Zieglers nachhaltige Stadt der Zukunft: Holzbau und Altbau-Recycling

Plößberg. Im zweiten Teil der OberpfalzECHO-Serie „Vom Wald zum Fertighaus – die klimapositive Vision einer Stadt aus Holz“, plädiert Henrik Ratzow, Fortwirtschaftler der Ziegler-Group, für eine Umnutzung von Altbauten, die Aufstockung in Holzbauweise und einen Ressourcen-schonenden Holz-Neubau.

Forstwissenschaftler Henrik Ratzow ist das umweltpolitische Gewissen der Ziegler Group. Bild: Jürgen Herda

OberpfalzECHO: Herr Ratzow, wir sprechen über die Stadt der Zukunft in Holzbauweise. Wie sieht aber die Realität derzeit aus, wie hoch ist der Anteil an Holzbau an der gesamten Bauwirtschaft?

Henrik Ratzow: Der ist noch deutlich ausbaufähig. Je nach Studie liegt er so knapp über 20 Prozent im Bundesschnitt. Wobei Holzbau nicht ganz klar definiert ist. In der Regel beschreibt Holzbau ein Gebäude, das ein Holztragwerk aufweist. Es kann aber durchaus sein, dass die kombiniert werden mit mineralischen oder synthetischen Dämmstoffen und Putzen, oder einer Klinkerfassade, wo dann eben auch wieder energieaufwändige Materialien verwendet werden. Bei den Dämmstoffen bewegen wir uns in einer Größenordnung von 10 Prozent, die aus Holzfaser hergestellt werden. Da ist also noch eine ganze Menge Luft nach oben.

Zieglers Bauprojekt in Kemnath könnte so eine Blaupause für die Stadt der Zukunft sein – wie könnte diese unter ökologischen Gesichtspunkten ausschauen, um den Flächenverbrauch einzudämmen? Man müsste auch in die Höhe bauen?

Ratzow: Das ist das große Themenfeld der Aufstockung, bei der man auf einen bestehenden Gebäudeteil ein oder zwei Stockwerke aufsetzt. Das lässt sich gut kombinieren, wenn die Dachabdeckung ohnehin neu gemacht oder gedämmt werden muss. Holz ist sehr leicht, bringt also keine großen Lasten auf die bestehende Gebäudestruktur. Es lässt sich gut vorfertigen, das heißt der Aufbau geht schnell.

Das sorgt dafür, dass man in der Stadt keine allzu langen Baustellen, die den Verkehr beeinträchtigen, die laut sind, in Kauf nehmen muss.

Forstexperte Henrik Ratzow

Das sorgt dafür, dass man in der Stadt keine allzu langen Baustellen, die den Verkehr beeinträchtigen, die laut sind, in Kauf nehmen muss. Das ist in einigen Tagen oder Wochen erledigt. Und Holz ist sehr flexibel und präzise zu fertigen, das heißt, man kann damit individuelle Lösungen für schon bestehende Bauteile machen, die trotzdem noch effizient umzusetzen sind.

Man hört ganz unterschiedliche Angaben zur Lebensdauer von Holzhäusern. Ältere Studien sprechen von 15 bis 25 Jahren. Ist das eine Frage der Qualität, lässt sich das verlängern?

Ratzow: Holz kann unendlich genutzt werden, wenn es vor drei Faktoren geschützt wird. Nämlich vor Feuer, UV-Strahlung und zu viel Feuchtigkeit. Alle diese drei Anforderungen kann man durch eine sinnvolle Konstruktion sehr gut lösen. Dann bleibt Holz wirklich dauerhaft nutzbar – selbst so weit, dass man Gebäude rückbauen und das verwendete Material nochmal in einem anderen Gebäude umsetzen kann.

Sie sehen den Forst als Nutzwald, Waldpapst Peter Wohlleben den Superorganismus Wald als Selbstzweck. Wer Häuser aus Holz baut, hilft dem Klima, sagen Sie. Wo soll das Holz für die Bauwende herkommen, fragen die Kritiker und fordern eher einen Baustopp. Wer hat Recht?

