Windkraftanlagen im Hessenreuther Wald – Ja oder Nein?

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Erbendorf. Erst vor kurzem bestätigte die Firma Natural Energy Solutions (NES) aus Schadenreuth ihre Pläne. Im Hessenreuther Wald soll eine Windkraftanlage entstehen. Von ihrem Vorhaben ist aber nicht jedermann überzeugt – Gegenwind bekommt das Unternehmen von dem Verein für Landschaftspflege- und Artenschutz (VLAB).

Zufällig wurde vor kurzem bekannt, dass bereits die Untersuchungen für die sogenannte artenschutzrechtliche Prüfung (saP) laufen. Daraufhin bestätigte die Firma Natural Energy Solutions (NES) ihre Pläne, dass im Hessenreuther Wald eine Windkraftanlage entstehen soll. Der Verein (VLAB) reagierte geschockt, vor allem weil sie angenommen hatten, dass das Projekt längst gestorben sei. Nun versuchen sie alles, um die Öffentlichkeit gegen das Wind-Industriegebiet zu mobilisieren.

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Bild: Symbolbild Pixabay

11 Kommentare

  1. jose Agüeras schreibt:

    selbstverständlich ist eine sinnvolle Energiegewinnung in der Zukunft, nur durch alternative, die Umwelt nicht belastende Technoligien wünschenswert. Auch wind und Solar Energie, dies aber nicht wie bisher
    praktiziert irgendwo in Imland, so auich nicht im Hessenrreuther Wald. Windkraft und solarkraft ja, dies aber in den Weltmeeren, bei uns NOrdsee und Ost see, und vor allem die dadurch gewonnene Elktrizität darf nur für die Herstellung vom Wasserstoff eingesetzt werden. Wasserstoff ist unsere Zukunft, absolut umweltneutral und durchaus effizient.

  2. Welsner Veronika schreibt:

    Der Hessenreuter Berg ist doch mit dem Raubbau der 299 schon nicht mehr das was er einmal war. 🙁 Da hätte man schon vorher einschreiten müssen z. B. Statt einer Schneise ein Tunnelbau …… Wir können zum mond fliegen und bekommen sowas dann nicht gebacken…… Aber was der Bürger und Anwohner willl interessiert die Obrigkeit doch eh nicht.

  3. Markus Brückner schreibt:

    Die unverhältnismäßige Gigantomanie des Ausbaus der B299 belastet die Flora und Fauna im Hessenreuther Wald ohnehin schon genug! Lasst die Finger von weiteren Zerstörungmaßnahmen! Keine Waldvernichtung für WKAs!

  4. Dietmar Weiß schreibt:

    Ich bin strikt gegen WKA in Wäldern, weil dadurch insbesondere Raubvögel, die unter strengem Schutz stehen (Rotmilan, versuch. Adlerarten), nachweislich getötet werden – eigentlich ein schwerer Verstoß gegen das NatschG. Außerdem műssen Zugangswege immer verfügbar sein, selbst bei extremer Waldbrandgefahr. Kein sonstiges technisches Bauwerk wåre unter diesen Randbedingungen genehmigungsfähig. Bei allen anderen WKA an Land sollte ohne Ausnahme die 10H Regel gelten.

  5. Marita Vollborn schreibt:

    Eine Unglaublichkeit, wie über alle Vernunft und alles Wissen hinweg WEA durchgeprügelt werden! Schon mal die Energieeffizienz verglichen? Prof. Hartmut Graßl hat das getan. WEA erreichen ein Hundertstel dessen, was Solar etreicht. Dazu die negativen Auswirkungen vor Ort: Infraschall (vgl. Prof. Christian-Friedrich Vahl “ Störsendet für’s Herz“ , das Schreddern von Vögeln, Insekten & Fledermäusen, tausende Kubikmeter Beton in wertvollen Ackerböden nach dem Auslaufen der Förderung, 140.000 to Sondermüll bis 2025 allein durch dir Rotorblätter, Goldgräberstimmung allein für Investoren und Betreiber) – und das alles auch noch inm oder am Wald. Hier wird allein aus wirtschaftspolitischen Gründen (D hat den Preiskampf um Solar gegen China verloren, obwohl es technisch Rekorde gebrochen hat) einem ganzen Land WE verordnet – nach dem Motto: erst bauenht negative Auswirkungen
    völlig wurscht. UNVERANTWORTLICH! Das Nachsehen von dieser Bereicherung weniger haben nicht nur Anwohner und Bevölkerung, sondern vor allem auch die im Umland lebenden Arten.

