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Schulen und Kindergärten bleiben geschlossen - kleine Ausnahme für Landkreis Tirschenreuth

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Nordoberpfalz. Schüler und Kindergartenkinder aus Weiden und den Landkreisen Neustadt/WN und Tirschenreuth bleiben zu Hause. Eine Ausnahme im Landkreis Tirschenreuth gibt es.

Sämtliche Schulen in Weiden und den Landkreis Neustadt/WN und Tirschenreuth bleiben geschlossen. Kindergärten bieten weiter nur noch Notbetreuung. Symbolbild: OberpfalzECHO/Archiv.

Die 7-Tage-Inzidenzen der Stadt Weiden und Landkreise Tirschenreuth sowie Neustadt/WN sind weiter hoch. Wie Sprecher der Stadt und Landratsämter mitteilen, bleiben Schulen und Kindergärten deshalb weiter geschlossen.

Grundschulen und Abschlussklassen in Weiden und Neustadt/WN bleiben mindestens bis 12. März 2021 im Distanzunterricht. Kitas und Kindergärten in der gesamten Nordoberpfalz bieten weiterhin nur Notbetreuung an. Nach der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sei eine Öffnung der Kindertageseinrichtungen und Schulen bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 möglich. 

Prüfungen im Klassenzimmer? 

"Auch Berufschulklassen inklusive FOS/BOS, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen stattfinden, werden kommende Woche ausschließlich im Distanzunterricht beschult", erklärt Alexander Grundler, Stadt-Sprecher aus Weiden. 

Etwas anders ist das im Landkreis Tirschenreuth: Für die Q12 des Stiftland-Gymnasiums Tirschenreuth und eine Abschlussklasse des Beruflichen Schulzentrums Wiesau heißt es zwar weiter Distanzunterricht. "Davon ausgenommen sind Prüfungen und zugehörige Prüfungsvorbereitungen in dem dafür jeweils angemessenen Umfang und notwendige praktische Vorbereitungsarbeiten hierfür, soweit diese nur in den Räumen der Schule möglich sind", erklärt Wolfgang Fenzl, Tirschenreuths Landratsamtssprecher. 

Diese Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte haben einen negativen Corona-Test vorzuweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Abnahme sei möglich in den Testzentren Tirschenreuth und Waldsassen und bei den Hausärzten. Auf dem gesamten Schulgelände ist außerdem eine medizinische Maske zu tragen.

Infektionsgeschehen diffus - Mutationsanteil steigt 

"Gründe für die Entscheidung sind vor allem, dass die Neuinfektionen in den letzten Tagen nicht deutlich gesunken sind und sich dagegen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau befinden. Das Infektionsgeschehen ist diffus und umfasst die gesamte Bevölkerung, in allen Altersstufen. Ein spezieller 'Hotspot' liegt nicht vor", erklärt Landratsamtsprecher Marcel Weidner. 

Zudem liege der Anteil der britischen Mutation B 1.1.7 mit seiner deutlich erhöhten Übertragbarkeit bereits bei etwa 60 Prozent und steige laufend weiter an.

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