6. Bayerisch-Böhmischer Abend in der Wurzer O’Schnitt Halle

Wurz. Der Bayerisch Böhmische Abend in Wurz war wieder einmal ein voller Erfolg und die Gäste feierten ausgelassen mit.

Sternstoiner Zoiglmusi spielen beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz auf. Foto: Tom Kreuzer
Sternstoiner Zoiglmusi spielen beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz auf. Foto: Tom Kreuzer
Stadtkapelle und Musikschule Neustadt beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer
Stadtkapelle und Musikschule Neustadt beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer
Tolle Stimmung beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer
Tolle Stimmung beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer
Sternstoiner Zoiglmusi spielen beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz auf. Foto: Tom Kreuzer
Stadtkapelle und Musikschule Neustadt beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer
Tolle Stimmung beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz. Foto: Tom Kreuzer

Einen tollen Auftritt der Sternstoiner Zoiglmusi sowie der Stadtkapelle Neustadt erlebten die zahlreichen Besucher am Samstag in der Wurzer O’Schnitt Halle. Unter dem Motto Bayerisch-Böhmischer Abend spielten beide Kapellen jeweils abwechselnd auf zwei Bühnen. Tom Kreuzer begrüßte eingangs die Gäste und legte Wert, dass es sich nicht um ein Konzert der klassischen Art handelt, sondern dass alle Besucher einen gemütlichen Abend verbringen sollen, bei dem getanzt, geschunkelt, gelacht und man sich natürlich auch unterhalten darf.

Wirtshauslieder zum mitsingen

Von Sonja Träger und Elke Hackbarth wurden bei der Sternstoiner Zoiglmusi originelle Wirtshauslieder, wie „Die böhmisch‘ Musi“, oder „Als Gott der Herr die Erde hat erschaffen“ gesanglich und im Dialekt vortrefflich dargeboten. Andreas Träger, der den E-Bass und mit der Tuba spielte, hatte Bayerisch-Böhmische Lieder in seinem voluminösen Gesangsrepertoire. An der Gitarre war Wolfgang Schuller in seinem Element und fühlte sich bei den verschiedenen Akkorden sichtlich wohl.

Karl Beßenreuther als musikalisches Urgestein übernahm mit der Teufelsgeige den Rhythmus in der Gruppe und unterstützte die Sternstoiner Zoiglmusi auch mit vielseitigem Gesang und dem Tenor-Saxophon. Der Vater von Andreas Träger hatte sich an diesem Abend dem Akkordeon verschrieben. Aus den Melodien und der Liedbegleitung hörte man bei diesem Instrument immer wieder eine leichte Swing-Nuance heraus, die der Gruppe ihren eigenen Charme verlieh.

Auf zwei Bühnen wurde im Wechsel musiziert. Foto: Tom Kreuzer

Wie angekündigt hatten die Mitglieder der Sternstoiner Zoiglmusi auch die Schlagerwelt der 50er und 60er Jahre mit dabei, Bei den Liedern „Ein Schiff wird kommen“ oder „Es gibt Millionen von Sternen“ hielten es viele der Besucher an diesem Abend nicht mehr auf ihren Plätzen aus, sondern suchten sich einen Tanzpartner für ein gemeinsames Tänzchen in der Wurzer O’Schnitt Halle.

Viele Besucher hielt es nicht mehr auf den Sitzen – Foto Tom Kreuzer

Doch auch die Stadtkapelle Neustadt wartete mit Attraktionen und Einlagen auf. Präzise spielte Johannes Preßl aus Dimpfl bei Georgenberg bei der Polka „In der Weinschenke“ im Trio mit seinen Holz-Sticks auf den zwei leeren Weinflaschen die Sechzehntel-Passagen. Bei den flinken Fingern kamen die Zuhörer mit dem Zuschauen gar nicht mehr mit. Mit viel Ausdruck
präsentierte Tubist Andreas Dirschedl aus Letzau das Bravourstück „Der Bombardonist“ von Otto Ebner.

Gefühlvoll brachten die Solisten Christine Fischer aus Roggenstein auf dem Flügelhorn und Michael Erfurt aus Neustadt/WN am Tenorhorn die Introduktion bei „Von Freund zu Freund“. Angela Schramek aus Altenstadt/WN und Wilhelm Kirchberger aus Vohenstrauß brachten einen glasklaren Gesang mit hervorragender Intonation zu Gehör.

Für einen besonderen Hingucker und Hinhörer sorgte das Percussions-Ensemble der Musikschule Neustadt mit dem von Johannes Preßl eigens für diese Veranstaltung komponierten Titel „In der O’Schnitt-Halle“. Die Interpreten waren Katrin Bergler aus Altenstadt/WN, Petra Frischholz aus Vohenstrauß, Ulrike Gallitzdörfer aus Albersrieth, Monika Gmeiner aus Obertresenfeld, Vronita Grünauer aus Döltsch, Caroline Kett, Ruth Rutten (beide aus Weiden) und Florian Schnappauf aus Altenstadt/WN. Einen rassigen Samba setzten sie noch drauf.

Musikschule Neustadt zeigt beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz ihr Können. Foto: Tom Kreuzer

Pfiffig und gleichzeitig galant und charmant führten die Cousinen Michaela Schuller aus Roggenstein und die Neustädterin Simone Scherb durch das kurzweilige Programm.

Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz mit Simone Scherb. Foto: Tom Kreuzer

Den Abschluss bildeten traditionell drei miteinander vorgetragene Musikstücke, die die Besucher auf Hochstimmung brachten. Dabei durften natürlich der „Böhmische Traum“ und „Auf der Vogelwiese“ nicht fehlen. Karl Wildenauer dirigierte die Kapellen mittig auf einen Biertisch.

Karl Wildenauer ist beim Bayerisch Böhmischer Abend in Wurz voll in Fahrt. Foto: Tom Kreuzer

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