Ratzow: Beide haben zum Teil Recht. Wir müssen uns beim Bauen einschränken und vorhandene Strukturen nutzen. Eine nachhaltige Forstwirtschaft ist möglich. Und es gibt bisher ungenutzte Flächen, die man aufforsten kann – mit doppelt positivem Effekt.

Modell für die Bauwende in Holzbauweise: Das Ziegler-Projekt in Kemnath. Grafik: Ziegler Group

Wir nutzen die kühlende und wasserspeichernde Funktion des Waldes und können dennoch Bauholz gewinnen.

Forstexperte Henrik Ratzow

Wir nutzen die kühlende und wasserspeichernde Funktion des Waldes und können dennoch Bauholz gewinnen. Da die meisten Baustoffe wie Beton und Ziegel nicht zukunftsfähig sind, ist Holz eindeutig zu bevorzugen. Bis vor wenigen Jahren waren Neubauten billiger. Das hat sich geändert. Man kann Bürogebäude umrüsten für neuen Wohnraum – auch alte Einfamilienhäuser.

Wie zum Beispiel?

Ratzow: Mein Haus im Südharz in Sachsen-Anhalt, ein Altbau aus den frühen 1950er Jahren, habe ich mit viel Eigenleistung und wenig Material saniert. Das Mauerwerk bis zum ersten Stock war in gutem Zustand, den Rest habe ich größtenteils in Holzbauweise mit Holzrahmenbau und Holzdämmung ergänzt. Das funktioniert, weil der Holzaufbau kein so solides Fundament braucht. Außerdem habe ich eine Verbundwirkung aus stabiler Wand und Deckenelementen erzielt – kombiniert mit recycelten Baustoffen. Die Fenster bekam ich von einem frisch renovierten Haus, das abgerissen werden sollte.

Wie sieht die Energiebilanz Ihres Hauses aus?

Ratzow: Über die 12-Volt-Solarstromversorgung laufen die gesamte Beleuchtung und elektrische Kleingeräte. Meine Heizung betreibe ich über den Wintergarten, der die gesamte Südseite bedeckt, und einen schweren Grundofen, der lange die Wärme speichert – im Winter reicht eine halbe Stunde Sonnenschein, und mit 5 bis 7 Raummetern Holz komme ich gut über den Winter. Wenn man solche Elemente einplant, lässt sich mit wenig Investitionen viel erreichen. Ich habe keine Heizkosten und extrem niedrige Betriebskosten.

Kann man das auch im großen Stil realisieren?

Ratzow: Nach diesem Prinzip, indem man Gebäude umrüstet oder zumindest beim Neubau diese Kriterien berücksichtigt, lässt sich sehr viel neuer Wohnraum schaffen.

Modell für die Bauwende in Holzbauweise: Das Ziegler-Projekt in Kemnath. Grafik: Ziegler Group

Wer garantiert uns das bei einer Massen-Holzbauweise nicht geschludert wird?

Ratzow: Wir haben in Europa eine sehr gute Holzschutznorm, welche die Einbaubedingungen für konstruktiv genutztes Holz definiert. Durch den richtigen Einbau ist es geschützt vor Feuer, UV-Licht, das Holz zersetzt, und vor zu hoher Feuchtigkeit oder Feuchtigkeitsschwankungen. Da wurden bis in die 90er Jahre viele Fehler gemacht. Man hat den Holzbau nur akzeptiert, wenn er angestrichen wurde. Unter Rissen im Lack sammelte sich Feuchtigkeit, die nicht mehr abtrocknen konnte. Sobald Holz eine Feuchtigkeit von über 30 Prozent erreicht, können holz zersetzende Pilze massiven Schaden anrichten.

Würde eine Vervielfachung des Holzbaus nicht eine drastische Erhöhung des Kahlschlags in unseren Wäldern bedeuten?

Ratzow: Viele haben den Nutzen des Holzbaus nicht verstanden. Ich komme selber aus dem Forstbereich. Es hängt von den jeweiligen Standorten ab, ob eine größere Stilllegung, also Wälder nicht mehr wirtschaftlich zu nutzen, angebracht ist.

