Bundesverdienstkreuz für Boris Damzog

Störnstein. Füracker überreicht Bundesverdienstorden: Er lobt das Herausragende Engagement für unsere Gesellschaft.

Finanzminister Albert Füracker (rechts) überreicht das Bundesverdienstkreuz an Boris-Michael Damzog. Foto: Finanz- und Heimatministerium

Bei einer kleinen Feierstunde in München überreichte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker das Bundesverdienstkreuz an drei engagierte Oberpfälzer. Darunter auch an den ehemaligen Störnsteiner Bürgermeister Boris-Michael Damzog.

Zahlreiches ehrenamtliches Engagement

In seiner Laudatio würdigte Füracker das Jahrzehnte lange Engagement Damzogs für die Menschen in der Region. Seit 1984 ist er aktiv an der Gestaltung der Gemeinde beteiligt. Besonders am Herzen liege ihm die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.“ Er hatden Bürgerinnen und Bürgern in der grenzüberschreitenden Region seiner Heimat die Idee eines vereinten Europas auf leidenschaftliche Art und Weise nähergebracht, die europäische Idee mit Leben gefüllt und unter anderem die Partnerschaft seiner Heimatgemeinde mit dem tschechischen Kuttenplan (Chodova Plana) mitbegründet“, so Füracker.

Außerdem ist der Altbürgermeister ein Verfechter der Energiewende und setzt sich für die Umsetzung von erneuerbaren Stromkonzepten ein. Daneben ist er aktives Mitglied in zahlreichen Vereinen, kümmert sich um die Kriegsgräberfürsorge oder organisiert Kinderzeltlager.

Albert Fürackers Laudatio für Boris-Michael Damzog

Boris-Michael Damzog verkörpert bürgerschaftliches Engagement in herausragender Weise: Viele Jahrzehnte hat er nicht nur für die Menschen in seiner Gemeinde und Heimatregion viel bewegt, sondern sich auch insbesondere für das Zusammenwachsen des bayerisch-tschechischen Grenzraums und die Energiewende eingesetzt.

Ausgangspunkt seines ehrenamtlichen Wirkens ist die Kommunalpolitik. Ab 1984 war Herr Damzog drei Jahrzehnte lang Mitglied des Gemeinderats der Gemeinde Störnstein für die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), davon zwei Jahre als zweiter Bürgermeister und von 2002 bis 2014 als Erster Bürgermeister. 2015 wurde ihm der Titel „Altbürgermeister“ verliehen.

Besonders am Herzen liegt ihm seit jeher das Zusammenwachsen des bayerisch-böhmischen Grenzraums. Er hat den Bürgerinnen und Bürgern in der grenzüberschreitenden Region seiner Heimat die Idee eines vereinten Europas auf leidenschaftliche Art und Weise nähergebracht, die europäische Idee mit Leben gefüllt und unter anderem die Partnerschaft seiner Heimatgemeinde mit dem tschechischen Kuttenplan (Chodova Plana) mitbegründet.

Ein weiteres wichtiges Wirkungsfeld von Altbürgermeister Damzog ist die Energiewende, für die eine dezentrale Energieversorgung auf kommunaler Ebene von Anfang an ein wichtiges Standbein war und nach wie vor ist. Er war 2011 Gründungsvorstand der „Bürger-Energie-Genossenschaft ZENO“ und dabei für die positive Entwicklung der Genossenschaft in den letzten zehn Jahren mit eigenen Solarparks und mehreren Photovoltaikanlagen maßgeblich verantwortlich.

Die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements von Boris-Michael Damzog reicht von der Kriegsgräberfürsorge, über die Organisation von Kinderzeltlagern und Schöffentätigkeit am Amtsgericht und Landgericht Weiden bis zur Wiedergründung des historischen Vereins der „Historisch Hochfürstlichen Lobkowitzischen Grenadier Garde der Gefürsteten Grafschaft Sternstein“.

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