Halloween: „Für mich schon immer ein unvergessliches Kindheitserlebnis“

Nordoberpfalz. Ist Halloween wirklich der kommerzialisierte Horror, den einige verabscheuen? Für mich wird es immer ein tolles Kindheitserlebnis bleiben.

Foto: OberpfalzECHO/David Trott

Wenn ich an Halloween denke, dann erscheint vor meinem Auge immer das Bild, wie ich spät am Abend mit meinen Grundschulfreunden draußen unterwegs war, verkleidet in gruseligen Kostümen. Für uns war das ein Highlight! Sonst durfte man nie alleine im Dunkeln unterwegs sein und mit der gruseligen Deko überall war das einfach immer ein tolles Erlebnis. Und dieses Abenteuer findet auch noch draußen an der frischen Luft statt, im Gegensatz zu den meisten üblichen Freizeitbeschäftigungen von Kindern heutzutage abseits vom Handy oder PC.

Halloween ist Kürbiszeit

An Halloween kann man einfach mal jemand anderes sein. Manche verkleiden sich sogar als böser Held aus einem ihrer Lieblingsfilme oder als sonst irgendeine fiktive Figur. Wer nicht so sehr auf Kostüme steht, dekoriert aber vielleicht gerne sein Haus mit selbst geschnitzten gruseligen Kürbissen oder Ähnlichem. Nicht nur bei uns gibt es in der Zeit vor Halloween bestimmt eine leckere Kürbissuppe aus den Resten der geschnitzten Deko. Für mich gehört diese Suppe einfach zur Halloween-Vorfreude dazu.

Viele sehen Halloween als kommerziellen Horror: billige Kinderkostüme kaufen, Grusel-Süßigkeiten im Überfluss, Halloween-Deko. Doch Halloween ist auch ein alter Brauch der Iren. Nur weil der Brauch nicht aus Deutschland stammt, heißt es nicht, dass er nicht gefeiert werden darf. Solange es den Menschen und vor allem den Kindern Freude macht, ist es doch egal, woher ein Brauch stammt.

Ganz anders sieht das unser Kollege Franz. Für ihn ist der 31. Oktober der Tag vor Allerheiligen und nicht mehr. Wie er das begründet, hier nachlesen.


Ein gruseliges Halloween bei Marcs-World-of-Figures

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