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Bei den Herren des HC Weiden ist es gerade wie verhext

Weiden. Zurzeit geht es für die Handballherren des HC auf und ab. Nach zwei Siegen zum Jahresbeginn setzte es zuletzt einige Niederlagen, auch weil man arge Personalprobleme hat.

Bei den Herren des HC Weiden ist es gerade wie verhext

Stefano Flierl von der HSG Weiden bekam ein Sonderlob vom Trainer. Archivfoto: Dagmar Nachtigall

Nachdem man schon ohne sechs Spieler zum Spitzenspiel nach Nabburg anreisen musste, kam vor dem Duell die nächste Absage von Nils Baldauf dazu, der aus gesundheitlichen Gründen passen musste. So reisten die Herren mit nur zwölf Spielern sowie einigen Akteuren der zweiten Mannschaft zum Spitzenspiel nach Nabburg.

Bis zur Halbzeit gut mitgehalten

In den ersten Minuten konnte man glauben, dass die Weidener nur mit einer Rumpftruppe angereist waren. Nach fünf Minuten stand es 4:1 für den HCW, der von Anfang an hellwach war. Erst in der 15. Spielminute schafften die Hausherren den Gleichstand (7:7). Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff ging es hin und her. Als Weiden zwei Siebenmeter verwarf, konnten sich die Hausherren zur Halbzeit auf zwei Tore zum 16:14 absetzen. „In der ersten Halbzeit war es ein richtiges Spitzenspiel, beide Mannschaften wurden von ihren lautstarken Fans unterstützt und es hat richtig Spaß gemacht zuzuschauen“, sagte Weidens Trainer Jannis Prelle nach der Partie.

Start in die zweite Hälfte verschlafen

Nach der Halbzeit waren die Gäste wieder einmal nicht gleich richtig wach und dies nutzten die Hausherren eiskalt aus. In den ersten acht Minuten gelang dem HC nur ein Treffer und zu allem Überfluss sah Abwehrchef Sebastian Löw in der 38. Minute nach seiner dritten Zweiminutenstrafe die Rote Karte. So zogen die Nabburger auf 25:17 davon. Immer wieder brachte vor allem der gut aufgelegte Stefano Flierl (zehn Tore) sein Team wieder bis auf vier Tore heran. Doch dann zogen die Gastgeber endgültig davon und gewann am Ende deutlich mit 36:28.

„Mannschaft hat nie aufgegeben“

„Am Ende fiel die Niederlage ein wenig zu hoch aus“, sagte Jannis Prelle. „Die schwache Anfangsphase und die Rote Karte haben uns leider sehr verunsichert. Trotzdem kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat sich nie aufgegeben und bis zur letzten Minute gekämpft. Wenn wir mit voller Kapelle angereist wären, hätten wir heute durchaus eine Chance gehabt.”

Drei Wochen Pause

Nun hat der HC Weiden eine dreiwöchige Pause, die auch dringend notwendig ist, damit sich einzelne Spieler auskurieren können, bevor es dann mit drei Heimspielen in die Endphase geht. Dabei will man versuchen, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen.

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