Kreisklasse West: TSV Pressath will gegen den SV Neusorg seine starke Serie ausbauen

Weiden. In der Kreisklasse West will der zuletzt so starke TSV Pressath gegen den vor der Saison höher gehandelten SV Neusorg in die Schranken weisen.

Im Hinspiel siegte der SVSW Kemnath bei der Zweiten der SV Grafenwöhr mit 4:2. Foto: Dagmar Nachtigall

17.Spieltag

Samstag, 12. November

SG SV Sorghof I/ FV Vilseck II (13) – SV Riglasreuth (9)

Der Aufsteiger will beim Tabellenvorletzten den Schwung aus dem Punktgewinn gegen Kaltenbrunn mitnehmen und drei Punkte mitnehmen. Damit hätte man ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen. (Hinspiel 1:1)

Sonntag, 13. November

FC Kaltenbrunn (3) – SpVgg Neustadt/Kulm (14)

„Unbedingt gewinnen“ lautet das Motto der Gastgeber am vorletzten Spieltag vor der Winterpause. „Nach der Enttäuschung mit dem Punktverlust in Riglasreuth haben wir was gutzumachen“, betont Kaltenbrunns Trainer Markus Berft. Auch Neustadts Neu-Trainer Florian Dötsch sieht etwas „Licht am Horizont“. „Wir wollen nicht nur hinfahren, um die Niederlage nicht zu hoch ausfallen zu lassen.“ Die Mannschaft habe gut trainiert und Dötsch erinnert an das gute Hinspiel, dass man am Ende unglücklich verloren habe. „Wir müssen uns allerdings klar steigern im Vergleich zum letzten Spiel.“ (Hinspiel 2:1)

SV Etzelwang (4) – FC Weiden-Ost II (10)

Der SV Etzelwang hat nach einer kleinen Durststrecke wieder in die Spur gefunden und in Ebnath, wenn auch am Ende etwas glücklich, drei Punkte mitgenommen. Weiden hat dagegen beim 0:0 gegen Sorghof/Vilseck zwei Punkte verloren. „Nach dem schlechten Spiel wäre Wiedergutmachung angesagt“, sagt Martin Oppitz vom FC. „Aber ob da der starke Gegner mitspielt, ist fraglich“. (Hinspiel 2:0)

SVSW Kemnath (6) – SV TuS/DJK Grafenwöhr II (11)

„Man könnte es als Pflichtaufgabe bezeichnen“, sagt Tobias Gradl vom SVSW. Doch er warnt vor den Gästen, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen. „Wir wollen uns mit zwei Siegen in den nächsten beiden Spielen in eine ruhige Winterpause verabschieden“, hofft Gradl. Der Kader des SVSW ist identisch zu vergangener Woche. „Das hatten wir bisher noch kein einziges Mal in dieser Saison“. (Hinspiel 2:4)

TSV Pressath (6) – SV Neusorg (5)

„Derbysieger, Derbysieger“, halte es am vergangenen Wochenende nach dem Sieg des TSV in Eschenbach. Zuletzt ist der TSV Pressath immer besser in Schwung gekommen. In den letzten sieben Spielen gab es sechs Siege, damit schoben sich die Malek-Schützlinge aus dem Tabellenkeller. Neusorg steht auf dem Tabellenplatz, den sie auch in der vergangenen Saison innehatten. Das ist aber nicht ihr Anspruch, man wollte vielmehr ganz oben mitmischen. Vom Tabellenplatz her kann man von einem ausgeglichenen Spiel ausgehen, in dem die Tagesform entscheiden könnte. (Hinspiel 5:2)

SV Hahnbach II (1) – SC Eschenbach (8)

Eigentlich hatte der SC Eschenbach das Hinspiel mit 1:0 gewonnen. Doch wegen eines unberechtigt eingesetzten Spielers wurde das Ergebnis mit 0:2 gewertet. Obwohl Hahnbach bisher nur ein Spiel verloren hat, ist die Ausgangslage laut SC-Trainer Marc Hemminger nicht so aussichtlos. „Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir Hahnbach schlagen können. Daran glauben wir auch am Sonntag.“ Es gelte, die stärkste Offensive der Liga (50 Tore) in Schach zu halten. „Wenn uns das halbwegs gelingt, können wir etwas Zählbares mitnehmen“, ist Hemminger zuversichtlich. (Hinspiel 0:1 – Wertung 2:0)

FC Edelsfeld (2) – DJK Ebnath (12)

Das Spiel wurde auf den 19. März 2023 verschoben. „Aufgrund unserer aktuellen Personallage sind wir darüber nicht böse“, sagt Ebnaths Trainer Oliver Drechsler.

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