Buntes

Unterwegs mit den Rehkitz-Rettern

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Lerau. Ein Tag unterwegs mit den Rehkitz-Rettern! Wie die Wildsucher kleine Bambis retten.

Um Jungwild - kleine Rehkitze - aufzuspüren, bevor Landwirte das Mähen ihrer Flächen beginnen und damit Gefahr droht, kümmern sich Jäger wie Revierpächter Bepp Gollwitzer aus Wittschau darum, das hohe Gras nach den Tieren zu durchforsten. Gemeinsam mit Jäger Florian Forster hat er eine dieser Rehkitzsuchen im Jagdrevier Lerau II organisiert. 

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So friedlich und ruhig liegen die Rehkitze im hohen Gras der Wiesen. Bild: Sieglinde Schärtl 

Mit Hilfe von Drohnen spüren die Helfer die kleinen Kitze auf und bringen die Tiere während der Mäharbeiten in Sicherheit, um sie dann wieder in die Freiheit zu setzen. Forster hatte zuvor einen Absuchplan erstellt. Die Koopertion mit den betreffenden Bauern läuft hervorragend, wie Gollwitzer lobt: "Sie sind sehr kooperativ und sie legen ihre Mähtermine nach den 'Wildsuchern'". 

Wie läuft die Rehkitzrettung ab? 

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Die kleinen Rehe werden zu ihrer eigenen Sicherheit vorübergehend in Körbe gelegt. In der Zwischenzeit kann sich der Landwirt an die Mäharbeiten seiner Felder machen. Bild: Sieglinde Schärtl. 
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Mit Hilfe von Drohnen (links in der Hand eines Helfers) sind die Tiere leichter zu finden. Bild: Sieglinde Schärtl. 
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Der Jagdhund passt auf die Rehkitze auf, die sich in den Körben befinden. Bild: Sieglinde Schärtl. 

Eine Drohne fliegt über die Flächen und kontrolliert das Gebiet nach Rehkitzen im hohen Gras. Bewahrheitet sich ein Rehkitz-Fund, tragen die Helfer die Tiere vorsichtig heraus und legen die Reh-Kinder in Körben am Waldrand ab. Nach Abschluss der Mäharbeiten werden die Kleinen wieder vorsichtig in die Freiheit entlassen. 

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Stolz präsentiert diese kleine Helferin ihren Rehkitz-Fund bevor sie "Bambi" in Sicherheit bringt. Bild: Sieglinde Schärtl. 
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Neben Gollwitzer und Forster haben sich auch Jagdvorstand Andreas Kick und seine Töchtern an der Suche beteiligt. Insgesamt waren bis zu 18 Helfer in zwei Gruppen an drei Tagen unterwegs, wie waren aus Eslarn, Georgenberg, Lerau, Oberlind, Pleystein, Vohenstrauß und Wittschau.

Aus insgesamt 180 Hektar Fläche haben die Helfer 13 Rehkitze gerettet.

"Wunderbares Erlebnis" 

Als Lohn hatte Rosi Gollwitzer, die Frau des Revierpächters, eine Brotzeit für alle vorbereitet. Für einige war es das erste mal, dass sie bei dieser Suchaktion dabei waren - in einem Punkt sind sich aber alle einig: Sie wollen bei dem "wunderbaren Erlebnis" auch nächstes Jahr dabei sein.

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Revierpächter Bepp Gollwitzer (Zweiter von links) mit einem Teil der Helfer nach erfolgreicher Rettung. Für sie gab es viel Lob - und den ein oder anderen Leckerbissen zur Stärkung. Bild: Sieglinde Schärtl. 
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Die Helfer nach getaner Suchaktion mit ihren Jagdhunden. Bild: Sieglinde Schärtl. 

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