Die Waldnutzung im Mittelalter war noch wesentlich intensiver.

Forstexperte Henrik Ratzow

Die Waldnutzung im Mittelalter war noch wesentlich intensiver. Im Laufe der Weltgeschichte gibt es keinen Punkt, an dem der paradiesische Naturzustand herrscht. Alles ist ein ewiger Kreislauf, nichts auf dieser Welt unnatürlich: Selbst Erdöl entsteht aus Pflanzensedimenten – es hängt von den Beobachtungszeiträumen ab.

Allerdings befinden wir uns derzeit in einer dramatischen, menschengemachten Klimakrise …

Ratzow: Die Natur und mit ihr wir Menschen sind aus Krisen entstanden, sie sind der treibende Motor der Entwicklung. Wir haben mithilfe der Wissenschaft die Möglichkeit, unser Bewusstsein einzusetzen, um Krisen so zu gestalten, dass wir sie überstehen können.

Mit Holzbau?

Ratzow: Was wir bei Ziegler machen, ist die vollständige Nutzung des Rohstoffs Holz in einer Produktionskette, deren einzelne Schritte nahe beieinander liegen – ohne Abfall zu produzieren. In der industriellen Produktion ist das der beste Ansatz, den man fahren kann: Produkte mit wenig Materialaufwand und Verlusten zu verarbeiten. Klimaschädliche Produkte werden künftig massiv teurer. Das gilt für Fleisch, Mobilität, aber auch Wohnfläche in attraktiven Regionen. Wir brauchen deshalb eine kreative Nachnutzung und Umnutzungskonzepte.

Sie sagten, für den bisherigen Holzbau, der rund 20 Prozent der gesamten Bauleistung ausmacht, reichen unsere Forste, aber für einen größeren Bedarf bräuchte man zusätzliche Flächen – wo sollen die herkommen?

Ratzow: Ich denke schon, dass wir diese Flächen haben. Es gibt ziemlich viele Flächen, die landwirtschaftlich nicht mehr genutzt werden, aber trotzdem noch unter die landwirtschaftliche Nutzung fallen. Das sind extensive Grünlandflächen, die früher als Weideflächen hergehalten wurden und heute teilweise nur gemulcht werden, eben damit sie den Bedingungen der landwirtschaftlichen Fläche noch gerecht werden, aber nicht, weil sie irgendeinen Ertrag bringen. Und das muss man, glaube ich, neu bewerten. Da kann man eine ganze Menge anders und besser machen.

Brandrodung in Süd-Mexiko. Bild: Jamidwyer/gemeinfrei

Je mehr Wald wir haben, desto mehr stabilisieren wir unser Klima, desto mehr Kohlenstoff können wir der Atmosphäre entziehen und desto mehr energieaufwändige Produkte können wir durch Holz ersetzen.

Forstexperte Henrik Ratzow

Es gibt immer eine gewisse Flächenhierarchie, wenn man sich die Kohlenstoffbindung anguckt. Und viel besser als Wald geht es gar nicht. Je mehr Wald wir haben, desto mehr stabilisieren wir unser Klima, desto mehr Kohlenstoff können wir der Atmosphäre entziehen und desto mehr energieaufwändige Produkte können wir durch Holz ersetzen.

Eine Forderung, die immer wieder zu hören ist: weniger Mais und Nutztierfutter anzubauen, um damit Flächen zu gewinnen. Ist das eine Alternative?

Ratzow: Auch das wird marktwirtschaftlich reguliert. Je knapper unsere Lebensmittel sind, desto uninteressanter ist, es potenziell für Menschen essbares Getreide an Nutztiere zu verfüttern. Fleisch wird ein Luxusprodukt und es sollte auch ein Produkt sein, dass als solches angesehen wird. Also nicht Alltagsessen, sondern etwas Besonderes. Und dementsprechend werden auch die Viehbestände zurückgehen, das ist ja auch schon längst am Laufen. Und ich glaube, wir sollten diesen Prozess als Teil einer möglichen Lösungsstrategie wertschätzen und nutzen.

