Baby hat Schutzengel: Nach Frontalcrash fast unverletzt

Falkenberg. Dieses Baby hat einen Schutzengel: Ein Mädchen (9 Monate) überstand am Mittwoch einen schweren Verkehrsunfall bei Falkenberg nahezu unverletzt.

Mehrfach rückte die Polizei zur Gebenbacher Kirchweih aus. Symbolfoto: David Trott

Die Polizei Tirschenreuth spricht von einem “großen Glück”: Bei einem Frontalzusammenstoß am Mittwochabend bei Falkenberg saß auch ein Baby im Auto. “Wie durch ein Wunder” war der Säugling praktisch unverletzt.

Die Schneeglätte hatte die Autofahrerin (26) am Mittwoch gegen 16:30 Uhr überrascht. Die junge Mutter geriet auf der Staatsstraße bei Falkenberg auf die Gegenfahrbahn. Ihr Audi krachte frontal in einen entgegenkommenden Ford Ranger. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide Autos in den Straßengraben geschleudert.

Die Fahrbahn glich einem “Trümmerfeld”, so Polizeihauptkommissar Stefan Gründel. Im Audi der Frau saß ein neun Monate altes Mädchen, das – ebenso wie die zwei Fahrer – nur leicht verletzt wurde. Die Einlieferung durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser erfolgte rein vorsorglich. Beide Fahrer stammen aus dem Landkreis Tirschenreuth.

Totalschaden

An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Die Feuerwehren Falkenberg und Gumpen, die mit etwa 15 Einsatzkräften vor Ort war, reinigten die Fahrbahn. Die Staatsstraße war für zwei Stunden komplett gesperrt.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Säugling den Unfall wohl nur deshalb nahezu unverletzt überstanden hat, weil er vorschriftsmäßig in einem geeigneten Kindersitz gesichert war. “Das Verletzungsrisiko verringert sich dadurch signifikant”, so Gründel.

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