Blue Devils Weiden: Niederlage Nummer drei gegen Memmingen
Blue Devils Weiden: Niederlage Nummer drei gegen Memmingen
Es war ein vogelwildes Spiel, das eigentlich schon einen sichereren Sieger hatte. Die Blue Devils, die auf Nardo Nagzaam, Fabian Voit und Robert Hecht verzichten mussten, hatten diesmal keine vier kompletten Angriffsreihen zur Verfügung. Dennoch legten sie im ersten Drittel ordentlich vor und gingen in der 5. Spielminute durch Chad Bassen in Führung. Auch wenn Jaroslav Hafenrichter für die Indians in der 12. Spielminute ausgleichen konnte, blieben die Gastgeber am Drücker. Neal Samanski und Martin Heinisch besorgten die 3:1-Drittelführung für die Blue Devils.
Doppelschlag der Gäste
Im Mitteldrittel ging es weiter mit dem großen Druck der Weidener. Moritz Schug besorgte in der 25. Spielminute das 4:1. Viele der 1250 Zuschauer dachten, dass die Punkte diesmal sicher in Weiden bleiben. Doch irgendwie war dann der Wurm drin und die Indians kämpften sich heran. Binnen 19 Sekunden besorgten Andrew Johnsten und Matej Pekr die Treffer zwei und drei für Memmingen. Weiden hatte komplett den Faden verloren und viel Glück, mit der 4:3-Führung in die Kabinen zu gehen.
K.o. in der Overtime
Im letzten Abschnitt stellte Neal Samanski mit seinem zweiten Treffer in der 45. Spielminute zwar auf 5:3, doch Memmingen war jetzt tonangebend und wollte den Sieg. Der überragende Pekr in der 48. Spielminute und erneut Johnston in der 54. Minute besorgten das verdiente 5:5. Auch eine Überzahl kurz danach brachte für die Blue Devils keinen weiteren Treffer, sodass es in die Overtime ging. Und dort gelang den Indians, wie schon am 20. Dezember, der Siegtreffer. Wieder war es Pekr, der Torwart Jaroslav Hübl zum identischen Ergebnis wie im Dezember überwand.
Zu viele leichte Gegentore
„Vorne hui, hinten pfui“, lauteten viele Meinungen in den sozialen Netzwerken. Auch Trainer Sebastian Buchwieser hatte seine Meinung: „Der Doppelschlag im zweiten Drittel drehte das Spiel, dennoch müssen wir das Ding nach Hause bringen. Es waren einfach zu leichte Gegentore“. Sein Memminger Pendant Daniel Huhn resümierte: „Es war einfach ein vogelwildes Spiel, in dem meine Mannschaft Charakter gezeigt hat.“