Diese Böden würden bessere Wachstumsbedingungen auch für Bäume bedeuten?

Ratzow: Ja, genau. Der Anbau von Nahrungsmittel stellt große Ansprüche an den Boden. Die Lebensmittelproduktion kann deswegen aber nicht hinten angestellt werden. Die Flächen, die gut funktionieren, die sich nachhaltig landwirtschaftlich nutzen lassen, sollten wir auch weiter dafür nutzen. Aber wir sollten sehen, dass daraus dann keine Solarfelder entstehen, und die Flächen nicht versiegelt werden für Siedlungen und Industriegebiete. .

Ich bekomme das laienhaft noch nicht ganz zusammen: Zwischen, „je mehr Wald wir haben“ und „je mehr Holzhäuser wir bauen“, klafft eine logische Lücke. Ist das wirklich so zu managen, dass man beides hinbekommt?

Ratzow: Also, ich denke schon, dass sich auch das Bauen ändern muss. Wir müssen langfristiger bauen und auch weniger. Wir müssen schauen, dass wir möglichst geringem Energie- und Materialeinsatz den Effekt erreichen, den wir brauchen. Das heißt, Wohnraum für alle, der beheizbar ist, der komfortabel genug ist, der auch Standards erfüllt, die wir brauchen. Das geht nur mit Holz.

Aufstockung von schon bestehendem Wohntraum lässt sich mit Holz sehr gut machen, besser als mit jedem anderen Material.

Forstexperte Henrik Ratzow
Neubau und Aufstockung in der Berliner Winsstraße in Massivholzbauweise. Bild: Büro 213 Architekten GmbH.

Aufstockung von schon bestehendem Wohntraum lässt sich mit Holz sehr gut machen, besser als mit jedem anderen Material. Aber letzten Endes wird das Bauen auch nicht mehr so einfach sein, wie es mal war – sowohl von der Gebäudestruktur als auch von der Menge her, die gebaut wird.

Flächenschonendes Bauen würde dann auch bedeuten: keine Einfamilienhäuser mehr oder wenigstens nicht mehr so viele? Damit wären wir bei diesem Streit, den die Grünen mal entfacht haben …

Ratzow: Ich würde mich freuen, wenn sich die Politik da raushält. Aber es ist tatsächlich so, dass ein Prozess in Gang gekommen ist, mit der Inflation, der das Bauen sehr teuer macht. Es war vorher schon sehr teuer und viele Lebensentwürfe sind auch da schon nicht mit der Vorstellung vereinbar gewesen, dass jeder ein neues Einfamilienhaus bauen kann.

Politisch hat man das zumindest in Bayern, aber auch vom Bund mit Bauprämien gefördert.

Ratzow: Das Ziel des Einfamilienhauses für jede Familie ist tatsächlich nicht mehr erreichbar. Aber das Lebensmodell als Familie in einem Einfamilienhaus zu wohnen ist, glaube ich, auch nicht mehr für jeden interessant. Von daher hoffe ich, dass sich das ein bisschen ausgleicht und wir keine allzu großen sozialen Verwerfungen dadurch bekommen. Es gibt gesellschaftliche Veränderungen gibt, die kaum aufzuhalten sind.

Sie plädieren also nicht für einen Holzbau im kapitalistischen Akkord, sondern mit Augenmaß?

Wir müssen die Wegwerf- und Modernitätsideologien aus dem Denken rausbringen.

Forstexperte Henrik Ratzow
Bauabfälle stellen den größten Teil des gesamten Abfallaufkommens dar. Die Reduzierung und Verwertung von Bauabfällen ist daher wichtiges Ziel einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Bild: Landesamt für Umwelt

Ratzow: Wir müssen die Wegwerf- und Modernitätsideologien aus dem Denken rausbringen. Wir sollten aufhören, uns Illusionen über die Natur zu machen. Wachstum um des Wachstums willen ist in der Natur nicht vorgesehen. Man kann Ökologie und Ökonomie nicht losgelöst voneinander betrachten.

