Was soll die Umgestaltung Dr.-Pfleger-/Sedanstraße?

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Weiden. Die neue Markierung in der Dr.-Pfleger- und Sedanstraße (zwischen C&A und K&L-Ruppert) sorgt für viele Diskussionen. Vor Ort erklärten Vertreter der Stadt die Umgestaltung. 

Was es mit der Umgestaltung der Sedan- und Dr.-Pfleger-Straße auf sich hat erklären (von links) Hubert Grillmeier, Friedrich Zeiß, Andreas Bauer und Reinhold Gailer. Bild: Stadt Weiden.

Was es mit der Umgestaltung der Sedan- und Dr.-Pfleger-Straße auf sich hat, erklären (von links) Hubert Grillmeier, Friedrich Zeiß, Andreas Bauer und Reinhold Gailer. Bild: Stadt Weiden.

Der stellvertretende Bau- und Planungsdezernent Friedrich Zeiß und Hubert Grillmeier, Leiter der Tiefbauamtes, trafen sich mit Reinhold Gailer, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung und Andreas Bauer, Leiter der Verkehrsbehörde direkt vor Ort. Basis für die Umgestaltung von Dr.-Pfleger-/ Sedanstraße ist das Verkehrskonzept des Büros für Stadt und Verkehrsplanung Dr. Baier GmbH Aachen aus dem Jahr 2012.

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Dr. Pfleger Straße Weiden Sedanstraße Weiden Umgestaltung

Der Mittelstreifen sorgt für Diskussionen. Bild: Screenshot Facebook

Seiten- und Mittelstreifen – das hat es mit der Umgestaltung auf sich

Die Maßnahme ist eine provisorische Lösung für eine weiche Separation, die die Verkehrsartentrennung etwas ‚aufweicht‘. Damit bleibt die Straße weiterhin für alle Verkehrsarten offen.

Das Halten mit dem Fahrzeug auf dem Schutzstreifen ist zum Ein-und Aussteigen für maximal 3 Minuten erlaubt. Der mittlere elfenbeinfarbene Streifen darf im Bedarfsfall überfahren werden. Behinderte dürfen mit Parkberechtigungsschein im eingeschränkten Halteverbot bis zu drei Stunden parken. Das ist etwa im Bereich des Stadtmühlweges oder der Leibnizstraße möglich. Ein weiterer Behindertenparkplatz wird zeitnah in der Kurt-Schumacher-Allee ausgewiesen.

Ampel nur bei Bedarf aktiv

Bis Ende August wird die Ampel am Issy-les-Moulineaux-Platz dunkel geschaltet, zukünftig kann sie bei Bedarf aktiviert werden.

Sicher über die Straße

Mit der Maßnahme werden die Straßenüberquerung für Fußgänger erleichtert und die Sichtverhältnisse verbessert. Mit der Ummarkierung wird vor dem Hintergrund der NOC-Eröffnung nun zwei Jahre Erfahrungen gesammelt, die danach in einen Wettbewerb zur Gestaltung des öffentlichen Raumes in der gesamten westlichen Innenstadt einfließen.

10 Kommentare

  1. Peter H. schreibt:

    Schon wieder so ein Schwachsinn wie am Rot-Kreuz Platz . Die sollten alle mal selber zu den Stoßzeiten fahren das Sie Wissen was Sie tun. Achso daran habe ich ja nicht Gedacht sind ja BEAMTE die alle Zeit der Welt haben.

  2. Paul Christina schreibt:

    Für mich ist diese Umgestaltung zu einem echten Problem geworden! Ich muss mit zwei gehbehinderten Senioren regelmäßig in die Praxis Dr. Gamringer. Da die beiden mit dem Rollator nur wenige Schritte gehen können, habe ich bisher immer Termine früh am Morgen vereinbart, denn da bekam ich immer einen Parkplatz in der unmittelbaren Nähe der Praxis. Momentan ist es fast unmöglich, meine gehbehinderten Senioren zur Praxis zu bringen, da durch den Radfahrerstreifen ein absolutes Halteverbot vorliegt. Die Umgestaltung ist daher meiner Meinung nach absolut behinderten- und seniorenfeindlich! Aber Hauptsache es sieht gut aus mit den Pflanzentrögen in der Mitte!
    Ich habe am Montag auch beobachtet, dass ein Bus am Fußgängerüberweg (an der Ampel) stehen bleiben musste und mehrmals ärgerlich hupte, weil ein DPD-Kleinbus anhielt und der Bus wegen des Pflanzentroges nicht vorbeikam. Die aktuelle „Lösung“ ist also nicht durchdacht und führt zu Problemen!

