Kevin Kühnert, im fernen Berlin, so nah bei Fuchsmühl

Fuchsmühl. Das hatte schon fast Nibelungen-Hallen-Format: Kevin Kühnerts Einmarsch in die Fuchsmühler Mehrzweckhalle bei Standing Ovations der rund 120 Festgäste zur – Corona-bedingt zwei Jahre verspäteten – Feier des 100-jährigen Jubiläums des SPD-Ortsvereins. Und dann verrät der Generalsekretär: „Ich bin ja im Oberpfälzer Viertel aufgewachsen.“

Gruppenbild mit Kevin: (von links) OV-Vorsitzender Udo Fürst, MdB Uli Grötsch, Heinrich Ulrich senior, seit 70 Jahren SPD-Mitglied und damit am längsten im OV, Altbürgermeister Arno Sattler, 50 Jahre in der SPD, Rainer Bleistein (25 Jahre), Minne Weiß, langjährige AsF-Vorsitzende (40), Kevin Kühnert, MdL Annette Karl und Siegfried Trottmann (25). Bild: Werner Robl

Wer sich in Berlin noch nicht so gut auskennt, eine kleine Wegbeschreibung von SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert: „Am Tirschenreuther Ring geht’s nach dem Spielplatz ,Park Mariengrün‘ links in die Wiesauer Straße – von dort kommt man in den Fuchsmühler Weg.“ In weiter Ferne so nah, hieß Wim Wenders Film-Klassiker mit den Engeln Peter Falk, Otto Sander und Bruno Ganz in Berlin.

Der Himmel ist das Limit

Für die Fuchsmühler Sozialdemokraten ist an diesem Abend zweifelsfrei Kevin Kühnert der rote Engel aus Berlin, dem viele eine große Karriere vorhersagen. Der kritische Geist der SPD ist ja schon jetzt nicht mehr das Enfant terrible, das als Juso-Chef der Groko das Fürchten lernte. Aber manche trauen dem 32-Jährigen noch mehr zu. Der Himmel ist das Limit, sozusagen.

„Ich bin überwältigt“, sagt denn auch Gastgeber Udo Fürst über die Resonanz auf seine Einladung, der Ortsvereine aus dem gesamten Landkreis Tirschenreuth gefolgt sind. Augenzwinkernd fügt der Fuchsmühler-Ortsvereinsvorsitzende hinzu: „Insgeheim habe ich damit gerechnet.“ Und fast hätte es der Sozi-Fuchs in der Aufregung vergessen: „Ich hatte ja auch noch ein paar Sätze vorbereitet.“ Nichts sei den Gründern dieses Ortsvereins erspart geblieben – verfolgt und eingesperrt hätte man die Vorfahren mit der roten DNA.

„Aber stets haben sie Antworten auf die Fragen ihrer Zeit gegeben, auch gegen viele Widerstände.“ Am Ende seien sie immer erfolgreich gewesen: „Das beweisen nicht zuletzt die vielen SPD-Bürgermeister der Nachkriegszeit.“ Süffisant fügt das Fuchsmühler Schlitzohr hinzu: „2008 gaben wir aus Fairness das Amt an die CSU ab.“

Caroline Wagner „kommt heim“

Die hundertjährige Geschichte des SPD-Ortsvereins dürfen dann noch andere Gastredner reflektieren. Carolin Wagner, Co-Vorsitzende der Oberpfälzer SPD, aus Altenstadt/Waldnaab, für die „die Nordoberpfalz so was wie heimkommen“ bedeute, erinnert in ihrer Vorlesung an den Kampf der Arbeiter im 19. Jahrhundert, an das identitätsstiftende „Nein“ von Otto Wels zu Hitlers Ermächtigungsgesetz.

