Gibt es heuer wieder einen St.-Jodok-Ritt?

Tännesberg. Nach der Corona-Zwangspause hofft man beim St-Jodok-Verein, die Pferdeprozession heuer abhalten zu können. Benedikt Uhlemann wird bei der Jahreshauptversammlung als Vorsitzender wiedergewählt.

Die Vorstandschaft mit ihrem wiedergewählten Vorsitzenden Benedikt Uhlemann (links). Foto: Josef Glas

Nach mehreren Anläufen konnte, wenn auch unter erschwerten Bedingungen, endlich wieder eine Jahreshauptversammlung durchgeführt werden. Auch wenn sich der erste Vorsitzende Benedikt Uhlemann eine regere Beteiligung gewünscht hätte, konnte er mit dem Besuch zufrieden sein. Der Rückblick war schnell erledigt, da der Verein im abgelaufenen Jahr praktisch zur Untätigkeit gezwungen war.

Vorsitzender im Amt bestätigt

Zunächst wurde die von Zweiten Bürgermeister Werner Schärtl moderierte Vorstandswahl durchgeführt. Die Abstimmung durch Handzeichen ergab folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender bleibt Benedikt Uhlemann, gleichberechtigte stellvertretende Vorsitzende sind Rebekka Fischer und David Nesner und zum neuen Kassier wurde Lukas Braun gewählt. Neue Schriftführerin ist Judith Winderl, Kassenprüfer sind Sabine Gruber und Josef Schneider.

Die bisherige Schriftführerin Nicole Freundl konnte aus beruflichen und privaten Gründen das Amt nicht mehr ausüben und wurde mit einem Blumenstrauß als kleines Dankeschön für die geleistete Arbeit verabschiedet. Auch Martin Eckl war es nicht mehr möglich, als Kassier weiterzumachen. Mit einem Kasten Bier bedankte sich der Vorsitzende für seine gewissenhafte Arbeit.

Gibt es heuer einen Jodok-Ritt?

„Wir hoffen, den St.-Jodok-Ritt heuer abhalten zu können“, blickte Uhlemann nach vorne. Über die Gestaltung des Kirchen- und Heimatfestes entstand eine leidenschaftliche Diskussion. Ein Auftaktkonzert am Sonntag vorher wünschte sich zum Beispiel zweite Vorsitzende Rebekka Fischer. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen soll das Konzert im Umgriff der St.-Jodok-Kirche stattfinden.

Kontrovers wurde die Wiedereinführung des Festzuges am Sonntagnachmittag diskutiert. Auf Vorschlag von Uhlemann einigte sich die Versammlung darauf, dass bei den Einladungen die aktiven Teilnehmer angeben sollen, an welchen Festzügen sie sich beteiligen wollen. Angedacht ist auch ein Reiterstandbild an der St.-Jodok-Kirche, etwa halb so groß wie das an der B 22.

Reiterstandbilder als Jubiläumsgeschenke

Die Aktion „1000 Schulen für unsere Welt“ wird auch vom Verein unterstützt. Gespendet wird der Erlös aus der Durchführung der geplanten Einweihungsfeier des Kinderspielplatzes Am Schlossberg im Frühjahr dieses Jahres. Ein Förderer des St.-Jodok-Ritts hat bereits wieder wertvolle Vorarbeit geleistet: Der Kellner-Hans übergab eine stattliche Anzahl von ihm hergestellten Reiterstandbildern, die als „Jubiläumsgeschenke“ an verdiente Teilnehmer des Ritts übergeben werden.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.