Bayerntreuschützen investieren in elektronischen Schießstand

Lennesrieth. Umgebautes Schützhaus, neuer elektronischer Schießsstand und ein renoviertes Schützenstüberl. Die Bayerntreuschützen Lennesrieth haben sich einiges vorgenommen.

Schützenmeister Bernd Bodensteiner (rechts) bei der Jahreshauptversammlung der Bayerntreuschützen Lennesrieth Foto: Franz Völkl

Bernd Bodensteiner steht den Bayerntreuschützen Lennesrieth nicht nur als Schützenmeister an der Spitze, er trifft auch als Baumeister am Schützenhaus voll ins Schwarze. Bei der Jahreshauptversammlung konnte Bodensteiner einige Ehrengäste begrüßen.

Viele Veranstaltungen wurden coronabedingt abgesagt, was einen enormen finanziellen Verlust für den derzeit 106 Mitglieder starken Schützenverein mit sich brachte. Während des Umbaus des Schützenhauses wurde in Vohenstrauß trainiert. Auch das Schützenstüberl wurde renoviert: An der Holzdecke mussten die Ruß-Rückstände mühsam entfernt werden.

Elektronischer Schießstand kommt

Auch einen neuen 20.000 Euro teueren elektronischen Schießstand will man installieren, sodass der Schießstand dann auf den neuesten technischen Stand ist. Finanziell könne man diese hohen Investitionen nur schultern, weil der Schießstand und das Dach durch den Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) mit 55 Prozent bezuschusst werden, so der Schützenmeister. Finanzchefin Christina Lukas zeigte die enormen Kassenbewegungen auf, was mit den Kosten für den Umbau zusammenhängt.

Schuldenfrei trotz Umbau

Trotz dieser Investitionen stehe man finanziell gut da und man werde voraussichtlich schuldenfrei den Umbau abschließen. Sportleiterin Lena Lukas sagte, dass derzeit 13 Schützen und acht Nachwuchsschützen im Verein aktiv seien. Die Lennesriether Schützen sind übrigens Ausrichter für das 47. Gemeindeschießen das von 1. bis 19. Juni stattfinden wird.

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