„So war, so ist unsere SPD“, sagt sie, und spannt den Bogen zum erreichten Mindestlohn von 12 Euro. „Wir kämpfen immer noch, um den Elternfreibetrag, für den Einklang von Arbeit, Industrie und Natur, um einen Strukturwandel, den wir sozial gerecht gestalten werden.“ Und natürlich schreibe man sich auch den Kampf um die Demokratie auf die Fahne, gegen diejenigen, die Hass und Hetze verbreiteten, gegen Verschwörungstheorien und Geschwurbel. Und in Zeiten des Krieges sei sie „Olaf Scholz sehr dankbar für sein besonnenes Verhalten“.

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert ehrt Rekordhalter Heinrich Ulrich senior, der seit 70 Jahren SPD-Mitglied ist. Bild; Werner Robl

CSU-Bürgermeister lobt SPD-Vorgänger

Während die heimgekommene Oberfalz-Vorsitzende mit ihrem Blumenstrauß aus dem Saal eilt, tritt Bürgermeister Wolfgang Braun (CSU) ans Rednerpult: „Ihr Jubiläum ist für uns ein Anlass, für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohl der Bürger zu danken.“ Der Christsoziale lobt den Einsatz einer Vielzahl von roten Bürgermeistern und zählt auf: „Carl Ulrich bis 1956, mit ihm wurde Fuchsmühl zum Markt erhoben, es folgte Albert Käs bis 1972, dann Gustl Fürst, unter ihm wurde Fuchsmühl im Dezember 1987 staatlich anerkannter Erholungsort – alle Bürgermeister sorgten unterstützt von den Gemeinderäten für zahlreiche Bau- und Verbesserungsmaßnahmen.“

Der Waidhauser Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch (SPD) erkennt „in deinem Kreisverband, Brigitte Scharf, viele Gesichter, die mich mein gesamtes politisches Leben begleitet haben“. Die SPD könne im Grunde seit 1863 ununterbrochen Geburtstag feiern. „Ich denke oft an das Jahr 2013, als wir das ganze Jahr gefeiert haben.“ Dieses Jahr sei aber auch von der Frage begleitet gewesen, ob es die SPD noch brauche: „Mann und Frau sind gleich, die Arbeiterschaft ist nicht mehr versklavt – wir haben das aber nicht erst seit 2013 bewiesen, als wir die Energiewende vorantrieben, uns gegen Rechts einsetzten, für Chancengleichheit kämpften.“

Parteijubiläen seien immer eine Gelegenheit, zurückzublicken, „woher wir kommen“. In Wendezeiten wie diesen sei dies besonders angebracht. „Stellt euch vor, es wäre jemand anders Bundeskanzler.“ Klar, Grötsch wären auf Anhieb zehn Dinge eingefallen, für die er lieber 100 Milliarden Euro ausgegeben hätte, als für die Instandsetzung der Bundeswehr. Aber die Regierung habe die Frage beantworten müssen: „Ist es legitim, einen solchen Angriffskrieg wie Putin zu führen?“ Da könne es nur ein klares Nein geben. „Deshalb wird die SPD auch in Zukunft gebraucht. Mit Kevin ganz sicher, aber auch mit uns in der Nordoberpfalz – wo, wenn nicht bei uns, soll die Zukunft der SPD mitgestaltet werden, im zweitgrößten SPD-Bezirk nach München?“

SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert ehrt die langjährige AsF-Vorsitzende Minne Weiß für 40 Jahre in der SPD. Bild; Werner Robl

Kühnert: „Ortsgeschichte mit Weltgeschichte verwoben“

Und dann tritt endlich Genosse Zukunftshoffnung ans Pult: „Im Rahmen meiner Möglichkeiten habe ich mich mit der Geschichte von Fuchsmühl beschäftigt“, zeigt Kevin Kühnert, dass er sich auf jeden Besuch vorbereitet – und nicht nur die immer gleiche Rede abspult. „Ihr habt eine Wirkung weit über Ort und Region hinaus entfaltet.“ Wenn er die Daten der Ortsgeschichte betrachte, seien die mit der bundesdeutschen, der europäischen und letztlich auch der Weltgeschichte verwoben. „1933 bedeutete für viele Genossen innere Emigration, Exil, Verfolgung, Gefängnis und schlimmeres mehr.“

