Pater Reinhold Schmitt feiert seinen 90. Geburtstag

Pleystein. Am 9. September feierte Pater Reinhold Schmitt auf dem Kreuzberg seinen 90. Geburtstag mit einem Festgottesdienst.

Pater Reinhold Schmitt (am Altar) feierte am 9. September seinen
90. Geburtstag. Dafür wurde die Kreuzbergkirche als besonders würdiger
Rahmen ausgesucht, Pater Reinhold Schmitt lebt im Kreuzbergkloster. Bild: Walter Beyerlein
Pater Reinhold Schmitt (am Altar) feierte am 9. September seinen 90. Geburtstag. Dafür wurde die Kreuzbergkirche als besonders würdiger Rahmen ausgesucht, Pater Reinhold Schmitt lebt im Kreuzbergkloster. Bild: Walter Beyerlein
Hinter den Ministranten hören Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig,
Bürgermeister Günther Werner, Haßfurt und Pleysteins Bürgermeister Rainer
Rewitzer den Begrüßungsworten von Pater Reinhold Schmitt zu. Bild: Walter Beyerlein
Hinter den Ministranten hören Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig, Bürgermeister Günther Werner, Haßfurt und Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer den Begrüßungsworten von Pater Reinhold Schmitt zu. Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel (links) ist mit Pater Reinhold Schmitt seit
52 Jahren eng verbunden. Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel (links) ist mit Pater Reinhold Schmitt seit 52 Jahren eng verbunden. Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel hat die Festpredigt im Festgottesdienst zum
90. Geburtstag von Pater Reinhold Schmitt gehalten. Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel hat die Festpredigt im Festgottesdienst zum 90. Geburtstag von Pater Reinhold Schmitt gehalten. Bild: Walter Beyerlein
Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte Pater Reinhold
Schmitt einen
Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte Pater Reinhold Schmitt einen „großen Mann“ und „großartigen Menschen“. Bild: Walter Beyerlein
Mit einem festen Händedruck gratuliert Bürgermeister Rainer
Rewitzer Pater Reinhold Schmitt zum 90. Geburtstag. Bild: Walter Beyerlein
Mit einem festen Händedruck gratuliert Bürgermeister Rainer Rewitzer Pater Reinhold Schmitt zum 90. Geburtstag. Bild: Walter Beyerlein
Haßfurts Bürgermeister Günther Werner gratuliert dem Ehrenbürger
Pater Reinhold Schmitt, Oberministrant Michael Zehent (im Hintergrund) hat
das Geschenk des Bürgermeisters in den Händen: Regionale Spezialitäten aus
Unterfranken. Bild: Walter Beyerlein
Haßfurts Bürgermeister Günther Werner gratuliert dem Ehrenbürger Pater Reinhold Schmitt, Oberministrant Michael Zehent (im Hintergrund) hat das Geschenk des Bürgermeisters in den Händen: Regionale Spezialitäten aus Unterfranken. Bild: Walter Beyerlein
Geduld und Sorgfalt gehören zum Handwerk. Foto: Georg Janner
Geduld und Sorgfalt gehören zum Handwerk. Foto: Georg Janner
Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein
Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig gratuliert mit der Übergabe
eines Blumenstraußes nach seiner Ansprache. Bild: Walter Beyerlein
Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig gratuliert mit der Übergabe eines Blumenstraußes nach seiner Ansprache. Bild: Walter Beyerlein
Oberministrant Michael Zehent (rechts) gratuliert namens der
Ministrantenschar, für Pater Reinhold Schmitt gibt es einen
Geburtstagskuchen mit der Zahl
Oberministrant Michael Zehent (rechts) gratuliert namens der Ministrantenschar, für Pater Reinhold Schmitt gibt es einen Geburtstagskuchen mit der Zahl „90“. Bild: Walter Beyerlein
Pater Reinhold Schmitt trägt sich ins Goldene Buch der Stadt
Pleystein ein. Bild: Walter Beyerlein
Pater Reinhold Schmitt trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Pleystein ein. Bild: Walter Beyerlein
Pater Reinhold Schmitt (am Altar) feierte am 9. September seinen
90. Geburtstag. Dafür wurde die Kreuzbergkirche als besonders würdigen
Rahmen ausgesucht, Pater Reinhold Schmitt lebt im Kreuzbergkloster. Bild: Walter Beyerlein
Hinter den Ministranten hören Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig,
Bürgermeister Günther Werner, Haßfurt und Pleysteins Bürgermeister Rainer
Rewitzer den Begrüßungsworten von Pater Reinhold Schmitt zu. Bild: Walter Beyerlein
Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel (links) ist mit Pater Reinhold Schmitt seit
52 Jahren eng verbunden. Bild: Walter Beyerlein
Diakon Manfred Griebel hat die Festpredigt im Festgottesdienst zum
90. Geburtstag von Pater Reinhold Schmitt gehalten. Bild: Walter Beyerlein
Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer nannte Pater Reinhold
Schmitt einen
Mit einem festen Händedruck gratuliert Bürgermeister Rainer
Rewitzer Pater Reinhold Schmitt zum 90. Geburtstag. Bild: Walter Beyerlein
Haßfurts Bürgermeister Günther Werner gratuliert dem Ehrenbürger
Pater Reinhold Schmitt, Oberministrant Michael Zehent (im Hintergrund) hat
das Geschenk des Bürgermeisters in den Händen: Regionale Spezialitäten aus
Unterfranken. Bild: Walter Beyerlein
Foto: Georg Janner
Bild: Walter Beyerlein
Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig gratuliert mit der Übergabe
eines Blumenstraußes nach seiner Ansprache. Bild: Walter Beyerlein
Oberministrant Michael Zehent (rechts) gratuliert namens der
Ministrantenschar, für Pater Reinhold Schmitt gibt es einen
Geburtstagskuchen mit der Zahl
Pater Reinhold Schmitt trägt sich ins Goldene Buch der Stadt
Pleystein ein. Bild: Walter Beyerlein