  6. Herbert Tretter schreibt:

    Unsere einzigartige Heimat wird mit diesen riesigen Anlagen zerstört. Hektarweise wird Wald rücksichtslos platt gemacht der für seltene und streng geschützte Vogelarten wie den schwarzstorch Rotmilan oder Habichtskauz eine Heimat und Aufzuchtort bietet. Wir können noch tausende Windräder aufstellen und unsere letzten geschützten Gebiete platt machen die Energieeffizienz ist gleich null wenn kein Wind weht nur der Profit für einige wenige zählt. Aber alles schön im grünen Mäntelchen gekleidet. Tausende Insekten Fledermäuse und Vögel werden geschreddert. Wir geben unsere Heimat nicht kampflos auf

  7. Patrick Katies schreibt:

    Keine WKAs im Hessenreuther Wald!!!

  8. Ich kann dem Kommentar von Marita nur zustimmen. Soviel schöne Umwelt zerstoeren für so wenig effiziente Windkraftanlagen. Diese Anlagen sind nur solange für den Betreiber rentabel (und natuerlich für den auf dessen Grund diese Anlage steht) solange staatliche Suventionen fließen. Ist das vorbei muss die Anlage als teurer Sondermuell abgebaut werden. Und wer das bezahlen muss ist klar… Wieder alle Buerger die schon die Subventionen zahlen mussten. Dafür wurde viel Natur zerstört u viele Tiere sterben. Hier geht es nicht um Umweltfreundlichkeit sondern um Geldgier derjenigen die davon profitieren. Grosse Verlierer sind die Natur, die Anwohner, der Tourismus und die Region (wer will diese hässlichen Dinger die ueber weite Entfernung sichtbar sind schon sehen?es spricht wirklich GAR NICHTS DAFÜR.

  9. Dr. Peter Steinbock schreibt:

    Anmerkung zum Kommentar von M.B.:
    Eine Ergänzung zum 3. Satz: Neben staatlichen Subventionen ist die EEG-Umlage ein staatlich angeordnetes Direktgeschenk aller Haushaltsstromkunden an die Anlagenbetreiber! Der Einzug und die Ausschüttung dieser Milliarden Euro wird von der Bundesnetzagentur außerhalb des Staatshaushaltes gelenkt. Während den Apotheken kürzlich gesetzlich verboten wurde Geschenke abzugeben, ist beim Strom der Gesetzgeber der Anordner für die Beschenkung der Anlagenbetreiber und damit die ungehemmte Aufheizung der Gier.

  10. Ulrike Vogel schreibt:

    Windräder sind ein Verbrechen an Mensch und Natur. Viele Anwohner von WKA klagen über massive gesundheitliche Probleme, können nicht mehr zuhause schlafen und nicht mehr arbeiten gehen. Die Natur wird zerstört, indem hektarweise Wald gerodet und Lebensräume von Tieren und Pflanzen vernichtet werden. Das besonders Abstruse: Bäume binden ja CO2. Wenn nun die Bäume abgeschlagen werden, stehen folglich auch weniger CO2-Speicher zur Verfügung. Hinzu kommen die Milliarden Insekten, die durch die Anliegen sterben -alle reden aber davon, dass das Insektensterben eingedämmt werden soll… wo bleibt da die Logik? Eine besondere Gefahr besteht bei WKA im Wald, wenn diese Feuer fangen und die brennenden Rotorblätter auf den womöglich im Sommer ausgetrockneten Wald fallen… das kann katastrophale Flächenbrände verursachen. Dann die massiven, schweren Betonfundamente, die ins Erdreich gerammt werden müssen und dieses, inklusive Wasseradern, zerstören…. Der Mensch ist sich überhaupt nicht darüber bewusst, welchen Wahnsinn er momentan anrichtet.

  11. Connie G. schreibt:

    Wir sollten endlich mit der Versiegelung unseres Bodens aufhören und stattdessen die bereits versiegelten Flächen, zum Beispiel brachliegende Industrie- oder Militärflächen in den Städten, für Bebauungen von Großindustrieanlagen wie Windrädern nutzen. Außerdem sind die Auswirkungen des Infraschalls der Windräder massiv. Nur weil wir Infraschall nicht sehen, ist er doch da und schädigt die Gesundheit der Menschen, vergleichbar mit der Radioaktivität.

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