten Derby tritt der SC Luhe Wildenau (weiße Trikots im Spiel gegen Schlicht) beim FC Weiden Ost an. Foto:_Josef Trummer
Zum mit Spannung erwarteten Derby tritt der SC Luhe Wildenau (weiße Trikots im Spiel gegen Schlicht) beim FC Weiden Ost an. Foto:_Josef Trummer
Bastian Strehl (rechts) ist einer der Spieler des SVE, der am Samstag ins Team zurückkehrt. Foto: Rudi Walberer
Bastian Strehl (rechts) ist einer der Spieler des SVE, der am Samstag ins Team zurückkehrt. Foto: Rudi Walberer
Foto:_Josef Trummer
Rudi Walberer

Samstag, 3. September, 16 Uhr

FC Weiden Ost – SC Luihe-Wildenau

Auf dem Papier ist Tabellenführer SC Luhe-Wildenau beim Aufsteiger klarer Favorit. Die Schrepel-Elf hat aber schon gezeigt, dass sie auch gestandenen Mannschaften wie der
Bayernligareserve der SpVgg SV oder dem 1. FC Schlicht Paroli bieten kann. Allerdings haben sie im Durchschnitt mindestens zwei Gegentore pro Spiel kassiert und mit 24 Einschüssen die löchrigste Abwehr aller Teams. Die Gäste stellen mit 21 erzielten Toren den besten Angriff der Liga. Der Sportclub möchte wieder dreifach punkten, nachdem aus den letzten beiden Partien
nur je ein Punkt heraussprang. „Wir müssen wieder die nötige Schärfe in die Zweikämpfe bekommen und vorne kaltschnäuziger sein“, fordert Spielertrainer Benjamin Urban. Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf eine spannende und vielleicht sogar hitzige Partie.

Michael Werner (FC Weiden Ost) liegt mit neun Scorerpunkten (fünf Tore, vier Assists in sieben Spielen) dicht hinter den beiden Goalgettern des SC Luhe-Wildenau. Nico Argauer belegt den ersten Platz in dieser Wertung mit zwölf Scorerpunkten (sieben Tore, fünf Assists in sieben Spielen), Ludwig Tannhäuser rangiert mit neun Scorerpunkten (sechs Tore, drei Assists in sieben Spielen knapp dahinter.

TSV Detag Wernberg – SV Etzenricht

Beide Klubs liegen nur drei Punkte auseinander. In Wernberg kann man die durchwachsene
Zwischenbilanz auf die häufigen Remis (vier) zurückführen. Darüber kann auch der einzige, wenn auch sehr prestigeträchtige Dreier im Stadtderby gegen den FC nicht ganz
hinwegtäuschen. Auf der eigenen Anlage gab es immer enge Spielausgänge: 0:0 gegen Ränkam und 0:1 gegen Hahnbach.

Nach zwei Niederlagen braucht der SVE wieder ein Erfolgserlebnis. Im März stand am Ende ein 1:1 auf der Detag-Anzeigetafel. Die Niederlage zuletzt gegen Schwarzhofen führt SV-Trainer Andreas Wendl auch auf die vielen vergebenen Chancen zurück. Dagegen war er mit der Leistung an sich nicht unzufrieden. Mit Blick auf Samstag sagt er: „Ich hoffe, dass wir uns da wieder belohnen können. Aus den Chancen, die wir oft richtig gut herausspielen, müssen wir einfach auch Tore machen.“ Personell entspannt sich die Situation auch. Am Samstag kehren viele Akteure aus dem Urlaub und von Verletzungen zurück, sodass der Coach wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen kann.

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