Am 9. September feierte Pater Reinhold Schmitt hoch oben auf dem Kreuzberg mit einem Festgottesdienst seinen 90. Geburtstag. Seit dem 1. September 2008 lebt der beliebte Geistliche in Pleystein. Pater Reinhold Schmitt ist auch Ehrenbürger der Stadt Haßfurt am Main.

Pater Reinhold Schmitt freute sich in seiner Begrüßung, dass zu diesem Tag Stadtpfarrer Pater Hans Ring aus Linz zurückgekommen ist. „Mit seinem Wohlwollen lebe ich seit vierzehn Jahren auf dem Kreuzberg“. Der Jubilar zeigte sich auch dankbar über die Präsenz der neuen Pleysteiner Geistlichkeit mit Pfarrer Adam Karolczak und Pater John, des ehemaligen Waidhauser Pfarrers Georg Hartl und von Pfarrer Joachim Bayer aus Estenfeld, Stadt Haßfurt.

52 Jahre enge Freundschaft

Im Besonderen hob Pater Schmitt die Anwesenheit von Diakon Manfred Griebel hervor, mit dem er jetzt seit 52 Jahren in enger Freundschaft verbunden sei. Aus seiner ehemaligen Pfarrei Haßfurt war Erster Bürgermeister Günther Werner zusammen mit Bürgern gekommen, die Stadt Pleystein vertrat Bürgermeister Rainer Rewitzer, die Pfarrgemeinde Pleystein Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig.

Diakon Manfred Griebel hieß vor seiner Ansprache noch viele Haßfurter Bürgerinnen und Bürger mit ihren Vornamen willkommen, die mit Pater Reinhold Schmitt während dessen Haßfurter Zeit eng verbunden waren. Pater Reinhold Schmitt feiere seinen 90. Geburtstag in enger Verbundenheit mit dem dreifaltigen Gott, betonte der Diakon.

„Mutti Cilli“, ein wahrer Segen

An diesem Tag füge sich die lange Lebensgeschichte Pater Schmitts mit all ihren Spuren, die er als Mensch und als Priester hinterlassen habe, zusammen. Manfred Griebel beschrieb den Lebenslauf des Jubilars, der im Kindesalter seine Eltern verlor, aber mit der „Mutti Cilli“ einen wahren Segen erlebt habe.

Der Diakon sprach auch den beruflichen Werdegang Reinhold Schmitts an, der eine Lehre als Bildhauer absolvierte und für diesen Beruf auch die Gesellenprüfung ablegte. „Das war ein erster großer Meilenstein im persönlichen Bereich“.

Nähe zu Gott durch Elternhaus gefunden

Die Nähe zu Gott habe Reinhold Schmitt im tiefen Glauben im Elternhaus gefunden. Im späteren Dienst als Priester habe Pater Schmitt sein Wirken unter die Überschrift „Herr, deine Güte reicht so weit“ gestellt, sagte Diakon Griebel. Pater Schmitt stelle an sein Leben keine besonderen Ansprüche, er finde seine Kraft in der Begegnung und im Gespräch mit den Menschen auf der Straße.

„Ich bin dir zu großem persönlichen Dank verpflichtet“, sagte Diakon Griebel und verband dies mit dem Hinweis auf sein eigenes Wirken als Ministrant und die segensreiche Arbeit Pater Schmitts in der Pfarrei Unterhohenried. „Gott segne dich und begleite dich jeden Tag aufs Neue“, schloss Diakon Manfred Griebel seine Ansprache.