  3. Markus Sch. schreibt:

    Der Vorredner sagt es bereits. Ein erneuter Blödsinn wie am AKP.
    Wo bitte soll künftig der Anlieferer parken? 2. Reihe parken, auch wenn nicht erlaubt, und lt. neuesten Politikerverheißungen auch strenger bestraft werden soll, aber bisher notwendig und unausweichlich war, wie soll da bitte schön künftig die Arbeit verrichtet werden?
    Soll der Anlieferer und Bote bis zu 30 kg schwere Pakete erst von irgendwoher tragen müssen?
    Das ist doch weltfremd und fern aller Vernunft. Auch wenn ich die 2. Reihe Parker auch nicht gerne sehe, aber was soll das? Irgendwo sollte man die Kirche im Dorf lassen!

  4. Vanessa Birkenheuer schreibt:

    Absoluter Schwachsinn was hier passiert !
    Jetzt muss man so aufpassen wegen den Radfahrern &‘ wenn einer parkt kommt am so schwer vorbei! Wieder mal nicht mitgedacht !

  5. Maximilian Scharnagl schreibt:

    Maximilian Scharnagl, ich würde ja gerne meinen Kommentar dazu geben, bei soviel Schwachsinn was hier wieder einmal gemacht wurde. Denn hier gab es bereits einen Radweg, aber dieser hat nicht gereicht, es gibt hier Herren in der Stadt mit sehr wenig Hirn, dazu brauchen sie Städte Planer die sehr wenig Ahnung haben von unserer Stadt und auch Geld verdienen wollen. Und wir haben Leute, sie glauben wir Alle wir brauchen sie, aber sie schaffen nur neue Probleme.

  6. Peter Weiss schreibt:

    Es handelt sich um die Idee eines Planungsbüros aus Aachen (!) – aus dem Jahr 2012. Die Planung war bestimmt auch spottbillig. In der Zwischenzeit hätten sich die Weidner lieber etwas sinnvolleres ausdenken sollen. Gibt’s bei uns denn niemanden mit vernünftigeren Einfällen? Das Geld für einen Ideenwettbewerb wäre besser angebracht gewesen!

  7. Michael schreibt:

    Ich habe meist dort geparkt wo jetzt der Radweg ist. Ich werde wahrscheinlich weniger in die Stadt fahren. Zum Einkaufen nutze ich vermehrt den Onlinehandel.

  8. Rainer Riedl schreibt:

    Und wieder sind etliche Parkplätze weg…Denn die werden ja kostengünstig nebenan im NOC Parkdeck angeboten. ..wieder mal ne Lachnummer…

  9. Was ist der „Schutzstreifen“? Wozu genau dient der eÄfenbeinfarben Streifen? Damit Fussgänger dort nen Zwischenstopp machen können? Wie wird das überqueren der Straße für Fussgänger erleichtert wenn dir Ampel abgeschaltet wird? Und wann ist „Bedarf“ gegeben um die Ampel einzuschalten? Doch eigentlich wie bisher, tagsüber, oder? Wo ist das eingeschänkte Halteverbot? Auf dem Fahrradweg?
    Die Planung dieser Straße muss in etwa so abgelaufen sein wie das verfassen dieses Artikels. Dann doch lieber einfach gar nichts darüber schreiben.

  10. Stefan B. schreibt:

    Absoluter Schwachsinn.
    Ich bin Wohnhaft in Weiden, wo Bitteschön habe ich meine Stimme dafür gegeben, Weiden so zu verunstalten?
    Wieder ein tolles Beispiel das unsere Beamten machen was sie wollen! (Meine Meinung)

    Ziel soll es wohl werden Weiden Autofrei zu machen? Tja, dann wird einiges pleite gehen und sehr viele wegziehen! Ich bin bereits auf der suche nach einer neuen Wohnung woanders da alleine die erst kürzlich „verunstaltete“ Kreuzung mir absolut gegen den Strich geht, diese Aktionen sind völlig Sinnfrei!

Deine Meinung dazu!