Man sei immer auch den Brüchen der Demokratie ausgesetzt gewesen. Deshalb stelle er sich die Frage: „Wie werden die feiernden Genossen beim 150- oder 200-Jährigen auf unsere Zeit zurückblicken?“ Dass der Bürgermeister einer anderen Partei heute gekommen sei, und gratuliere, sei ein Geschenk: „Was gäben andere, eine vergleichbare politische Kultur zu haben, anstatt mit dem Panzer in den Vorgarten des Nachbarn einzufahren?“ In Zeiten des Krieges würden zurecht die Gemeinsamkeiten der Demokraten betont. „Der kleinteilige Parteienstreit hat ein stückweise zurückzustehen, das alles ist richtig.“

OV-Chef Udo Fürst (rechts) überreicht Kevin Kühnert ein Fuchsmühler Lunchpaket für die Heimfahrt. Bild: Jürgen Herda

„Wie soll das alles gut gehen?“

Und dennoch solle man sich nicht der Illusion hingeben, politische Parteien würden nicht mehr gebraucht. „In seiner jetzigen Form ist der Krieg in der Ukraine kaum drei Monate alt.“ Und es herrsche große Einigkeit, wer schuld sei. „Trotzdem schwelt etwas im Untergrund, worüber sich politische Parteien Gedanken machen sollten.“ Immer häufiger höre er die Frage: „Wie soll das alles gut gehen?“ Seine tiefste Überzeugung: „Wir müssen beide Themen mit gleicher Empathie behandeln – nicht Germany first, aber wir dürfen es auch niemandem verübeln, nach der 11. Talkshow zum Krieg zu fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, jetzt auch mal auf die Preise des täglichen Lebens hinzuweisen.“ Sich darüber Gedanken zu machen, „ist nicht unsolidarisch“.

Kommunalpolitik stehe gelegentlich in dem Ruf, Parteien seien nicht so wichtig: „Darin steckt ein wahrer Kern.“ Aber man könne auch Kommunalpolitik sozialdemokratisch, christdemokratisch, liberal oder grün gestalten. „Erschreckend ist für mich, dass in NRW nur die Hälfte eine Wahlentscheidung getroffen haben.“ Es gebe Stimmen, die sagten, Parteien und Ortsvereine seien aus der Zeit gefallen. Macron mit seiner Bewegung mache es doch vor. „Ich halte das nicht für ein nachhaltiges Modell.“

„Das ist nicht unsolidarisch“: SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert fordert mehr Aufmerksamkeit für jene, die hierzulande unter den indirekten Folgen des Ukraine-Krieges leiden. Bild Jürgen Herda

Kühnert will 30.000 neue Mitglieder

Das zeigten auch die beiden Wahlen im Saarland und in Frankreich: „An dem Tag, als Anke Rehlinger als einzige alleinregierende Ministerpräsidentin Deutschlands gewählt wurde, hat in der Region Frankreichs, die nur wenige hundert Meter entfernt liegt, die rechtsradikale Partei Le Pens deutlich gewonnen.“ Kühnert möchte sich deshalb nicht damit abfinden, dass Volksparteien sterbende Organisationen sind: „Eine meiner ersten Zielsetzungen, 30.000 neue Mitglieder bis Ende nächsten Jahres.“

Optimistisch machten ihn Untersuchungen, bei denen 6 bis 7 Prozent der Befragten angaben, sie könnten sich vorstellen, in einer politischen Partei mitzuwirken: „Bisher sind es aber nur ein Prozent.“ Das beste Role-Model, wie man einen Ortsverein führe, finde er im Protokollbuch der Fuchsmühler SPD: „Ich sehe da Fußnoten zu Protokollen, die würde ich gerne kopieren und anderen schicken als Vorbild.“

Chronik der Fuchmühler SPD

1918: Am 24. September gründeten unter anderem Hans VogI, Andreas Birner und August Fürst sen. die USP, die unabhängigen Sozialdemokraten.

