Starke Partnerschaft in Bayern: US-Empfang in Grafenwöhr

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Grafenwöhr. „Wir danken für ihre Partnerschaft und für ihr Verständnis und bitten auch in Zukunft darum“ kündigte Brigadegeneral Antonio A. Aguto vermehrte Übungstätigkeit im Jahr 2018 an. Bayern mit den Übungsplätzen Grafenwöhr und Hohenfels sind das Herz für die Ausbildung der US-Armee und des NATO-Bündnisses in Europa.

Von Gerald MorgensternEmpfang US Armee Grafenwöhr

„Die starke Präsenz unserer deutschen Freunde und Partner ist ein Zeichen einer exzellenten Freundschaft und Kooperation, die wir hier in Bayern genießen“, begrüßte der Kommandeur der US-Armee Garnison Bavaria, Oberst Lance C. Varney die Gäste beim Neujahrsempfang. Gemeinsam mit Brigadegeneral Antonio A. Aguto vom 7. US-Armee-Ausbildungskommando hatte Varney in das Tower View Conference Center eingeladen. Happy New Year hieß es beim großen Defilee und Händeschütteln.

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Seite an Seite für Demokratie

Einen namentlichen Gruß entboten die Kommandeure und ihre Command Sergeant Majors den Gäste aus der gesamten Oberpfalz. Dr. Boris Niklas von der bayerischen Staatskanzlei, den Landräten Richard Reisinger (Amberg Sulzbach) und den stellv. Landräten Albert Nickl (Neustadt/WN) und Arnold Kimmerl (Schwandorf). Stellvertretend für die Bürgermeister wurden Edgar Knobloch (Grafenwöhr), Hans-Martin Schertl (Vilseck) und Bernhard Graf aus Hohenfels begrüßt. Gekommen waren auch Landtagsabgeordnete Annette Karl sowie Vertreter von Bundeswehr, Polizei und den Behörden.

Empfang US Armee Grafenwöhr

Händeschütteln der Kommandeure und Command Sergeants Major der US-Militärgemeinde beim Defilee für über 250 Gäste, darunter auch stellv. Landrat Albert Nickl und Bürgermeister Edgar Knobloch (vorne von links).

Mit einem „Grüß Gott und herzlich willkommen“ leitete Brigadegeneral Antonio A. Aguto, Kommandeur von 7th ATC seine Rede ein. „Wie in früheren Zeiten steht die US-Armee, ihre Partner und Bayern Seite an Seite um die Freiheiten einer Demokratie zu verteidigen. Diese Gemeinschaft, unsere Freunde und unsere Partnerschaft sind für das Bündnis außerordentlich wichtig“, bekannte der General. „Bayern mit Grafenwöhr und Hohenfels sind das Herz für die Ausbildung. Es werden Nato-Nationen und nahezu alle osteuropäischen Partner ausgebildet“, so Aguto. „2017 war ein gutes Jahr und 2018 verspricht sogar noch besseres zu werden“, verkündet er weiter.

Dank für die Freundschaft

Das Ausbildungskommando in Grafenwöhr sei für eine der größten und wichtigsten Übungen der US-Armee und NATO auserkoren worden. „Soldaten aus 15 Nationen aus allen Teilstreitkräften werden mit verschiedenen Waffengattungen üben – keine leise Sache!“, General Aguto auch um Verständnis in der Zukunft. Der Chef des US-Ausbildungskommandos stellte heraus, dass von Erfolg gekrönte Übungen auch Wachstum für den Standort bedeuten. Antonio Aguto zeigte sich stolz Bayern seine Heimat nennen zu dürfen und dankte im Namen aller stationierten Amerikaner für die Freundschaft.

Empfang US Armee Grafenwöhr

Gastgeber und Gäste beim Empfang der US-Armee: Oberst Lance Varney und Anette Evans von der Garnison,(von links), Dr. Boris Niklas von der bayerischen Staatskanzlei, Gerlinde und Hans-Martin Schertl (Vilseck), Gabi und Edgar Knobloch (Grafenwöhr), General Antonio Aguto, Landrat Richard Reisinger (Amberg Sulzbach), stellv. Landrat Albert Nickl (Neustadt/WN) Landtagsabgeordnete Anette Karl, Landrat Willibald Gailler (Neumarkt) und Bernhard Graf aus Hohenfels.

Empfang US Armee Grafenwöhr

Brigadegeneral Antonio A. Auguto Jr.

Fotos: Gerald Morgenstern

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Ein Kommentar

  1. Hubert Senf schreibt:

    Ich hoffe sehr, dass dieser sachliche subjektive Kommentar (Screenshots sind gemacht) nicht gelöscht wird und man im Jahr 2018 eben auch noch zumindest kriegskritisch sein darf.

    „das Herz für die Ausbildung der US-Armee und des NATO-Bündnisses in Europa.“

    Wenn ich als Oberpfälzer so etwas lese, dann kann ich nur den Kopf schütteln! Ja, Grafenwöhr, ist mit beteiligt an den völkerrechtswidrigen Kriegen (Terminus ist korrekt!) der USA z.b . in Irak, Lybien oder jetzt Syrien.

    Jedem sollte klar sein, das „Übungen“ und jede neue Waffe in Grafenwöhr irgendwann sein Ziel/Opfer findet.

    Ich finde diesen Artikel subjektiv schwach, weil er auf mögliche negative Aspekte dieser „großartiken Zusammenarbeit“ nicht eingeht! Es wird nicht kommentiert, journalistisch kritisch berichtet, geschweige denn, dass jede neue Waffe Ihre Opfer findet.

    Meine Meinung:
    Wenn nur die Bundeswehr üben würde für den Verteidigungsfall, dann würde ich sagen OK, aber wenn die USA mit Ihren über 800 Militärbasen weltweit für völkerrechtswidrige Kriege ohne UN Mandat (Irak, Afghanistan, Lybien, Syrien als Beispiel) (> Das ist der legal korrekte Begriff – selbst recherchieren) „üben“ und das dann als Demokratisierung oder Arabischer Frühling verkauft wird, dann kann man das nicht gut heißen.
    Ich empfehle selbst zu recherchieren:
    – „lasst uns syrien aufteilen“ weil gerade aktuell Syrien
    – über den Imperialismus der Vereinigten Staaten von Amerika

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