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80 Jahre CSU Graenwöhr – 45 Jahre Frauenunion Grafenwöhr Tradition bewahren – Zukunft gestalten

Grafenwöhr. Als einer der ersten Ortsverbände im Landkreis und auch Bayernweit wurde am 20. November 1945 die „Christliche Soziale Union“ Grafenwöhr gegründet. 1980 folgte die Gründung der Frauenunion. Passend zu den diesjährigen Geburtstagen ist auch das Motto der Unionsfamilie dass sie sich zur Kommunalwahl im März 2026 gab: „Tradition bewahren – Zukunft gestalten“

80 Jahre CSU Graenwöhr – 45 Jahre Frauenunion Grafenwöhr Tradition bewahren – Zukunft gestalten

Auf zahlreiche Begegnungen mit politischer Prominenz und deren Unterstützung kann die Grafenwöhrer CSU in ihrer Geschichte zurückblicken. Dreimal besuchte der unvergessene Parteivorsitzende Franz Josef Strauß die Soldatenstadt. Bis in die Morgenstunden tagten die Grafenwöhrer Parteifreunde 1971 mit dem CSU-Boss im „Hotel zur Post“. Foto: Archiv CSU Grafenwöhr
2005 war Markus Söder (links) noch Generalsekretär und besuchte den CSU-Ortsverband und seinen Vorsitzenden Gerald Morgenstern zum 60. Jubiläum. Foto: Archiv CSU Grafenwöhr
Der Besuch von Ministerpräsident Edmund Stoiber 2003 im neugebauten Sportpark brachte den FC Bayern samt Stars unter Trainer Magath nach Grafenwöhr. Foto: Archiv CSU Grafenwöhr
Der jetzige Ministerpräsident Dr. Markus Söder (stehend vierter von rechts), damals noch CSU-Generalsekretär, gratulierte 2005 der CSU und FU zu ihren Doppeljubiläum. Hier zusammen mit den geehrten Damen der FU und den Ehrengästen. Foto: Archiv FU Grafenwöhr
Foto: Archiv CSU Grafenwöhr

CSU Gründung vor 80 Jahren

Am Ende der 12jährigen nationalsozialistischen Willkürherrschaft mit ihren Hinterlassenschaften nahmen sich engagierte Persönlichkeiten unserer Heimat der Aufgabe an, eine neue, konfessionsübergreifende Partei, die CSU zu gründen. Als eines der wenigen aus der damaligen Zeit ist das Gründungsprotokoll vom 20. November 1945 noch vorhanden. Die Gründung  der „Christlich Sozialen Union“ Grafenwöhr fand im Cafe Vitus Meiler, dem heutigen indischen Restaurant am Marktplatz den Ortsverband der gründeten. 53 Personen waren anwesend, Redner bei der Versammlung waren der US-Militärregierung beauftragte Bürgermeister Josef Hagenburger (CSU) und Bezirksvorsitzender Josef Ficker aus Eschenbach. Zum Ortsobmann wurde Michael Bäumler gewählt. Vorhanden sind auch noch die Genehmigungsschreiben der amerikanischen Militärregierung. Am 16. Dezember 1945 wurde im „Goldenen Löwen“ (Haus der früheren 1a Reinigung) die erste Aufklärungsversammlung abgehalten. Den Enthusiasmus der damaligen CSU-Gründungsmitglieder spiegelt sich unter anderen darin wider, dass der Hauptredner dieser Versammlung, Studienprofessor Dr. Hans Schott, aus Weiden mit dem Fahrrad nach Grafenwöhr kam. Es folgten weitere Versammlungen sowie die Vorbereitung der ersten, freien und geheimen Gemeindewahl im Jahr 1946, die den neuen demokratischen Staat von unten her aufbauen sollte. Gewählter erster Bürgermeister in der Stadtratsperiode vom März 1946 bis April 1948 war der CSU-Mann Josef Hagenburger. Mit Neueinschreibungen in Gmünd und in Grafenwöhr wuchs die Mitgliederzahl der jungen CSU noch im Jahr 1946 auf über Hundert an und wuchs weiter. Im Jahr des 80jährigen Bestehens zählt der CSU-Ortsverband über 200 Mitglieder und ist somit der stärkste im Kreisverband.

Ortsvorsitzende, Bürgermeister und Mandatsträger

„Alter allein ist kein Verdienst, sondern erst dann, wenn die Jahre auf die wir zurückblicken, Jahre der Arbeit und Leistung, der Verantwortung und des Erfolges waren“ gilt als einer der Grundsätze der Grafenwöhrer CSU. Garanten für den Erfolg waren in den zurückliegenden 80 Jahren die von der Bevölkerung gewählten Mandatsträger und Kommunalpolitiker der CSU, sowie die von den Mitgliedern beauftragten Ortsvorsitzenden und Vorstandschaften. Ortsvorsitzende seit 1945 waren: Michael Bäumler, Michael Hößl, Leonhard Daubenmerkl, Hubert Heindl, Karl Plank, Georg Girisch, Siegfried Wohlmann, Anton Meiler, Hermann Marherr, Gerald Morgenstern, (26 Jahre jetzt Ehrenvorsitzender), Anita Heßler und jetzt Jürgen Hofmann. Bei Wahlkämpfen auf allen politischen Ebenen vom Stadtrat bis zum Bundestag wurde die Arbeit der CSU Grafenwöhr vom Bürger immer mit großartigen Ergebnissen belohnt. Mehrmals in den zurück liegenden Stadtratsperioden stellte die CSU mit bis zu 11 Stadträten die Mehrheit und auch die zweiten Bürgermeister wie Alois Gradl, Georg Zechmayer, Josef Geier, Gerald Morgenstern, Anita Stauber und jetzt Anita Heßler. CSU-Kandidat Edgar Knobloch zog 2014 als 1. Bürgermeister ins Rathaus ein und wurde im März 2020 mit einem überragenden Ergebnis von 85 Prozent in seinem Amt bestätigt. Er leitet seit dem sehr erfolgreich die Geschicke der Stadt und wurde erneut zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im März 2026 nominiert.