Die Bundesregierung trat mit dem Versprechen an, 400.000 Wohnungen im Jahr zu bauen. Abgesehen davon, dass dies in der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage kaum zu realisieren sein wird – klingt das für Sie nach einer nachhaltigen Bauwende?

Ratzow: Ich bin ein großer Freund davon, dass sich die Politik aus wirtschaftlichen Prozessen weitgehend heraushält. Sie sollte die Rahmenbedingungen schaffen, damit wir uns nicht gegenseitig zerstören. Die Erhaltung bestehender Bauten sind wirtschaftlicher als der Neubau von Bungalows. Da setze ich auf marktwirtschaftliche Mechanismen.

Deutschland hat kein großes Bevölkerungswachstum, wir brauchen nicht ständig neue Gebäude.

Forstexperte Henrik Ratzow

Deutschland hat kein großes Bevölkerungswachstum, wir brauchen nicht ständig neue Gebäude. Wir müssen dafür sorgen, dass die bestehenden ihre Funktion erhalten. Wenn wir eine vernünftige CO2-Bepreisung hinbekommen, wird sich die Nachfrage auf nachwachsende Rohstoffe konzentrieren. Konventionelle Bauprojekte, die jetzt laufen, werden sich nicht mehr rentieren.

Das sehen viele Bürgermeister anders: Sie wollen Neubaugebiete ausweisen, um Familien anzulocken, damit nicht noch mehr Menschen in die Ballungszentren abwandern …

Ratzow: Eine Gemeinde stirbt nicht deswegen aus, weil es keinen Wohnraum gibt, sondern weil es nicht genügend gute Kindergärten, Schulen und Arbeitsplätze gibt. Das Low-Budget-Wegwerfbauen mit Poroton-Bungolows, Hohlblocksteinen ohne Keller und Obergeschoss, mit großer Außenfläche und hohem Energiebedarf, hat keine Zukunft.

Ist das Ziegler-Bauprojekt in Kemnath ein Muster für die Bauwende im großen Stil?

Ratzow: Ja, das ist durchaus schon ein Muster. Der große Vorteil der Ziegler-Group ist einfach, dass wir sehr viele einzelne Zweige der holzverarbeitenden Industrie unter einer Marke haben und die so zusammenführen können, dass wir das Holz sehr effizient nutzen. Wir können im Grunde aus jedem Kubikzentimeter Holz das beste Produkt machen und daraus dann auch sehr sinnvoll gute Gebäude bauen, ohne Verluste zu haben an Logistik, an Infrastruktur, an Material. Weil wir alles selbst herstellen können vom einfachen Brett über Holzfaserdämmstoffe bis zur Wand und den fertigen Modulbausätzen, die dann nur noch übereinander gestapelt und verkleidet werden müssen.

Modell für die Bauwende in Holzbauweise: Das Ziegler-Projekt in Kemnath. Grafik: Ziegler Group

Zur Person: Henrik Ratzow, Zieglers Forstexperte

  • Geboren 1981 in Kiel: Trotz der Nähe zum Meer ist Förster Henrik Ratzows erster Berufswunsch. Der große Blonde mit dem Hang zum Wald bleibt bis 2002 an der Waterkant, leistet seinen Zivildienst am städtischen Forstamt.
  • Bis 2007: Anschließend Studium der Forstwissenschaften an der Georg-August Universität Göttingen und in der Folge selbständige Arbeiten im Wald.
  • Bis 2011: An sein Studium hängt Ratzow aus Neigung und auch etwas verletzungsbedingt eine zweite Ausbildung zum Tischler dran.
  • Ehrenamt: Ratzow engagiert sich bei Greenpeace und in verschiedenen Gremien zur Forstpolitik und Holzbau auf Landes- und Bundesebene – etwa bei der Deutschen Umwelthilfe.
  • Berufliche Laufbahn seit 2015: Tätigkeit in der holzverarbeitenden Industrie, vor allem in den Bereichen Massivholz und Holzfaserdämmung
  • Seit 2022: Forst- und Holzexperte der Ziegler Group spezialisiert auf Bauproduktrecht und Holzbau.

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