Einmalige Chance in greifbarer Nähe

Junge Union will im Landtagswahlkampf durchstarten

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Wurz. Wände aus heimeligen Holz statt moderner Glas-Stahl-Konstruktionen, urige Dekoration statt nüchterner Moderne, zünftige Bierbänke statt steriler Tagungsbestuhlung – schon mit der Wahl der Tagungsstätte machte die Junge Union bei ihrer Kreisdelegiertenversammlung deutlich, dass sich im Jahr 2018 alles um das Heimatland Bayern dreht.

JU Kreisversammlung Neustadt Waldnaab 2018

In der Wurzer O’Schnitthalle zog JU Kreisvorsitzender Benedikt Grimm eine positive Bilanz. Sein Hauptaugenmerk will der größte Kreisverband Bayerns in den kommenden Monaten auf die Landtagswahl richten.

Kreisvorsitzender Benedikt Grimm hatte die Delegierten aus 28 Ortsverbänden in die Wurzer O’Schnitthalle gebeten. „Das Jahr 2018 ist für unseren Kreisverband von großer Bedeutung. Erstmals haben wir die einmalige Chance ein Eigengewächs aus unseren Reihen, einen JU’ler mit Leib und Seele, unseren Freund Dr. Stephan Oetzinger für unseren Stimmkreis in den Bayerischen Landtag zu schicken“, betonte Grimm. Gerade dem Parteinachwuchs werde im Wahlkampf eine bedeutende Rolle zukommen, da es gelte, unzufriedene Bürger, die sich von der Politik nicht mehr verstanden wüssten, zum Gang an die Wahlurne zu bewegen. Dafür brauche es frische Formate. „Wir sind die demokratische Mitte, die sowohl die Ängste der Menschen ernst nimmt, als auch für einen Ausgleich widerstreitender Interessen auf rechtsstaatlicher Grundlage sorgt“, so der Kreisvorsitzende.

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Familien im Mittelpunkt

„Gerade für den ländlichen Raum gilt: Wer baut der bleibt“, betonte Landtagskandidat Stephan Oetzinger. Die CSU habe sich daher die Förderung von Eigenheimen auf die Fahnen geschrieben. Gerade für junge Bauwillige würden spürbare Anreize geschaffen.

Wir schaffen echte Wahlfreiheit. In Zukunft bleibt es wirklich allen Familien selbst überlassen, ob sie ihre Kinder in eine Betreuungseinrichtung geben oder zu Hause erziehen,

betonte der CSU Kreistagsfraktionschef und Manteler Bürgermeister. Die CSU habe durch die Kombination von Eltern-, Kinder- und Familiengeld für die notwendige finanzielle Ausstattung junger Familien gesorgt. „Die CSU hat in den vergangenen Jahren unsere Heimat erfolgreich gestaltet. Wichtig ist, dass wir Politik aus einem Guss machen können, mit unserem Landrat Andreas Meier, vielen Bürgermeistern und mit Albert Rupprecht in Berlin. Daneben ist auch eine starke Stimme in München notwendig“, warb Oetzinger, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der JU Bayern ist, um Unterstützung für den bevorstehenden Urnengang.

Über eintausend Mitglieder

Schatzmeister Christoph Baier berichtete von einem Gewinn für das vergangene Jahr und einem soliden Kassenstand. Auch vor dem größten JU Kreisverband Bayerns macht die demographische Entwicklung nicht Halt. Auf 1.011 JU’ler beläuft sich der aktuelle, leicht rückläufige Mitgliederstand. Der Anteil weiblicher Mitglieder konnte dagegen laut Kreisgeschäftsführer Maximilian Kallmeier erneut gesteigert werden auf nunmehr 34,42 Prozent.

Unter den weiteren Rednern lobte CSU Ortsvorsitzender Josef Stangl das großartige Engagement der Wurzer Hogerer und des SV Wurz, die durch viel Fleiß und Eigeninitiative den Bau der O’Schnitthalle stemmten, die sowohl für Großveranstaltungen wie den O’Schnitt als auch für private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern oder Polterabende hervorragende Bedingungen biete. JU Bezirksvorsitzender Christian Doleschal stellte den Neustädter Kreisverband als verlässliche Stütze auf allen Organisationsebenen heraus. Als eine „tolle Truppe“ bezeichnete Bezirkstagskandidatin Andrea Lang, die auch für FU Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann sprach, die Aktiven der Jungen Union.

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