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Kinderhaus Heilig Geist bald Naturkindergarten

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Neuhaus. Mit dem Kinderhaus "Heilig Geist" hat der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald einen neuen Kooperationspartner gefunden. Die Kinder sollen dabei die Natur besser kennen und schätzen lernen. Nun kam es zur Vertragsunterzeichnung.

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Pfarrer Hubert Bartel, Leiterin Andrea Heuser und Landrat Andreas Meier bei der Vertragsunterzeichnung zum Kooperationsvertrag. Foto: Stefan Neidl
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Kindergartenleiterin Andrea Heuser, Naturpark-Rangerin Simone Peuleke, Pfarrer Hubert Bartel, stellvertretender Geschäftsführer Bernd Stengl, 2. Bürgermeister Erich Sperber und Landrat Andreas Meier (von links) freuen sich den Kindern die Natur praktisch näher bringen zu können. Foto: Stefan Neidl

"Ich halte es für wichtig, dass unsere Kinder wissen, wo die Milch herkommt." Landrat Andreas Meier ist gleichzeitig Vorsitzender des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald. Mit dem katholischen Kinderhaus Heilig Geist in Neuhaus bei Windischeschenbach hat der Naturpark einen neuen Partner gefunden. Gemeinsam mit Leiterin Andrea Heuser und Pfarrer Hubert Bartel als Träger wurde nun der Kooperationsvertrag unterschrieben.

Kindergarten muss Zertifizierungsprozess bestehen

In einem Zertifizierungsprozess muss nun der Kindergarten mit seinen drei Gruppen verschiedene Bedienungen erfüllen. Dazu gehören Waldbegehungen, Thementage und viel praktischer Unterricht. Am Ende darf er sich dann Naturpark-Kindergarten nennen. Naturpark-Rangerin Simone Peuleke hofft auf einen Abschluss noch in 2020.

"Ziel muss es sein, den Kleinsten die Natur näher zu bringen und Zusammenhänge zu verstehen", informiert Meier, "denn was man kennt, das schützt man." Gerade in den Städten fehle das Verständnis, das man in der wunderschönen Natur in seinem Landkreis hat: "Auch das kleinste Tier hat eine Funktion." Erst kürzlich hatte er an einem Wildgehege einen Mann sagen hören, er hätte zum ersten Mal einen Hirsch gesehen.

Kindern früh die Natur näher bringen

Pfarrer Bartel fand die Kooperation passend zum Jahresthema seiner Pfarrei "Schöpfung". Windischeschenbachs zweiter Bürgermeister Erich Sperber fand, Kinder könnte man nicht früh genug an die Natur heranführen.

Kindergartenleiterin Andrea Heuser zeigte sich dankbar für die Chance und erklärte, dass Tiere gerade Thema in den Gruppen wären: "Das fruchtet schon gut - Sie gehen ganz anders mit der Natur um."

Rangerin Peuleke möchte mit jeder der drei Gruppen vor den Sommerferien mindestens noch einmal etwas unternehmen: "Die Kinder freuen sich in den Wald zu gehen und erinnern sich lange an das Gelernte. Sie bauen dort Ängste ab und sehen, dass es bei uns fast nichts Gefährliches gibt."

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