Lehre als Bildhauer von großer Bedeutung

„Ein großer Mann, ein großartiger Mensch, der auf 90 Jahre zurückblicken kann“, sagte Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer zu Beginn seiner Glückwunschrede in Richtung Pater Schmitts. Das Pleysteiner Stadtoberhaupt ging auf das Leben des Jubilars ein, dessen harte Zeit Reinhold Schmitt letztlich zu den Oblaten des heiligen Franz von Sales geführt habe.

In vielen Gesprächen mit Pater Schmitt sei immer wieder angeklungen, wie wichtig und bedeutend ihm die Lehre als Bildhauer gewesen sei. Als Priester gebe Pater Reinhold Schmitt jetzt seit sechzig Jahren den Menschen seinen Rat, der sowohl begeisternde, tröstende als auch beratende Worte beinhalte. „Sie haben für jede Lebenssituation ihrer Mitmenschen immer ein offenes und ehrliches Ohr“.

Überreichung des Pleysteiner Porzellanlöwen

Wenn dann Pater Schmitt in seinem unterfränkischen Dialekt mit „Ach wisse Se“ beginne, sei die Richtung der Meinung schon erkennbar. Pater Schmitt habe vor allem die Einschränkungen auf dem Kreuzberg durch Baumaßnahmen verursacht, stets ohne Murren hingenommen.

Seine Dankesworte verband Pleysteins Bürgermeister Rainer Rewitzer mit der Überreichung des Pleysteiner Porzellanlöwen. Ebenfalls hatte Pleysteins Stadtoberhaupt das Goldene Buch der Stadt Pleystein für den Eintrag Pater Schmitts vorbereitet.

Tiefste Wertschätzung und Dankbarkeit

Haßfurts Bürgermeister Günther Werner versicherte Pater Reinhold Schmitt die tiefste Wertschätzung und Dankbarkeit. „Sie dürfen heute an ihrem 90. Geburtstag stolz und demütig auf Ihre Lebensleistung zurückblicken“. Im Mittelpunkt des Wirkens Pater Schmitts in Haßfurt habe stets die Gemeinde, also die Menschen gestanden.

Pater Schmitt sei für alle Probleme der Menschen der richtige Ansprechpartner gewesen. Das sei aber nur gelungen, weil Pater Schmitt neben den seelsorgerischen Fähigkeiten auch über Gelassenheit und einen so „wundervollen“ Humor verfüge.

Eine Bereicherung für Gesellschaft und Gemeinschaft

„Sie haben mit Ihrem Wirken als Stadtpfarrer unsere Gesellschaft und Gemeinschaft in Haßfurt reicher gemacht, ihr Kraft, Wärme und Zuversicht verliehen“. Reinhold Schmitt sei als Mann klarer Worte bekannt, was auch manchmal Kummer mit sich bringe, vor allem aber noch mehr Wertschätzung, betonte Haßfurts Bürgermeister.

Er selbst freue sich, wenn jedes Jahr die Glückwünsche zum Neuen Jahr vom Kreuzberg kommen. Bürgermeister Günther Werner wünschte Pater Schmitt alles Gute im Namen der Stadt, des Stadtrates und der Bürgerinnen und Bürger und verband dies mit der Übergabe eines Geschenkkorbes mit regionalen Produkten aus dem unterfränkischen Landkreis.

Gesundheit und Gottes Segen

Pfarrgemeinderatssprecher Uli Weig wünschte namens der Pleysteiner Seelsorgeeinheit viel Gesundheit und Gottes Segen. „Nur wer selbst brennt, kann vieles entfachen“, sagte Uli Weig und bezog das Zitat auf das Wirken Pater Schmitts. „Wir bedanken uns für die unzähligen Gottesdienste, die Sie uns geschenkt haben“.

Oberministrant Michael Zehent überbrachte namens aller Ministranten die Glückwünsche. Dazu gab es für Pater Reinhold Schmitt einen großen Kuchen mit der Zahl 90.

Überraschung für den Jubilar

Die „Pleysteiner Sänger“ gaben mit ihren Liedern dem Festgottesdienst einen besonders würdigen Rahmen. Beim Verlassen der Kreuzbergkirche nach dem Gottesdienst wartete gleich neben dem Seitenausgang eine weitere Überraschung auf Pater Reinhold Schmitt. Die Stadtkapelle Pleystein begrüßte mit dem „Pleysteiner Marsch“ den Jubilar. Eine Gruppe aus dem Kindergarten überbrachte mit ihren Begleiterinnen die Glückwünsche.

Vor dem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Weig lud Pleysteins Stadtoberhaupt Rainer Rewitzer den Jubilar zum Eintrag ins Goldene Buch ein. Das war dann auch der richtige Moment für die Überreichung des Pleysteiner Porzellanlöwen.

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