Bezirksliga Nord: Spitzenreiter Luhe-Wildenau will sich die Kirwa nicht verderben lassen

Weiden. Im Kirwaderby am Samstag will Tabellenführer SC Luhe-Wildenau gegen den FC Wernberg seine Spitzenposition ausbauen.

Der SC Luhe-Wildenau baut im Kirchweihderby gegen den FC Wernberg natürlich wieder auf seinen Toptorjäger Nico Argauer (links). Foto: Archiv Norbert Tannhäuser

Um die Tabellenführung zu verteidigen, muss der Sportclub in diesem brisanten Derby gewappnet sein. Oberwildenau und Wernberg trennen nur zehn Kilometer, Derbystimmung ist also garantiert. Zudem steht die erste Zeltkirwa an.

Sieben Siege

Am Sonntag wies der SC Luhe-Wildenau die SpVgg Vohenstrauß mit 5:2 in die Schranken, während der FC gegen den FC Untertraubenbach nicht über ein Remis hinauskam (4:4). Mit nur zehn Gegentoren stellt der SC die sicherste Abwehr der Liga. Der Tabellenprimus hat bisher sieben Erfolge, ein Unentschieden und nur eine Niederlage aufzuweisen. Zuletzt lief es recht ordentlich für den Gastgeber – zehn Zähler aus den letzten fünf Partien lautete der Ertrag. Zu zwei Siegen und drei Unentschieden gesellen sich beim FC Wernberg vier Pleiten. In den letzten fünf Spielen schafften die Gäste lediglich einen Sieg.

Starke Offensive

Aufpassen sollte Wernberg auf die Offensivabteilung des SC, die durchschnittlich mehr als dreimal pro Spiel zuschlägt. Aber ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt, ist natürlich nicht sicher. Der FC schafft es mit neun Zählern derzeit nur auf Platz zwölf, während der SC 13 Punkte mehr vorweist und damit den ersten Rang einnimmt. Des Weiteren stellt der SC mit Nico Argauer den besten Scorer der Liga. Bester Torschütze ist allerdings Johannes Kordick vom FC Ränkam.

Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung für den SC Luhe-Wildenau, dessen Trainerduo
Benjamin Urban und Klaus Moucha einen Dreier erwartet. „Wir werden 90 Minuten alles geben, um danach gemeinsam das Kirwawochenende zu genießen“, so die Vorgabe des Trainergespanns. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Anstoß ist um 16 Uhr in Oberwildenau.

Nach dem Spiel freut man sich darauf, gemeinsam mit den Wernberger Spielern
und Zuschauern auf die erste Zeltkirwa. Die Partyband Highline wird dabei für die nötige Stimmung sorgen.

SV Etzenricht gastiert in Hahnbach

Der Etzenrichjter Martin Pasieka im Laufduell mit Patrick Geilersdörfer. Foto: Rudi Walberer

Nachdem die Partie am vergangenen Wochenende in Chambtal ausfiel, muss der SV Etzenricht schon wieder reisen. Am Sonntag um 15 Uhr gastiert man beim SV Hahnbach. Der Gastgeber hat eine identische Zwischenbilanz aufzuweisen. Beide Teams haben je fünf Siege, ein Remis
und drei Niederlagen auf dem Konto und liegen auf dem vierten und fünften Platz.

Trainer Andreas Wendl sagt: „Nach der Zwangspause hoffen wir, möglichst schnell wieder in den Rhythmus zu kommen. Mit Hahnbach bekommen wir es mit einem spielstarken Gegner zu tun, der jedes Jahr zurecht weit oben in der Tabelle steht.“ Hinter dem Einsatz von Fabian Kunz und Sebastian Ermer steht ein Fragezeichen, Christian Ermer kann nach seinem Urlaub womöglich wieder zum Zug kommen. Ende April gewann die Elf von Trainer Thorsten Baierlein das Gastspiel in Etzenricht mit 1:0 durch einen Treffer von Torjäger Tobias Hüttner. Es war zugleich der erste Hahnbacher Sieg im direkten Vergleich.

Heimrecht getauscht

Eigentlich war das Spiel in Etzenricht angesetzt, doch auf Wunsch des Gegners hat der SVE einer Verlegung zugestimmt. Zu Hause ist die Baierlein-Truppe gut drauf und holte unter anderem zuletzt gegen die SpVgg SV Weiden II drei Zähler. Auch der 4:1-Pokalerfolg in Schlicht deutet auf die gute Form des Gastgebers hin. Da sich auch Etzenricht zuletzt sehr ordentlich verkaufte, könnte sich ein attraktives Fußballspiel entwickeln.

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