Blue Devils Weiden schalten Erfurt auf langem Weg in die DEL2 aus

Die zwei Gesichter der Blue Devils Weiden: In der Hans-Schröpf-Arena meisterhaft, auswärts mit Ladehemmung. Zum Glück ist für die Oberpfälzer beim entscheidenden fünften Spiel gegen die Black Dragons Erfurt wieder heimisches Eis unter den Kufen. Mit 6:1 stürmen die Teufel ins Viertelfinale.

Drei Erfolgsfaktoren für die Blue Devils: Das heimische Weidener Eis, die Rückkehr von Brustlöser Tomáš Rubeš, und der Deckel-Draufmacher Edgars Edgars Homjakovs. Bild: Blue Devils

Mit entscheidend für das erfreuliche Up nach dem frustrierenden Down vom Freitag: Tomáš Rubeš ist zurück in der Gewinnerreihe mit Philipp Siller und Martin Heinisch. Jeremy Lucchini muss deshalb aussetzen – genauso wie der verletzte Dominik Piskor.

Prager Offensivpower trifft

Die Offensivpower aus Prag schießt die Blue Devils nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung: Balsam für die Nerven der fast 1300 Weidener Fans, nachdem die Oberpfälzer in Erfurt eine Stunde lang nicht getroffen hatten.  

Aber nach der frühen Führung durch den lange verletzten 29-jährigen Top-Scorer droht sich der Chancenwucher vom Freitag zu wiederholen. Trotz dreier Strafzeiten für die Gäste aus Thüringen, schafft es der Oberliga-Süd-Meister nicht, nachzulegen.

Heilsamer Schreck nach 13 Sekunden

Im zweiten Drittel haben die Blue Devils kaum Zeit, sich zu formieren, da bestraft auch schon Litauens Nationalspieler Arnoldas Bosas die Hausherren mit dem Ausgleich, 1:1 (20:13). Immerhin, die blauen Teufel lassen sich davon nicht beeindrucken, kombinieren sich ins gegnerische Drittel und belohnen sich mit etwas Glück selbst.

Vom Schoner des Gäste-Goalies Konstantin Kessler prallt Edgars Homjakovs Pass von hinter dem Tor zum 2:1 (23.) ins Tor. Etwas komfortabler gestaltet sich die Führung, als Dominik Müller zum 3:1 (34.) nachlegt.

In der Runde der letzten Acht

Das Viertelfinale perfekt für die Blue Devils macht im dritten Drittel Edgars Homjakovs. Mit seinen Treffern zum 4:1 (45.) und 5:1 (48.) beseitigt er letzte Zweifel am 3:2-Gesamtsieg gegen den Tabellen-Achten der Nord-Serie.

Den Schlusspunkt einer insgesamt souveränen Vorstellung setzt Dominik Müller mit seinem zweiten Treffer zum 6:1 – gewissermaßen der halbe Kantersieg vom 12:2 in der Vorwoche. In der Runde der letzten acht Teams im Kampf um den Aufstieg in die DEL2 müssen die Blues jetzt nur noch ihre momentane Auswärtsschwäche in den Griff bekommen.

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