1920: Gründung des SPD-Ortsvereins. Da während der Nazidiktatur alle Unterlagen der SPD zerstört wurden, kann für die Jahre bis zum Ende des 2. Weltkrieges nur auf mündliche Überlieferungen zurückgegriffen werden.

1928: Dem Gemeinderat gehören mit A. Birner, A. Fürst und 2. Bürgermeister Carl Ulrich drei Sozialdemokraten an.

1933: Auflösung des SPD-Ortsvereins durch die Nationalsozialisten.

1945: Johann Franz wird 1. Bürgermeister. 6 SPD-Gemeinderäte.

1946: Im Januar Wiedergründung des Ortsvereins im Gasthof „Weißenstein“ – seitdem Vereinslokal. Vorsitzender Andreas Giehl.

1948: Carl Ulrich wird zum 1. Bürgermeister gewählt. Zwei Kreisräte kommen aus Fuchsmühl. Carl Ulrich wird Fraktionsführer im Kreistag Tirschenreuth. Josef Schuttes wird Ortsvereinsvorsitzender. 5 SPD-Gemeinderäte.

1950: Die Gemeinde Fuchsmühl wird zum Markt erhoben.

1956: Nach dem plötzlichen Tod von Bürgermeister Carl Ulrich wurde Albert Käs zum neuen 1. Bürgermeister gewählt. Josef Schultes wird Vorsitzender. 5 SPD-Markträte.

1960: Bei den Kommunalwahlen wurde Bürgermeister Albert Käs in seinem Amt bestätigt. 5 SPD-Markträte.

1964: Es beginnt die Ära Paul Schraml als Ortsvereinsvorsitzender.

1965: Bei der Bundestagswahl konnte man den Vorsprung der CSU von über 100 auf 10 Stimmen verringern. Die Mitgliederzahl näherte sich der „Schallmauer“ von 100.

1966: Albert Käs wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Zusammen mit der SPD-Mehrheit von 6 Markträten konnte er auf die Fertigstellung des Schulhauses, des Rathauses und die Staubfreimachung auf 1,47 Kilometern Straßen zurückblicken.

1970: Die Zeit der großen Koalition in Bonn führte zu einem Mitgliederschwund im OV auf 78. Feier des 50-jährigen Bestehens im Gasthof „Weißenstein“.

1972: Nach dem Tod von Albert Käs wurde Gustl Fürst zu seinem Nachfolger gewählt. Er wurde auch Kreisrat im neuen Großlandkreis Tirschenreuth. Der Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, Egon Franke, besuchte am 19. Mai Fuchsmühl. Mitgliederzahl steigt auf 81. Im Marktrat sind 6 Sozialdemokraten.

1973: Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten mit 19 Mitgliedern. Erster Vorsitzender war Theo Schaumberger, 2. Vorsitzender Udo Fürst und Schriftführer Hans Derwart.

1976: Arno Sattler wird Ortsvereinsvorsitzender.

1978: Eingliederung von Fuchsmühl in die Verwaltungsgemeinschaft Wiesau. Gustl Fürst wurde als Bürgermeister in seinem Amt bestätigt und zog erneut in den Kreistag ein.

1980: Fuchsmühl erlangt wieder die Selbständigkeit! Ein Erfolg, der auf die Bemühungen der SPD zurückzuführen ist, die hierfür auch den Antrag gestellt hatte. Ludwig Stiegler gewann im Ort die Bundestagswahl deutlich mit 613 Stimmen.

1981: Am 20. März feierte man das 60-jährige Jubiläum des Ortsvereins im Gasthof Weißenstein. Festredner war MdB Rudolf Schöfberger.

1984: Gründung der AsF, die Mitgliederzahl im OV wuchs bis Anfang 1985 auf 119. GustI Fürst wurde als Bürgermeister in seinem Amt bestätigt und zog wieder in den Kreistag ein.

1987: Am 22. Mai wurde Paul Schraml für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins ernannt. Ludwig Stiegler gewinnt mit dem besten Nachkriegsergebnis die Bundestagswahlen in Fuchsmühl.

