Blue Devils mit dem glücklicheren Ende im Spitzenspiel

Weiden. Die Blue Devils waren ein Drittel lang die bessere Mannschaft, aber die Starbulls Rosenheim zeigten am Dienstag in den beiden anderen Dritteln, dass sie der größte Konkurrent in der Oberliga werden könnten. Trotzdem hatten die Blue Devils das bessere Ende für sich und siegten mit 3:2.

Weidens Torwart Jaroslav Hübl hat die Scheibe immer im Blick. Foto: Jürgen Masching
Weidens Torwart Jaroslav Hübl hat die Scheibe immer im Blick. Foto: Jürgen Masching
Geschafft - Sieg gegen den Konkurrenten aus Rosenheim. Foto: Jürgen Masching
Geschafft – Sieg gegen den Konkurrenten aus Rosenheim. Foto: Jürgen Masching
Jubel nach dem Treffer zum 1:0 von Dominik Müller. Foto: Jürgen Masching
Jubel nach dem Treffer zum 1:0 von Dominik Müller. Foto: Jürgen Masching
Im ersten Drittel stand hauptsächlich Rosenheims Torwart Mechel im Mittelpunkt. Foto: Jürgen Masching
Im ersten Drittel stand hauptsächlich Rosenheims Torwart Mechel im Mittelpunkt. Foto: Jürgen Masching

In der Vorbereitung trafen beide Mannschaften zu einem ersten Test aufeinander. Die Starbulls siegten mit 2:0. Nun kam es am 3. Spieltag zum ersten Aufeinandertreffen der beiden Aufstiegsfavoriten in der Hans-Schröpf-Arena in Weiden.

Rosenheim auf der Strafbank, Blue Devils treffen

Denkbar ungünstig startete das erste Drittel für die Gäste, denn nach fünf Sekunden musste Stefan Reiter bereits auf die Strafbank. Die Blue Devils taten sich schwer, ein Überzahlspiel aufzubauen, denn Rosenheim stand gut. Doch kurz bevor Reiter wieder auf das Eis durfte, holte Dominik Müller den Hammer heraus und ließ Torwart Andreas Mechel keine Chance.

Erst nach gut fünf Minuten kamen die Starbulls etwas besser ins Spiel und fuhren erste gefährliche Angriffe. Doch wieder stoppte eine Strafzeit die Gäste. Und wieder schlug die Scheibe hinter Mechel ein, als Dennis Thielsch im Nachschuss traf. Rosenheim wollte und bekam nun ebenfalls ein Überzahlspiel, doch nicht lange, denn Klement Pretnar musste auf die Strafbank. Und wieder gab es den Treffer für die Blue Devils, denn Edgars Homjakovs netzte ein. So endete das erste Drittel mit 3:0 für Weiden.

Starbulls werden immer stärker

Das zweite Drittel begann etwas ruhiger, aber nun waren die Gäste in Weiden angekommen. Mit schnell vorgetragenen Angriffen kamen sie ins Drittel der Blue Devils und beschäftigen diese. Größere Tormöglichkeiten gab es zu Anfang aber noch nicht. Etwa zur Mitte des Mitteldrittels bekamen die Starbulls ein Überzahlspiel, das aber schlecht gespielt wurde. Nach einer Großchance für Rosenheim dann doch der Treffer. Dominik Draxlberger überwand Torwart Jaroslav Hübl und belohnt die Bemühungen der Starbulls. Von den Blue Devils war im zweiten Drittel wenig zu sehen, sie verwalteten mehr das Ergebnis, sodass zum Ende des Mittelabschnittes nur noch 3:1 stand.

Am Ende wird es spannend

Auch das letzte Drittel zeigte eine Rosenheimer Mannschaft, die gewillt war, noch etwas aus Weiden mitzunehmen. Die Hausherren konnten kaum gefährliche Angriffe fahren und Torwart Mechel hatte wenig zu tun. Nach einer Strafzeit gegen Philipp Siller hoffte man auf Rosenheimer Seite, den Anschluss herzustellen, doch wieder waren die Blue Devils die gefährlichere Mannschaft.

Doch kaum hatte Siller die Strafbank verlassen, traf Trevis Oleksuk zum zweiten Mal für Rosenheim. Nun wurde es unruhig unter den 900 Zuschauern, denn Rosenheim marschierte weiter nach vorne. Und wieder bremste eine Strafzeit die Gäste, Klement Pretnar musste drei Minuten vor der Schlusssirene auf das Sünderbänkchen. Doch Rosenheim war weiter im Vorwärtsmarsch und Hübl musste zweimal glänzend parieren, um am Ende den 3:2 Sieg festzumachen.

Beide Mannschaften spielen oben mit

Weiden war ein Drittel lang die bessere Mannschaft, aber Rosenheim zeigte in den beiden anderen Dritteln, dass sie der größte Konkurrent werden könnten.

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