Gute Unterstützung und vielfältige Aufgaben

Bei den vielfältigen Aufgaben stand die Grafenwöhrer CSU nicht alleine, sie konnte sich stets der Unterstützung im Kreis, Bezirk, Land und Bund verlassen. Nicht zuletzt der Truppenübungsplatz brachte viele prominente Besucher nach Grafenwöhr, sie reichten vom damaligen Bundesminister und Landesvater Franz Josef Strauß, über Norbert Blüm, Bundeskanzler Helmut Kohl, verschiedene Verteidigungsminister bis zu den Ministerpräsidenten Alfons Goppel, Max Streibl und Edmund Stoiber im Jahr 2003. Als Generalsekretär der CSU feierte der heutige Ministerpräsident Dr. Markus Söder 2005 mit der Grafenwöhrern das 60jährige Gründungsjubiläum der CSU und 25jährige FU-Jubiläum. Als Ministerpräsident gehört Dr. Markus Söder nun fast zu den Dauergästen in Grafenwöhr sei es beim Nordgautag, dem Deutsch Amerikanischen Volksfest oder anderen Anlässen auf dem Truppenübungsplatz. 

Vielfältig und umfangreich wie das politische Geschehen waren auch die Themen und Aufgaben, denen sich die Grafenwöhrer CSU in den vergangen 75 Jahren im Auftrag der Bürger stellte. Von den Aufbauarbeiten nach dem Krieg, über Straßen- Kläranalgen und Kanalisationsbau, der Gebietsreform, Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten, Sanierungsprojekten bis hin zum ständigen Aufgabenbereich Truppenübungsplatz reicht die Palette. Entscheidende Impulse sowie eine maßgebliche Beteiligung gab es von den CSU-Mandatsträgern am Stadthallen- und Waldbadbau, sowie an der Errichtung des Gründerzentrums und des Sportparks. Unter der Ägide des jetzigen Bürgermeisters Edgar Knobloch wurden beispielsweise Schule, Stadthalle und das Waldbades saniert und ausgebaut.  

Traditionsreich wie die Partei sind auch viele Veranstaltungen des Ortsverbandes. Bei 53 Josefi-Frühschoppen standen beginnend vom unvergessenen ehemaligen Justiz- und Finanzminister Gustl Lang immer Staatssekretäre und Staatsminister am Rednerpult. Zur politischen Arbeit gehören ebenso die Aktionen im vorpolitischen Raum die im jährlichen Veranstaltungskalender zu finden sind. Diesen erfolgreichen Kalender erstellen CSU, Junge Union und Frauenunion seit 1994 und verteilen ihn auch kostenlos an alle Haushalte.

Frauenunion 45 Jahre jung

Mit zum erfolgreichen Wirken der Grafenwöhrer CSU gehört die Frauenunion. Die Gründungsversammlung fand am 13. November 1980 statt, somit ist die FU in diesem Jahr 45 Jahre jung. Gründungsvorsitzende war Hildegard Öttl, ihr folgten Lore Widmann, Marianne Ruhland, Marga Boese, Monika Placzek (sie leitete den Ortsverband 18 Jahre) und die jetzige Vorsitzende Susanne Schnabel. Familien- und Sozialpolitik, ein vielseitiges Engagement im vorpolitischen Raum und das engagierte Miteinander in der CSU-Familie sind die Markenzeichen der Frauenunion. Gut verstehen es die Damen das Gesellige und die Politik miteinander zu verbinden, mit sechs Kandidatinnen ist die FU auch wieder gut auf der Stadtratsliste vertreten.

SSV Jahn
SSV Jahn

Ein aktiver und starker Ortsverband der Jungen Union, mit Vorsitzenden Dominick Kräml zeigt dass das Interesse der Jugend an der Politik vorhanden ist. Getragen durch ihre Mitglieder und mit dem Rückhalt der Bevölkerung wird sich der CSU-Ortsverband auch weiter für Grafenwöhr und die Ortsteile engagieren und sich dieser großen Aufgabe verantwortungsbewusst stellen.

Eine große Feier zum 80jährigen Bestehen der CSU Grafenwöhr und 45jährigen der FU ist nicht geplant, die Ereignisse werden bei den Veranstaltungen in der Vorbereitung zur Wahl im März 2026 mit erwähnt. Zur Jahreshauptversammlung im Januar ist ein bebilderter Rückblick vorgesehen der auch nach dem Motto: „Tradition erhalten – Zukunft gestalten“ geführt wird.