1988: MdB Wolfgang Roth bezeichnet bei seinem Besuch Fuchsmühl als „Roten Leuchtturm in der Oberpfalz“.

1990: Arno Sattler wurde bei den Kommunalwahlen mit deutlicher Mehrheit zum 1. Bürgermeister gewählt. Sein Vorgänger im Amt, Gustl Fürst, sowie Paul Schraml, zogen sich aus Altersgründen aus der Kommunalpolitik zurück. Heinrich Schärl ist neuer Ortsvereinsvorsitzender. Erstmals gelang es sieben von zwölf Marktratssitzen zu gewinnen, wobei mit Minni Weiß die erste Frau in den Fuchsmühler Marktrat einzog. Bei den Landtags- und Bundestagswahlen war Fuchsmühl einmal mehr die Hochburg im Landkreis. Werner Schieder schafft für den Landkreis Tirschenreuth den Sprung in den Landtag. Feier des 70-jährigen Jubiläums in der auf SPD-Initiative neu geschaffenen Mehrzweckhalle mit MdB Rudolf Schöfberger. Die Zahl der Mitglieder pendelt sich mittlerweile bei 120 ein.

1995: Zur Feier des 75-jährigen Jubiläums besucht den Ortsverein MdB Günter Verbeugen. Die Mitgliederzahl zur Jahreshauptversammlung im Mai beträgt 118 Mitglieder.

1996: Bürgermeister Arno Sattler wird in seinem Amt bestätigt. Durch die Beteiligung der Freien Wähler an der Kommunalpolitik verlieren sowohl SPD als auch CSU einen Sitz im Marktrat.

1998: Heinrich Ulrich jun. wird zum neuen OV-Vorsitzenden gewählt Mitgliederstand 114. Der OV-Report wird vierteljährlich an alle Haushalte verteilt.

2000: Anlässlich der 80-Jahr-Feier des SPD-Ortsvereins Fuchsmühl besucht der Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Peter Struck, die Marktgemeinde.

2001: Das erste Bürgerbegehren in Fuchsmühl ist erfolgreich und kippt den Status des hauptamtlichen Bürgermeisters.

2002: Bundesratspräsident Klaus Wowereit besucht Fuchsmühl. Bei den Kommunalwahlen verliert die SPD durch einen „Wechselfehler“ einen Sitz im Marktrat und damit eine eigene Mehrheit. Trotz eines mit harten Bandagen geführten Wahlkampfs kann sich Arno Sattler gegen die Bewerber von CSU und FW bereits im ersten Wahlgang als Bürgermeister erneut durchsetzen.

2003: Für langjährige Vorstandstätigkeiten werden Paul Schraml, Heinrich Schärl und Minne Weiß mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.

2004: Edwin Ulrich tritt die Nachfolge von Heinrich Ulrich jun. als Ortsvereinsvorsitzender an. Die Zahl der Mitglieder ist auf 99 gesunken. 20-jähriges Bestehen der AsF. Arno Sattler und Hannelore Bienlein-Holl werden mit der Willy-Brandt-Medaille geehrt.

2006: Der SPD-Ortsverein Fuchsmühl wird geführt von Edwin Ulrich.

2011: Udo Fürst wird nach dem Rücktritt von Edwin Ulrich Vorsitzender.

2014: Philipp Gerg wird Sprecher der JUSO-AG. Bei der Marktratswahl erringen Udo Fürst (Fraktionssprecher), Rainer Bleistein, Angela Sperrer und Hermann Stock Gemeinderatsmandate. Udo Fürst unterliegt Wolfgang Braun (CSU) bei der Bürgermeisterwahl.

2014: Die Gründerin der Fuchsmühler AsF, Minne Weiß, bekommt die Verdienstmedaille der Bundesrepublik.

2017: Udo Fürst wird als Vorsitzender einmütig bestätigt. Seine Stellvertreter sind Wolfgang Eiglmeier, Philipp Gerg und Hermann Stock.2020/22: Corona-bedingt entfällt die 100-Jahrfeier, die zwei Jahre später mit dem neuen SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert begangen wird.

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